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Nachfolgend möchten wir die Arbeit der SPD-Stadtratsfraktion
für unsere Heimatstadt dokumentieren. Leider kann dies nur
in Auszügen erfolgen.
| Stadtratssitzung |
Nach mehreren Sitzungen und Diskussion konnte
das Aufstellen einer |
| 12.01.2012 |
etwa 2 m hohen Steinskulptur auf dem neuen Rathausplatz
beschlossen werden. Die Skulptur wird einen Bezug zur Form
98 der Porzellanmarke Schönwald, der ersten Hotelform
aus Schönwald, verbunden mit einem Reliefporträt
des Entwerfers Dr. Hermann Gretsch darstellen. Das Ziel
der SPD-Fraktion, dass die Kosten von mehreren tausend Euro
zu einem Großteil über Förderungen und Spenden
gedeckt werden können, ist erreicht. So erfährt
die neue Stadtmitte eine weitere Aufwertung und an zentralem
Ort der Stadt wird an einen Meilenstein in der Erfolgsgeschichte
der Porzellanindustrie in Schönwald erinnert.
Einstimmig befürwortete die SPD-Fraktion die Auftragsvergabe
von Arbeiten für den 2. Bauabschnitt in der neuen Schönwalder
Stadtmitte.
Stadtrat Karl-Heinz Meier erkundigte sich nach dem aktuellen
Sachstand zur zukünftigen Nutzung der Johne-Villa im
Rahmen einer Seniorenwohngemeinschaft. Der Bürgermeister
informierte, dass sich die Sache nun bewegt, man aber hier
noch nicht am Ziel angekommen sei.
Stadtrat Klaus Jaschke bemängelte den erneuten Eintritt
von Feuchtigkeit im Café am Rathaus im Bereich der
Mauer unter den großen Fenstern zum Rathausplatz.
Der Schaden ist nun umfangreicher, wie beim ersten Mal.
2. Bürgermeisterin Andrea Veit meinte dazu, dass möglicherweise
bei der vorangegangenen Maßnahme die Feuchtigkeitssperre
unter den Fenstern beschädigt wurde.
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| Stadtratssitzung |
Da die SPD-Fraktion in der November-Sitzung
die ungeprüfte 50%ige |
| 08.12.2011 |
Kürzung des Sockelbetrages für die Hallenbenützung
des TV Schönwald und des FC Schönwald abgelehnt
hatte, schlug die Verwaltung nun die Auszahlung in der bisherigen
Höhe vor, was durch den Stadtrat einstimmig beschlossen
wurde. Somit können die Zuschüsse für Vereine
mit eigenständiger Jugendarbeit in Höhe von 5.000
Euro ausbezahlt werden.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke kritisierte die zukünftig
hohen laufenden Kosten für die IT im Standesamtswesen.
So hat sich der Freistaat Bayern dafür entschieden,
im Jahr 2014 ein zentrales Register zusammen mit der Anstalt
für kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) einzuführen.
Zwar trägt der Freistaat die Kosten für die Umstellung,
da die Daten bisher bei den Kommunen verwaltet wurden, doch
die Kosten für den Betrieb der neuen Technik steigen
in Schönwald im Jahr von bisher 500 auf zukünftig
3.000 Euro. Der bisherige Software-Anbieter habe den Vertrag
zum Jahresende gekündigt. Der Fraktionsvorsitzende
stellte fest, dass man keine andere Möglichkeit habe,
als der Veränderung zuzustimmen.
Zustimmung gab es von der SPD-Fraktion auch zum Beitritt
der Stadt Schönwald zur Generalvereinbarung über
die Nutzung von Geobasisdaten der bayerischen Landesvermessungsverwaltung.
Dies hat den Vorteil, dass die Verwaltung auf umfangreiches
digitales Kartenmaterial zugreifen kann, was immer wieder
gebraucht wird. Die Erhöhung der Kosten von bisher
1.400 auf zukünftig 2.000 Euro im Jahr ist annehmbar.
Die SPD-Fraktion stellte den Antrag, dass die Verwaltung
sich bei der Staatsregierung dafür einsetzt, dass die
im Herbst 2013 anstehenden Wahlen zum 17. Bayerischen Landtag
und zum 18. Deutschen Bundestag an ein und demselben Wahlsonntag
stattfinden. In diesem Zusammenhang sollte ermittelt werden,
welche Vorteile dadurch die Stadt Schönwald hat. Die
CSU-Fraktion mit dem Bürgermeister stimmte gegen diesen
Antrag. Der Bürgermeister begründete seine ablehnende
Haltung mit der schwerer werdenden Orientierung der Bürger
durch eine Überschneidung von Wahlthemen und der Auswirkung
auf ein elementares Grundrecht der Bürger.
Nach den gesetzlichen Vorgaben müssen die nächsten
Landtagswahlen - gleichzeitig die Bezirkswahlen - zwischen
dem 1. September und
dem 24. November 2013, die nächsten Bundestagswahlen
zwischen
dem 1. September und dem 27. Oktober 2013, jeweils an einem
Sonntag oder gesetzlichen Feiertag stattfinden. Ein gemeinsamer
Wahltermin für die Landtagswahl 2013 (mit Bezirkswahlen
2013) auf den Tag der Bundestagswahl ist nach den gesetzlichen
Voraussetzungen nicht ausgeschlossen. Bereits in den Jahren
1994 und 1998 gab es hinsichtlich des Zusammentreffens von
Bundestags- und Landtagswahlen Konstellationen, die der
voraussichtlichen Situation im Jahr 2013 entsprechen.
Bei der Festsetzung des Termins für die Landtagswahl
2013 (mit Bezirkswahl 2013) auf den Tag der Bundestagswahl
2013 könnte der Aufwand der Stadt Schönwald und
die pauschale Kostenerstattung an die Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften
und die sonstigen Kosten, die je nach Zuständigkeit
beim Landeswahlleiter bzw. beim Landesamt für Statistik
und Datenverarbeitung, sowie bei Wahlkreisleitern und beim
Staatsministerium des Innern anfallen, für eine der
beiden Wahlen grundsätzlich eingespart werden. Diese
Kosten haben lt. Information der Staatsregierung bei der
Landtagswahl 2008 (mit Bezirkswahl 2008) 13.903.014,25 Euro
und bei der Bundestagswahl 2009 11.443.815,37 Euro betragen.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke widersprach dem Bürgermeister,
da das Grundrecht der Bürger durch einen gemeinsamen
Wahltermin nicht eingeschränkt werde. Eine Überschneidung
der Wahlkampfthemen sei wegen des engen Zeitfensters der
beiden Wahlen innerhalb von 8 bis 11 Wochen sowieso nicht
zu vermeiden. Dem Fraktionsvorsitzenden wäre es lieber,
wenn das im Freistaat eingesparte Geld von mehreren Millionen
Euro den Kommunen zufließen würde. Zudem müssten
die Bürger nur einmal zum Wahllokal gehen.
Stadträtin Sonja Schuster gab die Kritik von Bürgern
an den Baumschnittmaßnahmen in der Stadt Schönwald
weiter. So müssten die Kastanien an der Alten Rehauer
Straße zurück geschnitten werden. Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke wollte entsprechend wissen, was mit den im
Juli 2011 von der SPD angesprochenen Maßnahmen wie
und wann umgesetzt werde. Dem entgegnete der Bürgermeister,
dass beim Rundgang zusammen mit dem Landschaftsarchitekten
keine wesentlichen Maßnahmen notwendig erschienen.
Zudem würden in Schönwald nicht gleich Baume gefällt.
Hier hat der Bürgermeister die Anfrage wohl nicht verstanden,
da es nicht um die Fällung von Bäumen ging. Klaus
Jaschke stellte fest, dass auch ein Kronenschnitt zum Erhalt
von Bäumen beitrage und er die Vorgehensweise der Stadt
nicht verstehe. Nach einer Diskussion lud der Bürgermeister
die Fraktionsvorsitzenden ein, bei der nächsten Begehung
teilzunehmen.
Stadträtin Ivonne Korlek gab die Beschwerde eines Rettungssanitäters
in Bezug auf die Anfahrt im Bereich des Pfaffenberges weiter.
Es wäre gut, wenn in den Rettungsfahrzeugen ein Ortsplan
verfügbar wäre. Dem entgegnete der Bürgermeister
einmal mehr, dass sich die Fahrzeuge problemlos von der
Rettungsleitstelle lotsen lassen könnten.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke bedauerte, dass der
Bürgermeister dem Stadtrat bisher nicht die im Rahmen
der Zusammenarbeit mit SelbWerk angefallenen Stunden in
Bezug auf die Kostenkontrolle vorgelegt habe. Dies hatte
die SPD-Fraktion beim Beschluss zum Vertrag im Dezember
2010 gefordert. Man wisse wohl, dass hier eine hervorragende
Arbeit geleistet werde, trotzdem sollte der Stadtrat Informationen
über den Aufwand bekommen.
Weiter gab der Fraktionsvorsitzende den Wunsch von Anliegern
der oberen Peuntstraße nach einer Einbahnregelung
weiter. So hätten sich an der Einmündung zur Selber
Straße bereits mehrere Unfälle ereignet. Mit
einer Einbahnregelung in Richtung Selber Straße könnte
auch die Einmündung an der Schulstraße entschärft
werden. Klaus Jaschke bat die Verwaltung, jeden Anwohner
schriftlich um die Meinung zu fragen und entsprechend der
Mehrheit zu entscheiden. Der Bürgermeister will dazu
erst die Stellungnahme der Polizei einholen.
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| Stadtratssitzung |
Entsprechend der Vorberatung in der nichtöffentlichen
Sitzung im |
| 10.11.2011 |
Oktober 2011 stimmte die SPD-Fraktion für eine Erhöhung
der bisherigen Grundgebühr bei der Wasserversorgung
von bisher 18,00 Euro auf 24,00 Euro im Jahr und bei Kanalisation
und Abwasserbeseitigung von 18,00 Euro auf 30,00 Euro im
Jahr, jeweils ab 1. November 2011. Beide Bereiche müssten
kostendeckend arbeiten, so Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke.
Insbesondere bei den anstehenden Investitionen bei der Kanalisation
und dem größeren Aufwand sei hier eine stärkere
Anhebung der Grundgebühr nachvollziehbar.
Der Bürgermeister berichtete über eine gute Entwicklung
des Haushalts 2011, so dass man mit einer wesentlich höheren
Zuführung zum Vermögenshaushalt rechnen könne,
als ursprünglich geplant. Die Gewerbesteuereinnahmen
liegen um ca. 155.000 Euro höher und die Einkommenssteuereinnahmen
ca. 56.000 Euro höher als im Haushaltsentwurf für
2011. Allerdings müsse man so auch ca. 48.000 Euro
mehr Gewerbesteuerumlage zahlen. Fraktionsvorsitzender Klaus
Jaschke stellte dazu fest, dass diese Entwicklung erfreulich
sei. Allerdings erreiche man die höhere Zuführung
auch durch nicht durchgeführte oder nicht abgeschlossene
Bau- und Sanierungsmaßnahmen. Diese Kosten kämen
verzögert wieder auf die Stadt zu.
Zustimmung gab es von der SPD-Fraktion für die Anerkennung
des Bedarfs an Kinderbetreuungsplätzen in der Stadt
ab dem Kindergartenjahr 2011/2012. Die Aufteilung ist wie
folgt:
- 25 Plätze im evangelischen Kindergarten für
Kinder von 0 bis 3 Jahre
- 84 Plätze im evangelischen Kindergarten für
Kinder ab 2,5 Jahre
- 33 Plätze im katholischen Kindergarten für Kinder
ab 2,5 Jahre
- 29 Plätze im Kinderhort an der Schule für Schulkinder
- 5 Plätze für die Betreuung durch Tagespflegepersonen
für Kinder von 0 bis 6 Jahre
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke sagte dazu, dass viele
Kommunen von so einer guten Ausstattung noch weit entfernt
seien. Dies sei ein großer Vorteil für die Stadt
Schönwald.
Im Wesentlichen war der Vorschlag des Bürgermeisters
für die Zuschüsse an Vereine mit eigenständiger
Jugendarbeit wie im Jahr 2010. Allerdings sollte der bisherige
Sockelbetrag für die Hallenbenützung von TV Schönwald
und FC Schönwald jeweils von 1.000 Euro auf 500 Euro
gekürzt werden. Die SPD-Fraktion stimmte dieser Kürzung
ohne Hinterfragung bei den Vereinen als einzige Fraktion
nicht zu. Der Bürgermeister vertagte darauf diesen
Punkt auf die Sitzung im Dezember 2011. Man werde dazu die
entsprechenden Informationen einholen.
Einstimmig wurden dann die weiteren Zuschüsse für
Vereine und Verbände mit sozialem Charakter in Höhe
von insgesamt ca. 11.000 Euro beschlossen.
Zustimmung gab es von der SPD-Fraktion zu dem Erlass einer
Außenbereichssatzung für das Gebiet "Neuenbrand".
Klaus Jaschke fragte nach, wann die in der Oststraße
teilweise zurückgebaute Straßenbeleuchtung wieder
installiert wird. Hier gäbe es eine Zusage des Bürgermeisters
an einen Anlieger. Der Bauhof werde versuchen, die bereits
gelieferten Masten noch in diesem Jahr aufzustellen, so
der Bürgermeister.
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| Stadtratssitzung |
In vier Sitzungen hat der Rechnungsprüfungsausschuss
die |
| 13.10.2011 |
Jahresrechnung 2010 geprüft. Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke gab das Prüfungsergebnis bekannt, so
waren keine Haushaltsüberschreitungen nachträglich
zu genehmigen. Ein in der Übersicht der Kasseneinnahmereste
zum Übertrag in das Jahr 2011 enthaltener Falscheintrag
wurde korrigiert und bleibt ohne Wirkung.
Weiter wurde geprüft, ob Beschlüsse, vor allem
solche mit finanzieller Auswirkung auf den Haushalt, richtig
ausgeführt wurden. Keine Beanstandung gab es bei der
Auftragsvergabe für die Sanierung der chloridbelasteten
Stahlbeton-Außenstützen (3. Bauabschnitt), bei
der Anpassung der Kostenmieten durch die Erhöhung der
Verwaltungs- und Instandhaltungspauschalen und bei der Auftragsvergabe
für die Schneeräumung
Beanstandet wurde jedoch die fehlende Ausführung des
Beschlusses zu den Maßnahmen an der neuen Fahrzeughalle
des Rettungszentrums, um hier erneuten Schaden durch eindringendes
Wasser zu verhindern (Fallrohr und Prallblech) ohne weitere
Information an den Stadtrat.
In einem Schreiben der zuständigen Architektin wird
bereits am 1. März 2010 darauf verwiesen, dass die
Klärung der Angelegenheit der Haftpflichtversicherung
gemeldet wurde. Der Bürgermeister setzte den Wassereintritt
zur Beratung auf die Tagesordnung der Stadtratsitzung am
12.05.2010 mit dem Ergebnis des vorher genannten Beschlusses.
Die Sachlage war jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt so,
dass bis zur Klärung einer möglichen Schuldfrage
und der erforderlichen Maßnahmen keine Veränderungen
am Dach vorgenommen werden dürfen. Entsprechend gab
es keine Umsetzung der durch den Stadtrat beschlossenen
Maßnahmen. In Folge hat der Stadtrat im Jahr 2010
dazu aber auch keine weiteren Informationen durch den Bürgermeister
erhalten. Dem Rechnungsprüfungsausschuss lagen keine
Unterlagen vor, die entsprechende Reaktionen der Verwaltung
im Jahr 2010 belegen, um weitere Schäden an dem genannten
Gebäude zu verhindern bzw. entsprechende Maßnahmen
zu ergreifen.
Im Ergebnis der Rechnungsprüfung gab es weiter keine
wesentlichen Beanstandungen, so Klaus Jaschke. Es ist jedoch
darauf zu achten, dass Umstände, die die Ausführung
eines Beschlusses des Stadtrates verhindern, durch den Bürgermeister
frühzeitig dem Stadtrat zur Kenntnis gegeben werden.
So hat der Stadtrat die Möglichkeit, in Bezug auf die
Begrenzung von Schäden an Sachwerten frühzeitig
Alternativen zu beraten.
Positiv ist anzumerken, dass insbesondere bei den Mieten
die Kasseneinnahmereste im Vergleich zu vergangenen Jahren
reduziert werden konnten.
Neben kleineren Anregungen wird der Verwaltung empfohlen,
die interne nicht angekündigte Kassenprüfung zukünftig
nicht mehr jedes Jahr im gleichen Zeitraum, sondern entsprechend
des Zweckes jährlich an einem anderen Termin durchzuführen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung sprach Stadtrat Rudolf Stich
den durch Regen ausgespülten Weg beim neuen Kinderspielplatz
am Rathaus an. Es sei schwierig, hier Gegenmaßnahmen
zu ergreifen, zumal das Gelände an dieser Stelle ein
Gefälle habe, so der Bürgermeister.
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| Stadtratssitzung |
Keine Änderungswünsche hatte der Stadtrat
in Bezug auf die |
| 08.09.2011 |
Änderung des Regionalplanes Oberfranken-Ost des Ziels
B V 3.1.1. "Windenergie". Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke stellte für die SPD-Fraktion fest, dass
man an den abgestimmten Vorgehensweisen aus dem Klimaschutzkonzept
festhalten wolle. Hier haben die beteiligten Kommunen jeweils
ihre Schwerpunkte definiert. Allerdings mahnte Klaus Jaschke
die Möglichkeit für die Bürger an, sich auch
finanziell an Maßnahmen zu beteiligen. Der Bürgermeister
erklärte dazu, dass entsprechende Möglichkeiten
bereits beraten würden.
Im Rahmen des interkommunalen Entwicklungskonzeptes wird
das Stadtumbaumanagement fortgesetzt. Vor allem der Leerstand
von Gebäuden und ein innerstädtisches Leitsystem
mit Hinweisschildern sind die wichtigsten Themen in den
nächsten Monaten. Für die Stadt Schönwald
entstehen durch das Stadtumbaumanagement im Jahr 2012 Kosten
in Höhe von 1.500 Euro.
Die SPD-Fraktion stimmte zu, entsprechend der Anregung durch
die Anwohner zusätzlich zur bereits beschlossenen Furt
in Reichenbach eine Brücke für Fußgänger
zu errichten. Der so wieder verbundene Weg wird durch Wanderer
und Spaziergänger genutzt.
Der Bürgermeister gab bekannt, dass für den Landkreis
Wunsiedel als "Beispielregion" ein Leitbild entwickelt
werden soll, worin die bereits definierten Forderungen der
einzelnen Kommunen zur Weiterentwicklung des Landkreises
zusammengefasst werden. Zusätzlich ist der Landkreis
Wunsiedel einziger bayerischer Landkreis im Modellprojekt
"Landzukunft" des Bundes.
Im weiteren Verlauf der Sitzung bemängelte Stadtrat
Rudolf Stich den neu angelegten Grünstreifen im Bereich
des letzten Bauabschnittes am Pfaffenberg. Hier schaffe
man zusätzliche Arbeit für den Bauhof durch das
notwendige Mähen. Außerdem sei für die Randbereiche
eine Pflasterung beschlossen worden. Der Bürgermeister
stellte dazu fest, dass sich dort die Mitarbeiter des Bauhofes
für eine Rasenfläche ausgesprochen hätten.
Stadtrat Klaus Jaschke kritisierte, dass nach dem Füllen
des Grabens im Zuge der Behebung eines Schadens bei der
Straßenbeleuchtung der Grünhaider Straße
an der Ecke Friedhofstraße/Grünhaider Straße
kein Rasen angesät wurde und jetzt nur Unkraut wächst.
Stadtrat Klaus Jaschke forderte erneut einen Zeitplan für
die Reparatur des Schadens an der Straßenbeleuchtung
Bahnhofstraße/Schillerstraße. Der Bürgermeister
nannte dazu den 20. September 2011, wo in einem abschließenden
Gespräch die notwendigen Maßnahmen abgestimmt
werden sollen.
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| Stadtratssitzung |
Der Stadtrat nahm den Beteiligungsbericht für
das Jahr 2010 der |
| 21.07.2011 |
Stadt Schönwald an der Aqua Engineering GmbH zur Kenntnis.
Der beengte Durchlass des Mühlbaches ist ein wesentlicher
Grund für Überschwemmungen in Reichenbach bei
Schneeschmelze oder Starkregen. Die SPD-Fraktion war einstimmig
für den Vorschlag, den Durchlass durch eine Furt zu
ersetzen, die mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen oder auch
mit Fahrrädern durchfahren werden kann. Die Kosten
dafür belaufen sich auf 15.000 Euro und sind damit
deutlich niedriger als bei einer Erneuerung des Durchlasses
(ca. 29.000 Euro). Der Bürgermeister war aus versicherungstechnischen
Gründen gegen den Einbau von Trittsteinen, damit die
Furt auch von Fußgängern überquert werden
kann. Ein Schild "Benützung auf eigene Gefahr",
wie von Fraktionsvorsitzendem Klaus Jaschke vorgeschlagen,
entbinde die Stadt nicht von der Verantwortung, so der Bürgermeister.
Die Verwaltung gab bekannt, dass zwei erhebliche Kanalschäden
in der Johann-Nikol-Müller-Straße festgestellt
wurden. Starkregen hatte im Bereich des vorhandenen aber
stark beschädigten Kanals den Straßenunterbau
unterspült. Die unbedingt notwendige Sanierung des
Kanals zum längerfristigen Erhalt kostet 35.000 Euro
und soll noch in dieser Sitzung vergeben werden. Vorübergehend
wird in diesem Bereich der Verkehr durch eine Ampelanlage
geregelt, um die Belastung des beschädigten Kanals
zu reduzieren.
Eine ganze Reihe von Anfragen und Anträgen trug Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke vor:
1. Baumschnittmaßnahmen im Stadtgebiet - Im Bereich
von Bürgersteigen und Gehwegen ist bei Bäumen
auf städtischem Grund dringend der untere Kronenbereich
auszuasten, um Fußgänger und Fahrzeuge nicht
zu behindern oder um Pflanzflächen unter Bäumen
genügend Licht zu geben (entsprechende Beispiele wurden
genannt). Zudem seien in früheren Jahren zum Teil großwüchsige
Bäume in relativ kleine Pflanzinseln gesetzt worden.
Hier ist auf Schäden im befestigten Bereich der Pflanzinseln
durch die Wurzeln zu achten. Es sollten frühzeitig
Maßnahmen ergriffen werden, um größere
Schäden im Straßenaufbau zu vermeiden. Ein Abwarten
wie z. B. in der Hainbergstraße verschlimmert die
Schäden und führt zu höheren Kosten. Dafür
hat die SPD-Fraktion kein Verständnis. Der durch Pilzbefall
geschädigte Rotdorn am Parkplatz des Rathauses sollte
gefällt werden.
Der Bürgermeister erklärte, dass die Schnittmaßnahmen
bereits besprochen seien, sprach sich aber gegen ein Fällen
von Bäumen aus, auch wenn Schäden in befestigten
Flächen festzustellen seien. Hier müsse man abwarten.
2. Café am Rathaus (Schäden durch Feuchtigkeit
im Sockelbereich) - In den zurückliegenden Wochen wurden
die Natursteinplatten unter den Fenstern zum Marktplatz
neu gesetzt. Hier sollte noch die Fuge zwischen Rahmen und
Natursteinplatten abgedichtet, sowie der Bereich im Inneren
wieder hergerichtet werden. Nichts passiert ist bisher im
Bereich der hinteren Eingangstür, wo an der Außenseite
das Fallrohr angebracht ist. Hier erwartet die SPD-Fraktion
eine Erklärung für die Ursache und eine schnelle
Behebung.
Architektin Andrea Veit erklärte dazu, dass im Fensterbereich
unter den Natursteinplatten eine Schutzfolie eingebaut wurde.
Die Ursache für den Fleck an der hinteren Eingangstür
ist noch nicht bekannt.
3. Café am Rathaus (Errichtung der Einhausung) -
In der Sitzung am 12. Mai 2011 wurde der Beschluss zur Auftragsvergabe
über die Einhausung hinter dem Café gefasst.
Der Bürgermeister wird aufgefordert, zu informieren,
wann die Arbeiten beginnen und abgeschlossen sein werden.
Dazu stellte der Bürgermeister fest, dass die Handwerksbetriebe
zur Zeit sehr ausgelastet seien und es so zu Verzögerungen
käme. Die Errichtung der Einhausung soll im August
2011 erfolgen.
4. Beleuchtung Bahnhofstraße/Teil Schillerstraße
- Die Ursache für den bekannten Ausfall der Beleuchtung
im genannten Straßenbereich ist seit Monaten nicht
geklärt bzw. nicht behoben. Grundsätzlich sollten
hier kurzfristig entsprechende Maßnahmen ergriffen
werden, bzw. ein Zeitplan für die Reparatur bekanntgegeben
werden.
Der Bürgermeister erklärte dazu, dass es vor kurzem
eine Abstimmung der beteiligten Baufirmen und des Bauhofes
zur Behebung des Schadens gegeben habe, was auch bald geschehen
soll. Einen Zeitplan dafür konnte der Bürgermeister
nicht nennen.
5. Info-Point Tourismus im Café am Rathaus - In der
Sitzung am 13. Januar 2011 hatte die SPD-Fraktion angeregt,
im Café einen Info-Point "Nördliches Fichtelgebirge"
aufzustellen. Hier wurde der Bürgermeister gebeten,
zu informieren, wann die Aufstellung erfolgt oder ob es
einen Alternativplatz gibt.
Der Bürgermeister erklärte dazu, dass dieser Prospektständer
im Café zu viel Platz braucht und somit im Rathaus
aufgestellt werden soll. Wann dies passiert, konnte der
Bürgermeister nicht sagen.
6. Personalentwicklung im Bauhof - Zukünftig steht
im Bauhof durch das Ausscheiden von Mitarbeitern eine weitere
Reduzierung der Kapazitäten an. Unklar ist der SPD-Fraktion,
wie der Bauhof seinen vielfältigen Aufgaben noch nachkommen
kann und welche Folgen sich ergeben.
Aus diesem Grund bittet die SPD-Fraktion, in der nächsten
Sitzung im September 2011 dem Stadtrat folgende Informationen
vorzulegen:
- Personalentwicklung der letzten Jahre
- Übergeordnete Vorgaben und Empfehlungen mit einer
Begründung
- Weggefallene bzw. reduzierte Aufgaben
- Neu hinzugekommene Aufgaben
- Entwicklung bei Personalkosten und Kosten für fremde
Dienstleistungen
Entsprechend soll über die weitere Vorgehensweise beraten
werden.
Der Bürgermeister sagte zu, diese Informationen bis
Oktober 2011 zur Verfügung zu stellen.
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| Stadtratssitzung |
Der Bürgermeister gab bekannt, dass mit
Vertretern der Landratsämter |
| 22.06.2011 |
Hof und Wunsiedel, sowie der Städte Schwarzenbach/Saale,
Rehau, Selb, Schönwald, Marktleuthen und Kirchenlamitz
mehrere Gespräche stattgefunden hätten, in denen
es um eine Aufwertung des Großen Kornbergs im Rahmen
der Naherholung und des Fremdenverkehrs ging. Das Ergebnis
eines naturschutzfachlichen Gutachtens zum Einsatz einer
Beschneiungsanlage, um die Wintersportangebote zu sichern,
schließt den Betrieb einer solchen Anlage aus. Gründe
dafür sind das Vorkommen von national und international
geschützten Arten wie Luchs und Auerhuhn im Kornberggebiet.
Mittlerweile habe auch die Schigilde Vorschläge für
das Kornberggebiet eingereicht.
Im letzten Gespräch waren sich die Beteiligten einig,
dass der bei der Stadt Rehau angestellte Dipl. Geograf Florian
Reichel ein Konzept zur Aufwertung des Großen Kornbergs
erstellen soll. Die Kosten dafür belaufen sich für
die Stadt Schönwald anteilig auf 1.700 Euro. Die SPD-Fraktion
stimmte für die Beteiligung an der Konzepterstellung.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke stellte fest, dass eine
touristische und umweltverträgliche Aufwertung notwendig
sei. Da durch eine Beschneiungsanlage hohe Kosten für
einen überschaubaren Zeitraum entstünden, sei
zu prüfen, wie diese Mittel für Maßnahmen
eingesetzt werden können, deren Nutzung ganzjährig
möglich sei. Stadtrat Rudolf Stich forderte, dass der
Kornbergturm im Konzept berücksichtigt werden sollte.
Stadtrat Karl-Heinz Meier erkundigte sich nach den Vorschlägen
der Schigilde, auf die der Bürgermeister nicht näher
einging.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde bekanntgegeben, dass
das Landratsamt Wunsiedel den Haushalt der Stadt Schönwald
genehmigt habe, allerdings wurde die geplante Kreditaufnahme
von 875.000 Euro auf 526.700 Euro gekürzt.
Der Bürgermeister informierte, dass die Schulturnhalle
nach der energetischen Generalsanierung ab 01.07.2011 für
den Vereinssport wieder uneingeschränkt zur Verfügung
stehe. Für Ende September/Anfang Oktober 2011 sei eine
Einweihungsfeier geplant.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke wies auf den wüsten
Zustand im Bereich des ehemaligen Sägewerks hin. Mittlerweile
stünden schon Container auf der anderen Straßenseite.
Eine Verunreinigung des Erdreiches kann nicht ausgeschlossen
werden, zumal der Besitzer die entsprechend des Bauantrages
geplanten Maßnahmen nicht umsetzen werde. Der Bürgermeister
verwies hier in der Zuständigkeit auf das Landratsamt.
Bisherige Aufforderungen hätten keine Wirkung gezeigt.
Im schlimmsten Fall müsste das Gelände auf Veranlassung
der Behörde geräumt werden, wobei dafür der
Steuerzahler aufkäme.
Stadtrat Rudolf Stich sprach der Stadtverwaltung seinen
Dank für die gelungene und termingetreue Sanierung
der sanitären Anlagen im Schwimmbad aus.
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| Stadtratssitzung |
Die Jahresrechnung 2010 konnte mit einer Zuführung
zum |
| 12.05.2011 |
Vermögenshaushalt in Höhe von 450.161,10 Euro
und einer Zuführung zur Rücklage in Höhe
von 936.975,84 Euro abgeschlossen werden. Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke sagte dazu, dass dieses Ergebnis zwar erfreulich
sei, letztlich aber nur erreicht wurde, weil einige Maßnahmen
nicht begonnen oder abgeschlossen wurden. Diese Kosten hat
die Stadt nun im Jahr 2011.
Den Vorsitz des Rechnungsprüfungsausschusses für
das Jahr 2010 hat Klaus Jaschke, Vertreter sind Rudolf Stich
und Sonja Schuster.
Entsprechend dem Beschluss des Landtages, sollen im Landkreis
Wunsiedel als eine der Beispielregionen demografische Herausforderung
vor Ort innovative und effektive Lösungen für
regionale Herausforderungen ermittelt und modellhaft umgesetzt
werden. Themen dazu hatte die Verwaltung vorbereitet. Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke trug dabei die Ergänzungen der SPD-Fraktion
vor, so dass nach der Diskussion im Stadtrat folgende Punkte
an das Landratsamt weitergegeben werden:
- Städtebauförderungsmittel müssen Planungssicherheit
bieten und noch gezielter in strukturschwache Gebiete umgeleitet
werden, vor allem müssen begonnene Maßnahmen
bei weiterer Förderung abgeschlossen werden können.
- Der kommunale Finanzausgleich ist endlich zu reformieren.
Im ursprünglichen Antrag der SPD-Landtagsfraktion stand
die Forderung nach der Stärkung der Kommunen durch
nachhaltig greifende Förderprogramme sowie nach der
Anpassung des Finanzausgleichsystems. Unter dem Mitwirken
des Landtagsabgeordneten der CSU, Martin Schöffel,
wurde diese Forderung auf die alleinige Überprüfung
dieses Systems reduziert. Hier hätte man mehr Einsatz
der CSU erwarten können - zeigt es doch, dass die Staatsregierung
gerade im Finanzausgleich nicht bereit ist, den betroffenen
Kommunen kurzfristig mehr finanzielle Mittel zur Verfügung
zu stellen und weiterhin ganz bewusst die Handlungsfähigkeit
der Kommunen berschränkt.
- Investitionen in Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung
und Straßen sind bei Neubauten, aber auch bei Instandhaltung
zu fördern. Für eine Umsetzung dieses Wunsches
sieht die SPD-Fraktion keinen Erfolg.
- In Bezug auf die spätere Verfügbarkeit von qualifizierten
Arbeitskräften sind alle Anstrengungen zu unternehmen,
die Schulabbrecherquote zu verringern und die Qualifikation
von Schülern zu verbessern.
- Durch gezielte, positive Werbekampagnen außerhalb
der Region sind die Vorzüge unserer Heimat und die
außerordentliche hohe Kompetenz unserer Betriebe herauszustellen.
Der Landkreis muss dazu die vorhandenen Synergien nutzen
und die vorhandenen Aktivitäten bündeln und optimieren.
- Die Unterstützung einer massiven Tourismuswerbung
wird gefordert. Dabei ist festzustellen, in welchen Teilen
des Landkreises Bedarf besteht, um insgesamt das Angebot
verbessern.
- Für den Landkreis Wunsiedel ist das Ziel einer weitestgehend
regenerativen Energieversorgung zu definieren, damit möglichst
viele Gemeinden energieautark werden. Hier sind vor allem
auch die Unternehmen vor Ort einzubinden. Dies hätte
für den Landkreis eine positive Außenwirkung.
- Die ärztliche Versorgung im Landkreis ist sicherzustellen.
Dazu müssen attraktive Angebote für junge Ärzte
geschaffen werden.
Die SPD-Fraktion stimmte geschlossen für die Aufstellung
einer unbeleuchteten Werbetafel im Bereich der Tankstelle
an der Selber Straße. Der erste Antrag wurde entsprechend
der Forderung der SPD-Fraktion abgelehnt, da diese Tafel
ursprünglich näher an der Straße aufgestellt
werden sollte. Der neue Standort beeinflusst das Ortsbild
weniger.
Stadtrat Rudolf Stich fragte den Bürgermeister, wie
die Kostenübernahme für einen Diplom-Wirtschaftsgeograph
mit der Aufgabe, den Kornberg besser vermarkten, erfolgt.
Hierzu habe es einen Bericht in der Presse gegeben. Der
Bürgermeister erklärte dazu, dass sich die Stadt
Schönwald an diesen Kosten nicht beteilige.
Wie der Stand in Bezug auf die Wasserschäden in den
neuen Fahrzeughallen der Feuerwehr ist, wollte ebenfalls
Stadtrat Rudolf Stich wissen. 2. Bürgermeisterin Andrea
Veit stellte dazu fest, dass ihr Gutachter den Fehler in
der Ausführung der Dacheindeckung durch die Firma sieht.
Bei deren Versicherung werde nun die Sachlage geprüft.
Rudolf Stich mahnte hier die notwendigen Maßnahmen
vor dem nächsten Winter an, um einen weiteren Schaden
zu vermeiden.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke bat den Bürgermeister,
zu veranlassen, dass die stark verrosteten Schilder mit
dem Verweis zur Stadtmitte und zum EC-Automaten ersetzt
bzw. reduziert werden. Diese Hinweise würden keinen
guten Eindruck machen.
Stadtrat Karl-Heinz Meier bemängelte einen schlechten
Übergang über den Stockbach für Wanderer
in Richtung Reichenbach in der Au. Der Bürgermeister
sagte hier eine Prüfung zu.
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| Stadtratssitzung |
Die SPD-Fraktion stimmte dem vorgelegten Haushalt
2011, sowie dem |
| 14.04.2011 |
Investitionsprogramm und dem Finanzplan 2011 zu. Der Haushalt
der Stadt Schönwald hat in 2011 ein Volumen von 8.694.000
EUR - 5.909.000 EUR im Verwaltungshaushalt und 2.785.000
EUR im Vermögenshaushalt. Fraktionsvorsitzender Klaus
Jaschke wies noch einmal darauf hin, dass die Schlüsselzuweisung
des Freistaats an die Stadt Schönwald im dritten Jahr
in Folge auf nun 860.000 EUR sinkt. Die Kreisumlage erhöht
sich dagegen im dritten Jahr in Folge auf nun 1.220.000
EUR. Eine Chance für eine Verbesserung der finanziellen
Situation sieht die SPD- Fraktion im Rahmen der Möglichkeiten
des Landkreises Wunsiedel als Modellregion demografische
Herausforderung. Hier müssen die kommunalen Gremien,
Kreistag und Landrat gemeinsam eine deutliche Erhöhung
der Zuweisungen an den Landkreis Wunsiedel einfordern.
Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen ist eine Zuführung
zum Vermögenshaushalt mit 82.700 Euro geplant, die
aber deutlich unter der Mindestzuführung liegt. Im
Jahr 2011 betragen die Gesamtinvestitionen der Stadt Schönwald
2.288.000 EUR. Ein Schwerpunkt bei den Investitionen ist
die Neugestaltung der Stadtmitte. Die Belebung der Stadtmitte
mit neuen Nutzungsmöglichkeiten ist eine wichtige Maßnahme
in Richtung positiver Bevölkerungsentwicklung mit positiven
Folgeeffekten für die vorhandene Geschäftswelt,
so der Fraktionsvorsitzende. Von Anfang an war bekannt,
dass die Maßnahme in der Stadtmitte nur in mehreren
Bauabschnitten zu realisieren sei. Bund und Land sind aufgefordert
für laufende Maßnahmen, vor allem auch bei mehreren
zusammenhängenden Bauabschnitten, langfristig Sicherheit
bei den Förderungen zu geben. Die Entscheidung der
derzeitigen Bundesregierung zur Kürzung des Programms
Stadtumbau West als Grundlage zur Weiterentwicklung vieler
Kommunen mit vielen positiven Effekten ist nicht nachzuvollziehen.
Anfang des Jahres 2010 hatte die SPD-Fraktion angeregt,
dass der Kultur- und Umweltausschuss konkrete Planungen
zu einer kleinen Veranstaltungsreihe ohne Konkurrenz zu
den Vereinsveranstaltungen in der neuen Stadtmitte im Jahr
2011 durchführt und dafür Mittel im Haushalt bereitgestellt
werden. Beides ist leider nicht passiert!
Investitionen stehen im Straßenbau an, so beispielsweise
beim Abschluss der Maßnahme am Pfaffenberg. Die SPD-Fraktion
sieht Verbesserungsbedarf bei der Straßeninstandhaltung.
In den letzten Jahren wurde zumindest versucht, kleinere
Schäden bei neueren Straßen fachgerecht zu beheben.
Leider kommt es dabei immer zu Verzögerungen. Ein optimiertes
Straßenmanagement mit der konsequenten Erledigung
der geplanten Arbeiten hilft, den Neubau von Straßen
hinauszuzögern. Weitere Investitionen folgen im Schwimmbad
und in den städtischen Wohnhäusern. Positiv wird
die Zusammenarbeit mit der SelbWERK GmbH bei der Betreuung
der städtischen Gebäude gesehen. Im Rahmen des
Wohnungsbedarfskonzeptes steht der Neubau der Südstraße
an.
Aus dem durchgeführten Klimaschutzkonzept sind nun
Maßnahmen abzuleiten. Ein Thema dabei sind Energiesparmaßnahmen
bei der Straßenbeleuchtung. Es gibt aber noch weitere
Themen wie die Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie. Andere
Gemeinden sind hier schon wesentlich weiter. Die Meldungen
aus Japan haben bei vielen Menschen den bisherigen Glauben
an die sichere Atomkraft erschüttert. Die Nutzung neuer
Energiequellen wird uns aber auch zu notwendigen Kompromissen
zwingen. Auch hier gilt: Für unsere Stadt das Bestmögliche
zu erreichen und so die Zukunft zu gestalten. Auch eine
Beteiligung an bereits bestehenden Zusammenschlüssen
im Rahmen der Energiegewinnung könnte geprüft
werden.
Chancen sieht die SPD-Fraktion im Konzept des "grünen
Bandes", auch als grenzüberschreitendes Projekt.
Naturschutz und Tourismus lassen sich dabei wunderbar kombinieren.
Die Wiederbelebung der Bahnstrecke Selb-Plößberg
- Asch wird vor allem auch hier einen positiven Effekt haben.
Über eine halbe Million Euro sind im Haushalt für
Kinderkrippe, Kindergärten, Kinderhort und für
die Jugendarbeit der Vereine eingeplant. Zusätzlich
werden Sportvereine und soziale Einrichtungen gefördert.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke dankte an dieser Stelle
allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich hier ehrenamtlich
engagieren und so zu einem sozialen Miteinander über
alle Generationen und Nationalitäten hinweg beitragen.
Ebenfalls dankte er allen ehrenamtlichen Helfern bei Feuerwehr,
Wasserwacht, Bergwacht und der Bereitschaft des Roten Kreuzes
für ihren Einsatz
Die finanzielle Situation der Stadt Schönwald ist angespannt
- sicher auch bei anderen Gemeinden noch schlechter -, so
dass sich Investitionen zu einem Teil nur durch Kredite
finanzieren lassen. Immerhin hat die Stadt Schönwald
am 1. Januar 2011 mit 7.533 TEUR den höchsten Schuldenstand
seit dem Jahr 1980 erreicht.
Der Stadtrat nahm im weiteren Verlauf der Sitzung den kaufmännischen
Jahresabschluss der Wasserversorgung für das Jahr 2009
mit einem Verlust von -19.868,30 Euro zur Kenntnis. Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke bemängelte den stetig steigenden Wasserverlust,
der im Jahr 2009 bei 10,10 % lag. Der Bürgermeister
begründete den Anstieg durch die durchgeführten
Baumaßnahmen.
Die SPD-Fraktion stimmte der Anordnung eines Parkplatzes
als Behindertenparkplatz an der Pestalozzistraße zu.
Der Bürgermeister informierte, dass der Bayerische
Staatsminister für Finanzen, Georg Fahrenschon, entsprechend
des Antrages der SPD-Fraktion auf eine andere Einstufung
der Stadt Schönwald für die Berechnung der Winterdienstpauschale
geantwortet habe. Eine Änderung sei hier mit Verweis
auf die im Jahr 2007 festgelegten Kriterien nicht möglich.
Ebenfalls informierte der Bürgermeister darüber,
dass die Regierung von Oberfranken bedingt durch die Kürzungen
der Städtebauförderungsmittel durch die Bundesregierung
im Jahr 2011 keine Zusagen für die Förderung des
nächsten Bauabschnittes für die neue Stadtmitte
machen kann. Die Verwaltung habe aber zumindest erreicht,
dass auch ohne Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn,
der Baubeginn des 2. Bauabschnittes im Jahr 2011 nicht förderschädlich
ist. Die Arbeitsgemeinschaft UmbauStadt hatte daraufhin
einen reduzierten Vorschlag für die weitere Gestaltung
der neuen Stadtmitte vorgelegt. In der folgenden nichtöffentlichen
Sitzung war sich der Stadtrat über beide Fraktionen
hinweg einig, ohne Unterbrechung, aber evtl. mit einer Streckung
der Maßnahme in das Jahr 2012, weiterzumachen. Beide
Fraktionen äußerten Unverständnis über
das Vorgehen der Regierung.
Die Vertreter der Bürgerinitiative, welche im Zuge
der Reaktivierung der Bahnstrecke Hof-Eger entstanden ist,
haben bei der Verwaltung vorgesprochen und gebeten, dass
sich der Stadtrat eindeutig zur finanziellen Beteiligung
der Stadt Schönwald äußert. Andernfalls
würde die BI auch in Schönwald ein Bürgerbegehren
starten. Die Verwaltung wollte diesen Sachstand in nichtöffentlicher
Sitzung diskutieren. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke
hatte bereits kurz nach der Vorbesprechung den Bürgermeister
und die Fraktionsvorsitzende der CSU informiert, dass dieses
Thema öffentlich behandelt werden sollte. Entsprechend
hat sich der Stadtrat in öffentlicher Sitzung gegen
das Vorgehen der BI ausgesprochen und sich über die
Argumente der BI in Bezug auf Schönwald sehr kritisch
geäußert. Die Argumentation der BI sei völlig
haltlos.
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| Stadtratssitzung |
Am Anfang der Sitzung standen die Beratungen
zum Haushalt 2011. |
| 17.03.2011 |
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke dankte Kämmerer
Hans Rahm für die ausführlichen Informationen
und verglich die wesentlichen Einnahmen in 2011 mit den
Einnahmen aus dem guten Jahr 2007. Im Vergleich fehlen hier
der Stadt 350.000 Euro. Trotzdem müsse man 150.000
Euro mehr an den Landkreis abgeben. Mit diesem Rechenbeispiel
verwies Klaus Jaschke auf den Schiefstand bei den Kommunalfinanzen.
Die Staatsregierung werde einmal mehr aufgefordert, den
kommunalen Anteil am Steuerverbund zu erhöhen. Neben
den größten Investitionen nannte der Fraktionsvorsitzende
auch die Ausgaben in Höhe von 16.000 Euro für
Vereine und Verbände mit sozialem und sportlichem Engagement,
sowie mit Jugendarbeit. Für den Brandschutz seien im
Jahr 2010 fast 9.000 Euro gespendet worden. Die SPD-Fraktion
dankte dafür herzlich und sieht die Notwendigkeit,
auch im Jahr 2011 einen Spendenaufruf weiterzugeben. Weiter
werde ein Ansatz für die Durchführung kultureller
Veranstaltungen in der neuen Stadtmitte vermisst. Die SPD-Fraktion
beantragte eine Erhöhung des Haushaltsansatzes zur
Instandsetzung von Straßenschäden um 20.000 Euro.
Gerade der Winter habe Schäden verursacht und einige
Maßnahmen aus dem letzten Jahr wurden nicht abgeschlossen.
In diesem Zusammenhang beantragte die SPD-Fraktion eine
andere Zeitschiene in einem optimierten Straßenmanagement
für Ausschreibung, Vergabe und Beginn von Reparaturarbeiten.
Der Ansatz von 20.000 Euro für den Erwerb einer Skulptur
in der neuen Stadtmitte solle besser für Straßenreparaturen
verwendet werden. Könnte die Anschaffung komplett aus
Spenden finanziert werden, würde auch die SPD-Fraktion
einem Erwerb zustimmen.
Am Ende seiner Ausführungen verwies der Fraktionsvorsitzende
noch auf die voraussichtliche Pro-Kopf-Verschuldung am Jahresende
in Höhe von etwa 2.511 Euro.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden noch Details im Rahmen
des 2. Bauabschnitts der neuen Stadtmitte abgestimmt. In
Bezug auf die Gestaltung der Flächen vor dem Jugendtreff
regte Stadtrat Thomas Hörl die Verwendung von Planken
aus einem Holzersatzstoff an, die eine längere Haltbarkeit
gewährleisten.
Der Bürgermeister stellte den aktuellen Stand zur Sanierung
der ehemaligen Hausmülldeponie vor. Die Kosten werden
sich voraussichtlich auf fast 2.000.0000 Euro belaufen.
Kopfzerbrechen bereitet dies dem Fraktionsvorsitzenden Klaus
Jaschke, da man diesen Betrag vorübergehend auslegen
müsse, auch wenn die Kosten vollständig durch
die Gesellschaft zur Altlastensanierung in Bayern übernommen
werden würden. Dauere die Maßnahme länger
als die geplanten sechs Monate, könnten erhebliche
Zinsaufwendungen für die Zwischenfinanzierung anfallen.
Weiter gab der Bürgermeister bekannt, dass die Verwaltung
einen Antrag auf Förderung des Ersatzes der 125-Watt-Lampen
bei der Straßenbeleuchtung durch LED-Leuchten stellen
werde, da die Frist zum 31. März 2011 auslaufe.
Mit einer Gegenstimme aus der CSU-Fraktion wurde eine von
der SPD-Fraktion beantragte und vorgeschlagene Resolution
beschlossen. Entsprechende Schreiben wird die Verwaltung
an die Staatsregierung und die zuständigen Landtagsabgeordneten
senden. Im Wesentlichen geht es in der Resolution um die
Herstellung der kommunalen Handlungsfähigkeit, den
Erhalt der Gewerbesteuer, der Kostenbeteiligung von Bund
und Land an den Sozial- und Bildungsausgaben, einem höheren
Anteil an den Landes- und Bundessteuern, der Vermeidung
von weiteren Mehrbelastungen durch den Bund, der Weiterführung
der Städtebauförderung und der Weiterführung
von Konsolidierungs- und Strukturhilfen.
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| Stadtratssitzung |
Marcus Hamberger von der Arbeitsgemeinschaft
UmbauStadt aus |
| 10.02.2011 |
Weimar stellte die weitere Planung für den 2. Bauabschnitt
in der neuen Schönwalder Stadtmitte vor. Im Einzelnen
sind dies Veränderungen im Bereich des TV-Platzes,
sowie die Errichtung eines Jugendtreffs und die Anlage eines
Streethockeyfeldes. Stadträtin Ivonne Korlek schlug
vor, wenigsten einen kleinen Skaterbereich zu schaffen,
auch wenn dies beim letzten Workshop der Jugendlichen nicht
im Vordergrund stand. Der Jugendtreff soll in robuster Form
aus Seecontainern entstehen. Das Hockeyfeld wird im Winter
als Eisbahn nutzbar sein. Vorausgegangen war ein Workshop
mit Schönwalder Jugendlichen. In der Nähe des
Seniorenheimes sollen zudem sieben Parkplätze geschaffen
werden.
Die Einhausung hinter dem Café am Rathaus, in welcher
Abfallbehälter und Leegut gelagert werden sollen, sowie
als Schutz für die vorhandene Wärmepumpe, soll
aus Metall mit einer Lochblechverkleidung errichtet werden.
Diskutiert wurde noch die Höhe des neu zu errichtenden
Zaunes hinter dem Café.
Auch die Planung für den ersten Abschnitt des Neubaues
der Südstraße wurde von Marcus Hamberger vorgestellt.
Beraten wurde über einen Antrag zur Errichtung einer
Werbetafel an der Selber Straße. Die SPD-Fraktion
stimmte hier einer Abweichung von der Werbeanlagensatzung
nicht zu und so gegen die Errichtung einer Werbetafel. Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke merkte an, dass sich der Stadtrat bereits
einmal gegen die Errichtung von Werbetafeln auf dem gleichen
Grundstück ausgesprochen habe.
Der Bürgermeister teilte mit, dass die Verwaltung entsprechend
des Antrags der SPD-Stadtratsfraktion an den bayerischen
Finanzminister geschrieben habe, um eine andere Einstufung
der Stadt Schönwald zur Berechnung der Winterdienstpauschale
zu erreichen.
Stadtrat Rudolf Stich schlug vor, dass sich die Stadt Schönwald
als Pilotgemeinde in Bezug auf den Ersatz der bisherigen
Mehrkammercontainer bewerben solle. Der Landkreis wird hier
auf ein neues Müllentsorgungskonzept umsteigen.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke erkundigt sich, wann
in der Oststraße die neuen Straßenleuchten aufgestellt
werden. Im letzten Jahr waren hier nicht mehr sichere Leuchten
abgebaut worden. Der Bürgermeister stellte dazu fest,
dass in 2011 Leuchten mit Stahlmasten aufgestellt werden.
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| Stadtratssitzung |
Die Verwaltung hatte dem Stadtrat die Deckungen
für Haushaltsüber- |
| 13.01.2011 |
schreitungen im Jahr 2010 vorgelegt, wofür es Zustimmung
gab. Erfreulich sei, so Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke,
dass alle Deckungen im Bereich der jeweiligen Gruppe erfolge.
Im Haushalt 2011 sollten diese Überschreitungen soweit
notwendig, noch einmal betrachtet und evtl. berücksichtigt
werden.
Die SPD-Fraktion stimmte nach vorangegangener Beratung im
Dezember 2011 dem Abschluss eines Vertrages mit der SELBWerk
GmbH über die bautechnische Betreuung der städtischen
Gebäude zu. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke stellte
fest, dass die SELBWerk GmbH zuverlässig sei und auch
schon Erfolge zu verzeichnen habe. Allerdings müsse
man die Kosten während des ersten Jahres betrachten,
um frühzeitig die weitere Betreuung regeln zu können.
Auf die Frage von Stadtrat Rudolf Stich, ob es von Seiten
der SELBWerk GmbH feste Sprechzeiten im Rathaus gebe, verneinte
dies der Bürgermeister, Mieter könnten sich bei
baulichen Problemen jedoch weiterhin im Rathaus melden oder
bei der SELBWerk GmbH anrufen.
Zustimmung gab es von der SPD-Fraktion für die Beteiligung
der Stadt Schönwald an der bayerisch-tschechischen
Vereinbarung für grenzüberschreitende Hilfeleistung
und Zusammenarbeit im Brandschutz der Landkreise Hof und
Wunsiedel. Ein Vorteil sei die dadurch mögliche Förderung
bei der Anschaffung von Fahrzeugen. Wichtig sei aber auch
die gemeinsame Weiterbildung.
Befürwortet wurde von der SPD-Fraktion ebenfalls die
Aufstellung einer Außenbereichssatzung für Neuenbrand.
Dadurch könnte die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses
möglich werden. Man müsse es unterstützen,
wenn junge Schönwalder in ihrer Stadt ein Eigenheim
errichten wollen, vor allem auch, wenn diese hier beruflich
tätig sind.
Der Bürgermeister berichtete, dass auch in diesem Winter
- wie bereits im letzten Winter - in den neuen Fahrzeughallen
Schmelzwasser eindringe. Auf die Frage von Fraktionsvorsitzendem
Klaus Jaschke, ob die durch den Stadtrat beschlossenen Maßnahmen
im letzten Jahr umgesetzt worden seien, bat 2. Bürgermeisterin
Andrea Veit, dazu im nichtöffentlichen Teil der Sitzung
Stellung zu nehmen.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke wies auch auf das Eindringen
von Schmelzwasser im Café am Rathaus im Bereich der
Fenster zum Rathaus hin und stellte fest, dass vergessen
worden sei, hier die Fugen abzudichten. Der Bürgermeister
sagte die Prüfung des Schadens zu.
Für die SPD-Fraktion forderte Klaus Jaschke den Bürgermeister
auf, bei der Staatsregierung eine Anpassung der Winterdienstkostenpauschale
von der bisherigen Stufe 1 auf die Stufe 2 zu beantragen.
Dies sei mit der Zunahme der Intensität der Niederschläge
zu begründen. In der Stufe 2 bekäme Schönwald
eine Pauschale von 8.120 Euro statt bisher 5.320 Euro.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke beantragte ein gemeinsames
Gespräch mit der Teilnahme von den Verantwortlichen
in Rathaus und Bauhof, sowie den beiden Fraktionsvorsitzenden
in Bezug auf den Winterdienst. Behandelt werden sollen dabei
- Probleme bei den eigenen Kapazitäten (Material, Personal
und Arbeitszeiten)
- Vorgehensweise bei der Abfuhr (Prioritäten, Gefahrenstellen)
- Vorgehensweise bei der Räumung
- Kommunikation (intern und in der Öffentlichkeit)
Ziel des Gespräches soll eine Optimierung des Winterdienstes
sein, soweit möglich, und die Schaffung von mehr gegenseitigem
Verständnis.
Die SPD-Fraktion forderte die Einrichtung eines Info-Point
"Nördliches Fichtelgebirge" (Prospektständer
der beteiligten Gemeinden mit Angeboten) im Rahmen der Tourismuskoordination
mit einem möglichen Standort im Café am Rathaus.
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| Stadtratssitzung |
Wegen fehlender Abstellflächen für
Abfälle und Leergut soll auf der |
| 09.12.2010 |
Rückseite des Cafés am Rathaus eine Einhausung
errichtet werden. Dazu hatte die Arbeitsgemeinschaft UmbauStadt
Weimar einen Entwurf vorgelegt. Durch die Einhausung geschützt
wäre auch die vorhandene Wärmepumpe. Der Stadtrat
einigte sich auf eine Stahl-Holz-Konstruktion passend zum
Gebäude. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke bat um
die Vorlage eines Musters für die angedachte Lochblechverkleidung.
Stadtrat Rudolf Stich stellte fest, dass man sich die Verkleidung
der Einhausung zum Gebäude hin sparen könne. Dies
wurde befürwortet.
Herr Böhlein von der Energievision Oberfranken stellte
die Handlungsempfehlungen aus dem Klimaschutzkonzept für
Schönwald vor. Diskutiert wurden dabei besonders die
Möglichkeiten der Energieerzeugung durch Windkraftanlagen,
die Freiflächensolarnutzung und die Nutzung von Dachflächen
für Solaranlagen. Für die Errichtung einer Freiflächensolaranlage
würde sich der Bereich der ehemaligen Hausmülldeponie
an der Heidestraße eignen, so Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke. Ebenfalls ein Thema war die Umrüstung
der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Hier bemängelte
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke, dass in Schönwald
als einzige der beteiligten Städte im Klimaschutzkonzept
nicht bekannt sei, welche Anzahl von Straßenlampen
in einer bestimmten Technik vorhanden sind. Zustimmung gab
es von der SPD-Fraktion, die nächsten Schritte für
eine mögliche Umsetzung folgender Maßnahmen zu
unternehmen:
- zentrales Heizsystem im Bereich Geierweg und Umfeld
- Solaranlagen auf kommunalen Liegenschaften
- Überprüfung der Straßenbeleuchtung und
Umrüstung auf LED-Technik
- Prüfung von Potentialen für Freiflächensolaranlagen
entlang der Autobahndämme, der früheren Hausmülldeponie
und auf weiteren Standorten.
Die SPD-Fraktion stimmte auch einer Einstellung für
einen Klimaschutzmanager im Bereich der beteiligten Gemeinden
zu. Voraussetzung ist die staatliche Förderung. Ein
zentraler Ansprechpartner ist wichtig für die weitere
Prüfung und spätere Umsetzung von Maßnahmen,
einschließlich der Beschaffung von Fördermitteln.
Man sollte versuchen innerhalb von drei Jahren (Förderzeitraum
für den Klimaschutzmanager) die ersten Projekte umzusetzen.
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| Stadtratssitzung |
Der Bürgermeister informierte den Stadtrat
über die Haushalts- |
| 11.11.2010 |
entwicklung 2010, wobei sich die geplante Zuführung
zum Vermögenshaushalt in Höhe von 132.350 Euro
realisieren lassen müsste. Einer Mehreinnahme an der
Einkommenssteuer von etwa 126.000 Euro stehe allerdings
ein Rückgang bei der Gewerbesteuer von etwa 113.000
Euro gegenüber. Einzelne Haushaltsstellen wurden genauer
betrachtet. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke sagte dazu,
dass es erfreulich sei, wenn der Haushalt 2010 ordentlich
abgewickelt werden könne. Einige Baumaßnahmen
würden sich jedoch auf das nächste Jahr verschieben
und man müsse dann erneut prüfen, was möglich
sei. Schmerzlich sei der Rückgang der Gewerbesteuer.
Beim Haushalt 2011 sollte bei den Friedhofsgebühren
entsprechend der bisherigen Erfahrungen ein niedrigerer
Betrag bei den Einnahmen angesetzt werden.
Einstimmig war die SPD-Fraktion für die Vergabe der
Mittel an Vereine mit eigenständiger Jugendarbeit in
Höhe von unverändert 5.000 Euro und für die
weiteren Zuschüsse an Vereine und Verbände mit
sozialem Charakter von unverändert etwa 11.000 Euro.
Diese Zuschüsse seien als Dank für die gute Arbeit
der Vereine aber auch als Anreiz für das weitere Engagement
zu werten.
Zustimmung gab es auch für den Abschluss des neuen
Konzessionsvertrages im Rahmen der Gasversorgung mit der
Energieversorgung Selb-Marktredwitz.
Der Bitte einiger Anlieger des Fichtenweges, ein Teilstück
dieser Straße bis zur Einmündung in die Grünhaider
Straße als Einbahnstraße auszuweisen, konnte
nicht gefolgt werden. Die Polizeiinspektion hatte dazu in
ihrer Stellungnahme berichtet, dass Gegenverkehr rechtzeitig
erkannt werde und eine Einbahnstraßenregelung nicht
erforderlich sei.
Festzustellen war, dass es sich bei der Straße "Am
Pfaffenberg" um eine Anliegerstraße handelt.
Der Antrag der SPD-Fraktion, den Bauabschnitt I im Bereich
des Pfaffenberges nach den Vorgaben für ein Kleinsiedlungsgebiet
abzurechnen, wurde abgelehnt. Grund dafür waren die
fehlenden rechtlichen Voraussetzungen bedingt durch gesetzliche
Veränderungen in den letzten Jahren. So ist das Baugebiet
"Am Pfaffenberg" nicht mehr als Kleinsiedlung,
sondern als Wohngebiet einzustufen. Klaus Jaschke forderte
die Verwaltung auf, die gültige Ausbaubeitragssatzung
in dieser Hinsicht zu ändern. Der Bürgermeister
sagte eine Prüfung zu.
In Bezug auf das wilde Parken auf dem neuen Marktplatz gab
der Bürgermeister bekannt, dass dieser Bereich als
Fußgängerzone mit dem Zusatz "Radfahrer
frei" ausgewiesen wird. Ein Befahren sei dann nur noch
mit Sondergenehmigung möglich.
In Bezug auf eine Anfrage der SPD-Fraktion teilte der Bürgermeister
mit, dass die Beschilderung zur Einbahnstraße im Verbindungsstück
zwischen Haupt- und Böttgerstraße, wie durch
eine Überprüfung der Verwaltung festgestellt,
ausreichend erkennbar ist.
Stadtrat Rudolf Stich wollte wissen, warum während
des Kirchweihmarktes kein Stand auf dem Marktplatz war.
Dazu sagte der Bürgermeister, dass man keinen Stand
bevorzugen wollte und so alle Stände im Straßenbereich
angeordnet wurden.
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| Stadtratssitzung |
Der Rechnungsprüfungsausschuss berichtete
über die Prüfung der |
| 14.10.2010 |
Jahresrechnung 2009. Folgende Anregungen wurden an die
Verwaltung weitergegeben:
- Bei der Ausschreibung von Winterdienstleistungen sollten
über die zum Einsatz kommenden Fahrzeuge genauere
Angaben gemacht werden, um spätere Abweichungen zu
vermeiden.
- Bei der Ausschreibung von Baumaßnahmen sollten
die Mengenangaben möglichst genau erfolgen, um spätere
Kostenüberschreitungen zu vermeiden.
- Das "Postfach" werde zwar nicht mehr durch
die Mitarbeiter des Bauhofes geleert, trotzdem sollte
die Verwaltung die Möglichkeit der direkten Zustellung
durch die Post prüfen.
- Bei notariellen Verträgen sollten die Zinsen für
den Fall des Verzugs vereinbart werden, damit diese auch
vollstreckt werden können.
Beanstandet wurde in einem Fall, dass die Abrechnung der
erbrachten Winterdienstleistung über dem Angebotspreis
lag. Hier ließ sich der Sachverhalt nicht mehr eindeutig
klären. Stadtrat Karl-Heinz Meier erkundigte sich nach
der Liquidität der Stadt. Der Bürgermeister erklärte
dazu, dass man vor kurzem an die Grenzen des genehmigten
Kassenkreditrahmens gekommen sei, da größere
Rechnungen fällig geworden seien. Entsprechend habe
man im Rahmen des Haushalts ein kurzfristiges Darlehen aufgenommen.
Die SPD-Fraktion war einstimmig für die Unterstützung
der Bemühungen zur Reaktivierung der Strecke Hof -
Eger und die Ertüchtigung des Teilabschnitts Selb-Plößberg
- Asch. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke stellte dazu
fest, dass die dafür zur Verfügung gestellten
Fördermittel zweckgebunden seien, also nur für
ähnliche und grenzübergreifende Infrastrukturmaßnahmen
zur Verfügung stünden. Zudem habe man sich immer
beklagt, dass in der Region vieles verloren gegangen sei.
Langfristig könnte eine entsprechende Wiederbelebung
der genannten Bahnstrecke überhaupt zu deren Erhalt
beitragen. Klaus Jaschke sah hier auch für den Tourismus
Potentiale.
Ebenfalls einstimmig war die Zustimmung für ein weiteres
"INTEREG IV A-Kleinprojekt" und der entsprechenden
Antragstellung zur Förderung über die Euregio
Egrensis zur Erstellung einer Vorplanung für ein grenzüberschreitendes
Netzwerk unter dem Dach des "Grünen Bandes".
Der Stadt entstehen dafür im Jahr 2011 Kosten in Höhe
von 2.500 Euro. Den Fraktionen lag dazu als Basis die bereits
erstellte Konzeptstudie mit Bestandsanalyse und Vernetzungsmöglichkeiten
vor. Als wesentliche Maßnahmen wurde hier ein grenzüberschreitender
Rad- und Wanderrundweg genannt, der die sechs Gemeinden
Rehau, Regnitzlosau und Schönwald in Deutschland und
As, Krásná und Hranice in Tschechien verbinden
soll. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke sah hier eine
weitere Chance für die Stadt Schönwald im Bereich
des Tourismus. Erfreulich sei vor allem, dass dafür
auch eine umfängliche Sanierung der "Sophienquelle"
möglich werden könnte.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde die Fassadengestaltung
der Schulsporthalle festgelegt.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke erkundigte sich in
Bezug auf die späte Jahreszeit nach dem Fortschritt
der beschlossenen Sanierungsmaßnahmen bei Straßen
und Gehwegen. Der Bürgermeister stellte dazu fest,
dass die notwendigsten Baumaßnahmen noch in diesem
Jahr weitgehend abgeschlossen werden sollen. Wie weit man
beim 2. Bauabschnitt am Pfaffenberg kommen werde, sei wetterabhängig.
Gerade hier wird über die Wintermonate eine Teerdecke
vorhanden sein, eventuell in einem Teil die neue Tragschicht,
im anderen Teil noch die alte Straßendecke. Die Sanierungen
von Fahrbahnquerungen werde voraussichtlich erst im Jahr
2011 erfolgen. Stadträtin Ivonne Korlek erinnerte einmal
mehr an den schlechten Zustand der Straße von Reichenbach
zum Gemeindegebiet von Selb.
Weiter verwies Klaus Jaschke auf das schlecht erkennbare
Sperrschild an der Einbahnstraße zwischen Böttger-
und Hauptstraße und bat die Verwaltung hier um eine
Verbesserung.
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| Stadtratssitzung |
Am Beginn der Stadtratssitzung wurde als Listennachfolger
der CSU |
| 09.09.2010 |
Herr Jörg Wondra als neues Stadtratsmitglied vereidigt.
Im weiteren Verlauf der Sitzung berichtete auf Antrag der
SPD-Fraktion Herr Architekt Martin Fladt über den Baufortschritt
und die Verzögerungen in Bezug auf die Errichtung des
Gebäudes mit Bäckerei/Cafe. Zu Verzögerungen
sei es vor allem durch den langen Winter und durch Probleme
bei den Handwerksbetrieben gekommen. Die Betriebe seien
entsprechend stark ausgelastet. Die Äußerung
des Architekten, dass auch der zukünftige Betreiber
durch seinen Beruf schwer zu erreichen war, löste Unmut
bei der SPD-Fraktion aus. Stadtrat Karl-Heinz Meier erwiderte,
dass es wohl einfach sei, Probleme auf jemanden zu schieben,
der sich hier nicht rechtfertigen könne. Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke stellte fest, dass man mit der Arbeit des
Planers nicht zufrieden sei. Sicher gäbe es bei einer
solchen Baumaßnahme das eine oder andere Problem,
doch einiges sei hausgemacht. Er nannte hier als Beispiele
den fehlenden Glaseinsatz in der Eingangstür, eine
zu enge Schiebtür, falsch bestellte Bodenfließen
oder die zuerst nicht berücksichtigte vorgeschriebene
Höhe der Wandfläche zum Fließen in der Backstube.
Der Bürgermeister hob hervor, dass die Betreuung bei
der Gestaltung der Freiflächen durch die Arbeitsgemeinschaft
UmbauStadt hervorragend funktioniert habe, räumte aber
auch ein, dass die Verwaltung beim Hochbau mit mehr Nachdruck
hätte vorgehen müssen. Die CSU-Fraktion gab dagegen
dem Architekten recht und vertrat die Meinung, dass man
Dinge, die gut laufen, nicht schlecht reden sollte!
In der Stellungnahme der Verwaltung zum Antrag der SPD-Fraktion,
den ersten Bauabschnitt bei der Straßenerneuerung
am Pfaffenberg komplett als Straße mit nicht selbständigen
Parkplätzen im Bereich eines Kleinsiedlungsgebiete
bei einer maximalen Breite von 15 m abzurechnen, stellte
der Bürgermeister fest, dass es in Schönwald gar
kein Kleinsiedlungsgebiet gäbe. Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke ließ dies nicht gelten und verwies auf
entsprechende Ausführungen zur Baunutzungsverordnung.
Schließlich wurde die Siedlung am Pfaffenberg im Jahr
1993 bundesweit als beste Kleinsiedlung ausgezeichnet. Klaus
Jaschke stellte fest, dass der Stadtrat in seiner Entscheidung
auch Interessen der Anlieger zu vertreten habe, wenn hier
entsprechende Argumente vertretbar seien. Die CSU-Fraktion
war mit dem Ergebnis der bisherigen Prüfung der Verwaltung
einverstanden. Der Bürgermeister sagte trotzdem eine
nochmalige Prüfung zu.
Die SPD-Fraktion stimmte einem Essenszuschuss für bedürftige
Schönwalder Schüler in Ganztagsklassen an der
Hauptschule Selb I zu.
Stadtrat Karl-Heinz Meier forderte die Verwaltung auf, im
Bereich der Gemeinschaftspraxis Staudacher/Rußig/Winkler
auf dem Bürgersteig wieder eine Parklinie aufzutragen.
So könnte sichergestellt werden, dass auf dem Bürgersteig
trotz Parkens noch genügend Platz für Fußgänger
mit Kinderwagen bleibt.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke bat die Verwaltung zu
prüfen, ob durch die großen Linden und Eichen
in der Hainbergstraße in den relativ kleinen Pflanzbereichen
ein Schaden im Straßenkörper auftreten könnte.
Klaus Jaschke schlug vor, die linke Parkbank beim Sparkassenbrunnen
zu versetzen. Diese steht unter einem Baum und ist im Gegensatz
zur zweiten Parkbank daneben schon unansehnlich geworden.
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| Stadtratssitzung |
Die Stadtratssitzung fand aus besonderem Anlass
im Seniorenheim |
| 15.07.2010 |
"Haus Perlenbach" statt. Dort informierten Denise
Stelzer vom Qualitätsmanagement und Leiterin Carmen
Krone über die positive Entwicklung des Heimes, welches
mit 54 Bewohnern voll belegt ist.
Architekt Peter Wolfram informierte den Stadtrat über
den Fortschritt der energetischen Sanierung der Schulturnhalle.
Hier hatte der Stadtrat über die Verankerung der Wetterschalen
zu entscheiden. Stadtrat Thomas Hörl regte eine Diskussion
über die Möglichkeiten des Bohrens zum Setzen
der Anker an, wobei allerdings das vorgeschlagene Schlagbohren
die bessere Voraussetzung für den Sitz der Anker bietet.
Stadtrat Rudolf Stich erkundigte sich, ob die Arbeiten noch
im Zeitplan seien, was der Architekt bestätigte.
Architekt Volker Peetz stellte das Konzept für die
neue Nutzung der "Johne-Villa" für eine Seniorenwohngemeinschaft
vor. In der Villa könnten entsprechend der Planung
14 Plätze für ein weitgehend selbständiges
Wohnen geschaffen werden. Für die gemeinschaftliche
Nutzung soll ein Pavillon angebaut werden. Tagsüber
wären Präsenzkräfte aus dem "Haus Perlenbach"
vor Ort. Die SPD Fraktion stimmte dem entsprechenden Bauantrag
zu, wobei Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke betonte, dass
sich mit dieser Maßnahme die Erfolgsgeschichte des
Seniorenheimes in Schönwald in besonderer Weise fortsetze.
Während der Sitzung wurde auch eine Beschriftung des
ehemaligen Feuerwehrgerätehauses an der Marienstraße
abgestimmt. So wird das Gebäude den Schriftzug Rettungszentrum
Schönwald zusammen mit den Logos von Feuerwehr, Bergwacht
und Rotem Kreuz tragen. Klaus Jaschke schlug vor, dass als
Träger nicht Acrylglas, sondern Sicherheitsglas verwendet
werden sollte, da auch Acrylglas im Laufe der Jahre unansehnlich
werde.
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| Stadtratssitzung |
Richard Steppan vom gleichnamigen Planungsbüro
stellte die Planung |
| 08.07.2010 |
für die Sanierung der Straßen im 2. Bauabschnitt
"Am Pfaffenberg" vor. Fahrbahnränder sollen
dabei mit einem Betonpflaster, wie bereits in der Peuntstraße
verwendet, abgesetzt werden. Am 14.07.2010 werden die Anlieger
zu einem Informationsgespräch eingeladen. Baubeginn
soll Mitte August sein, wobei bis Ende November die Tragschicht
der Fahrbahn fertiggestellt sein soll.
In Bezug auf die Ausschreibung der weiteren Sanierungsmaßnahmen
bei den Straßen im Jahr 2010 hat sich ergeben, dass
im Bereich der Gartenstraße ein Kanalstück eingebrochen
ist und es ebenfalls durch Kanalschäden in der Zufahrt
zu den Häusern Rehauer Straße 35/37 Absenkungen
gibt. Diese beiden Straßenbereiche müssen sofort
saniert werden. Zusätzlich kommen in die Ausschreibung
kleinere Ausbesserungen zur Straßen- und Gehwegerhaltung,
wie auch die Sanierung der Zufahrt zum Versandbereich der
Porzellanfabrik Schönwald (wie bereits festgelegt).
Zustimmung gab es von der SPD Fraktion für die vorgeschlagene
Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 38 für das Gebiet
"An der Südstraße". Allerdings ist
der in der Planung vorgesehene Fußweg zwischen den
Grundstücken zu entfernen. Da das Baugebiet nicht so
weiträumig ist, bedarf es hier keinen Fußweg,
welcher nur Unterhaltskosten und Pflegeaufwand verursachen
würde, so Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke.
Ebenfalls Zustimmung gab es von der SPD Fraktion für
die Anhebung der Mieten in den städtischen Wohnhäusern.
Die letzte Mietanpassung erfolgte im Jahr 2004, so dass
nun nach sechs Jahren durch angestiegene Kosten eine Mieterhöhung
notwendig ist. In der Vorberatung konnte durch eine Änderung
bei der Berücksichtigung der Kapitalzinsen im Durchschnitt
eine niedrigere Erhöhung, wie von der Verwaltung vorgeschlagen,
erreicht werden. Angehoben werden auch die Garagenmieten.
Ebenfalls angehoben werden müssen die Friedhofsgebühren
zum 01.01.2011, um wenigstens einen Teil der Unterdeckung
zu reduzieren.
Der Bürgermeister gab weiter bekannt, dass eine Prüfung
durch das Landratsamt und den Bayerischen Gemeindetag die
Bildung der Bauabschnitte im Bereich des Pfaffenberges bestätigt
hat. Im weiteren Verlauf der Sitzung beantragte die SPD
Fraktion den Ausbau der größeren Fläche
im Bereich des Pfaffenberges nur teilweise auf die Anlieger
umzulegen. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke stellte dazu
fest, dass die befestigte Fläche nicht als Wendeplatz
einzustufen sei, da der innere Pfaffenberg von beiden Seiten
befahrbar ist. Teilt man diese Fläche in Parkplätze
und Straße so darf gemäß der gültigen
Ausbaubeitragssatzung nur eine Breite von 15 m umgelegt
werden. Der verbleibende Rest muss von der Stadt getragen
werden. Bei dieser Vorgehensweise wäre die Nutzung
dieser Fläche klar definiert und es werde kein Präzedenzfall
geschaffen. Der Bürgermeister sagte eine Beratung in
der nächsten Stadtratssitzung zu.
Stadträtin Ivonne Korlek wies darauf hin, dass die
Straße von Reichenbach bis zur Gemeindegrenze in einem
sehr schlechten Zustand und eine Sanierung notwendig sei.
Der Bürgermeister bestätigte die Situation und
verwies auf die hohen Kosten, die vorerst eine grundlegende
Sanierung nicht durchführbar machen.
Stadträtin Ivonne Korlek bat die Verwaltung, beim nächsten
Wiesenfest das Parken in der Jahnstraße während
der Festzüge zu verbieten, um hier ein besseres Durchkommen
zu ermöglichen.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke wies darauf hin, dass
der Porzellanbrunnen kaum in Betrieb sei und nach einer
Möglichkeit gesucht werden sollte, wie die Verschmutzung
des Brunnenwassers reduziert werden könnte. Der Bürgermeister
sagte eine Prüfung zu.
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| Stadtratssitzung |
Landschaftsarchitekt Marcus Hamberger stellt
noch einmal die Geräte |
| 10.06.2010 |
für den Spielplatz hinter dem Rathaus in der neuen
Stadtmitte vor. Angeschafft werden die Teile für den
Hexenzauberwald, eine Edelstahlanbaurutsche, eine Kleinkinderschaukel,
ein Wasserspiel, eine Wasserpumpe, zwei Federwippen und
der "Drache Fridolin" mit Gesamtkosten von etwa
42.000 Euro. Die Aufstellung soll durch eine Firma aus der
Region erfolgen. Der Beschaffung der genannten Spielgeräte
stimmte die SPD Fraktion zu.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke erkundigte sich nach
der in den Workshops besprochenen Möglichkeit für
eine wenigstens teilweise Überdachung des neuen Marktplatzes
bei Veranstaltungen. Dieser Punkt wurde nicht weiter verfolgt,
so Marcus Hamberger. Der Bürgermeister ergänzte,
dass für diesen Zweck Schirme verwendet werden sollten.
Ebenso stimmte die SPD Fraktion der Fortsetzung des Interkommunalen
Stadtumbaumanagements unter der Voraussetzung einer weiteren
Förderung durch die Regierung von Oberfranken zu. Schwerpunkte
des Stadtumbaumanagementes sind der Tourismus, die Öffentlichkeitsarbeit
über Anzeigen und Beteiligung an überregionalen
Ausstellungen und Messen. Um im Bereich des Tourismus die
neun Gemeinden aus dem Interkommunalen Entwicklungskonzept
"Nördliches Fichtelgebirge" entsprechend
zu betreuen, wurde zum 1. Juni 2010 in Weißenstadt
Frau Barbara Thierfelder halbtags eingestellt. Sie soll
den Internetauftritt pflegen, Pauschalangebote erarbeiten
und der Touristinformation Fichtelgebirge zuarbeiten, sowie
die Arbeit der örtlichen Aktivitäten der Fremdenverkehrsämter
und -vereine unterstützen. Diese Halbtagsstelle wird
für drei Jahre durch die Regierung von Oberfranken
gefördert. Weiter verfolgt werden sollen die Möglichkeiten
der Zusammenarbeit der Verwaltungen. Weitergeführt
werden die Projekte Klimaschutz und Wohnungswirtschaft.
Die Verwaltung gab bekannt, dass die energetische Sanierung
der Schulturnhalle am 28. November 2010 abgeschlossen werden
soll. Die Abwicklung dieses Projektes wird voraussichtlich
durch den Bundesrechnungshof geprüft.
Das Landratsamt Wunsiedel hat den Haushalt 2010 der Stadt
Schönwald mit Schreiben vom 26. Mai 2010 ohne Einschränkungen
genehmigt.
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| Stadtratssitzung |
Der Wert der Gutscheine für die Kindergartenkinder
beim diesjährigen |
| 12.05.2010 |
Wiesenfest wird von 4 Euro auf 5 Euro angehoben. Die SPD
Fraktion hatte dazu bereits in der Vorberatung ihre Zustimmung
signalisiert. Auf Anfrage des Fraktionsvorsitzenden Klaus
Jaschke nach einem Vergleich der Gutscheinwerte mit den
umliegenden Gemeinden, ist festzustellen, dass in Schönwald
die Kinder zum Wiesenfest großzügig bedacht werden.
Entsprechend wird bei den Schulkindern der Wert der Gutscheine
bei 8 Euro belassen.
Zustimmung gab es für die Festsetzung des Erfrischungsgeldes
für die Helfer beim Volksentscheid "Für einen
echten Nichtraucherschutz!" auf 15 Euro. Da am gleichen
Tag auch das Schönwalder Wiesenfest stattfindet, gibt
es zusätzlich noch Gutscheine für eine Maß
Bier und ein Paar Bratwürste.
Im Februar 2010 gab es durch die Zwischendecke der neu errichteten
Fahrzeughallen der Feuerwehr einen Wasseraustritt. Die verantwortliche
Architektin Andrea Veit versuchte in der Stadtratssitzung
die Ursachen für diesen erheblichen Mangel darzustellen.
Mittlerweile sei der Deckenbereich durch eine Fachfirma
getrocknet worden, wobei hier der Stadt keine Kosten entstanden
seien. Bei dem Wassereintritt war Schmelzwasser in das Gebäude
eingedrungen. Wegen der Grenzbebauung konnte kein richtiger
Dachüberstand geplant werden. Zudem würde vom
Hauptgebäude Wasser aus einem Fallrohr auf das Dach
der Fahrzeughallen geleitet. Dieses Fallrohr muss auf jeden
Fall verlegt werden. Anhand der gezeigten Bilder forderte
der Fraktionsvorsitzende Klaus Jaschke, dass das über
der Dachrinne angebrachte Prallblech abzubauen ist, da vor
allem bei Frost die Gefahr besteht, dass es zwischen Traufblech
und Prallblech einen Rückstau gibt. Somit erfolgt die
Verlegung des Fallrohres und der Abbau des Prallbleches.
Auf die vorgeschlagene Dachrinnenheizung soll vorerst verzichtet
werden.
Zustimmung gab es im weiteren Verlauf der Sitzung für
den Bau eines Wintergartens mit Balkon und den Anbau von
Garagen.
In der Beratung über die Fassadengestaltung des Cafés
am Rathaus einigte man sich auf den Farbton des Rathauses,
wobei zusätzlich Ornamente und Schriftzüge aufgemalt
werden.
Stadtrat Rudolf Stich hob hervor, dass das Anwesen Grünling
an der Bahnhofstraße einen sehr guten Eindruck mache
und entsprechend gepflegt werde. Beim Vorbesitzer habe es
hier permanent Probleme, vor allem im Bereich des Bürgersteiges
gegeben.
Die SPD Fraktion stimmte dem öffentlich-rechtlichen
Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Selb und dem Schulverband
Kirchenlamitz zu. Die Zustimmung der Stadt Schönwald
dazu war notwendig, da Schönwald am Schulaufwand Hauptschule
Selb beteiligt ist.
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| Stadtratssitzung |
Die Verwaltung legte den Rechenschaftsbericht
zur Jahresrechnung 2009 |
| 15.04.2010 |
vor. Dem stimmte die SPD Fraktion ebenso zu, wie der Übertragung
von Haushaltseinnahmeresten des Vermögenshaushaltes
2009.
Für den Rechnungsprüfungsausschuss wurde von der
SPD Fraktion Klaus Jaschke benannt, welcher von den Stadträten
Rudolf Stich oder Sonja Schuster vertreten wird. Gleichzeitig
ist Klaus Jaschke stellvertretender Vorsitzender dieses
Ausschusses.
In seiner Haushaltsrede wies Fraktionsvorsitzender Klaus
Jaschke auf notwendige Änderungen im kommunalen Finanzausgleich
hin. Ein Eckpunkt könnte hier die Erhöhung der
Verbundquote im Finanzausgleich sein. Die aktuelle Verbundquote
von 12 Prozent ist mit Abstand die niedrigste unter allen
alten Flächenländern der Bundesrepublik. In Baden-Württemberg
und NRW beträgt sie beispielsweise 23 Prozent. Eine
Erhöhung um 0,5 % für das Jahr 2010, wie von der
SPD Landtagsfraktion gefordert, wurde im Bayerischen Landtag
von CSU und FDP abgelehnt. Die Schlüsselzuweisungen
sinken sogar um 73,2 Millionen Euro gegenüber dem Jahr
2009. Hier ist also die Staatsregierung weiterhin gefordert,
eine Verbesserung für die Kommunen beizuführen.
Wie bereits in der Vorberatung ging der Fraktionsvorsitzende
nochmals auf die wesentlichen Investitionen ein. Im Rahmen
der Stadtkerngestaltung sollte sich die Verwaltung für
das Jahr 2011 finanzielle Mittel einplanen, um auch kulturelle
Angebote in der Stadtmitte für alle Generationen anzubieten.
Neben einer besseren Werbung mit dem Stadtumbau Gemeinden
und Städte des Interkommunalen Entwicklungskonzeptes
Möglichkeiten prüfen, gemeinsam überregional
für das Leben in unserer Region zu werben.
Neben dem Haushaltsansatz von etwa 550.000 Euro im Verwaltungshaushalt
für Kindergärten, Kinderhort und Schule werden
Vereine und ihre Jugendarbeit ungekürzt mit etwa 16.000
EUR unterstützt. Unterstrichen wird damit auch die
Wichtigkeit des sozialen Miteinanders in unserer Stadt,
bei welchem die Vereine eine wesentliche Aufgabe übernehmen.
Der Fraktionsvorsitzende dankte an dieser Stelle allen Bürgerinnen
und Bürgern, die sich in unserer Stadt in Einrichtungen
und auch ehrenamtlich in Verbänden und Vereinen für
andere engagieren.
Wenn die Studie zur Sanierung des Schwimmbades im Jahr 2010
fertiggestellt wird, hoffe man auf die richtigen Impulse
und eine mittelfristige Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen.
Einen ersten Schritt in diese Richtung gehe man mit dem
Beginn der Erneuerung der sanitären Anlagen bei einem
Haushaltsansatz von etwa 25.000 EUR. Trotz der bekannten
Kosten aus dem Schwimmbadbetrieb ist der SPD Fraktion der
Erhalt dieser Einrichtung für die Bürgerinnen
und Bürger wichtig.
Fortgeführt werden das Mehrgenerationenkonzept, das
Wohnungsbedarfskonzept und das Klimaschutzkonzept. Mit diesen
Konzepten stellen wir uns den Anforderungen des demografischen
Wandels und den Veränderungen im Energiebereich. Auch
die hier gewonnenen Erkenntnisse und folgenden Maßnahmen
fördern die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.
Insgesamt bestätigt die Entwicklung der Schulden auch
den Schiefstand bei den Kommunalfinanzen. Die ungenügende
Finanzausstattung der Kommunen gefährdet die kommunale
Selbstverwaltung! Diese Selbstverwaltung bedeutet ja die
selbständige, vom Staat weitgehend unabhängige
Verwaltung der eigenen Aufgaben im eigenen Namen, nach eigenem
Ermessen und mit eigenen Verwaltungs-, Finanz- und Wirtschaftsmitteln.
Zu diesen Aufgaben gehören eben auch Investitionen
für die Zukunftsfähigkeit einer Stadt in allen
Bereichen. Und hier wird eine selbständige Erledigung
der Aufgaben immer schwerer. Es ist notwendig, zukünftig
noch stärker auf die Kostenentwicklung zu achten und
zu versuchen, Überschreitungen der Haushaltsstellen
zu vermeiden, sowie auch bei laufenden Maßnahmen Kosteneinsparungen
herbeizuführen.
Der Verwaltung dankte Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke
für die entsprechende Vorbereitung und die sachliche
Beratung des Haushaltes 2010. Die SPD Fraktion stimmte dem
Haushalt, dem Investitions- und Finanzplan 2010 zu.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde der Jahresabschluss
der Wasserversorgung für das Jahr 2008 vorgestellt.
Hier konnte ein Überschuss von etwa 3.000 Euro erwirtschaftet
werden. Aufgefallen sei, so der Fraktionsvorsitzende, dass
die Wasserverluste seit dem Jahr 2006 wieder ansteigen und
im Jahr 2008 8,36 % betragen haben. Auf diese Entwicklung
sollte verstärkt geachtet werden.
Der Stadtrat legte die Sanierungsmaßnahmen an den
Gemeindestraßen für das Jahr 2010 fest:
- Risse, Schächte und Schieber im Bereich Jean-Paul-Straße
und Max-Reger-Straße
- Zufahrt zum Versand der Porzellanfabrik Schönwald
von der Rehauer Straße aus (städtischer Anteil)
- Querungen im Bereich Ascher Straße, Hainbergstraße
und Brunnenstraße
- Risse in der Bauvereinstraße und Sanierung einiger
Schieber
Für die Schäfergasse wird die Erneuerung geprüft.
Hier sollen Bohrkernproben entnommen werden, wie auch im
oberen Teil der Bahnhofstraße bis zur Einmündung
in die Selber Straße. Die SPD- Fraktion sieht aktuell
den Neubau der Schäfergasse dringlicher, als die Instandsetzung
des Gerinnes in der Rehauer Straße.
Von den Architekten des Büros Stadtumbau aus Weimar
wurde das Pflanzkonzept für die grünen Stufen
im Bereich des Sparkassenbrunnens und die Möglichkeiten
der Fassadengestaltung der Bäckerei mit Café
in der Stadtmitte vorgestellt.
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| Stadtratssitzung |
In dieser Sitzung wurde der Haushalt 2010 vorberaten.
Fraktionsvor- |
| 11.03.2010 |
sitzender Klaus Jaschke wies in der Stellungnahme der SPD
Fraktion auf die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und des
Wachstumsbeschleunigungsgesetzes der schwarz-gelben Bundesregierung
hin. Durch dieses Gesetz verlieren allein in Bayern die
Städte und Gemeinden etwa 130 Millionen Euro Steuereinnahmen.
Zusammenfassend nannte er folgende Investitionen im Jahr
2010:
- 870.000 Euro für die Fertigstellung des Bauabschnittes
I in der Stadtmitte
- 100.000 Euro für den Beginn des Bauabschnittes
II in der Stadtmitte
- 1,8 Millionen Euro für die energetische Sanierung
der Schulturnhalle
- 390.000 Euro für die weitere Straßensanierung
am Pfaffenberg
- 278.000 Euro für den Neubau der Südstraße
im Rahmen des Wohnungsbedarfskonzeptes "Geierweg"
- 240.000 Euro für Sanierungen in den städtischen
Wohnhäusern
- 25.000 Euro für den ersten Bauabschnitt zur Erneuerung
der sanitären Anlagen im Freibad
Vereine und Verbände mit sozialem Engagement, der
Stadtsportverband und die Jugendarbeit der Vereine sollen
mit unverändert etwa 16.000 Euro unterstützt werden.
Für die Kinder sind im Verwaltungshaushalt bei den
Einrichtungen wie Kindergärten, Kinderhort und Schule
550.000 Euro eingeplant.
Klaus Jaschke kritisierte, dass im Haushalt 2009 für
die Erneuerung von Straßenhinweisschildern und Verkehrszeichen
1.500 Euro angesetzt, trotz des teilweise schlechten Zustandes
der Schilder aber nur 200 Euro ausgegeben wurden. Die Verwaltung
sollte im Rahmen des Ansatzes von 1.500 Euro in 2010 entsprechende
Ersatzbeschaffungen durchführen.
Im Rahmen der Werbung für den Verkauf von Grundstücken
warte man immer noch auf ein aktualisiertes Anzeigen-Layout.
Bereits im Jahr 2009 habe die SPD Fraktion die Verwaltung
aufgefordert, eine Übersicht für die notwendigen
Sanierungsmaßnahmen im Bauhof vorzulegen (schadhafte
Mauer im Eingangsbereich, schadhafte Fenster, usw.). Der
Fraktionsvorsitzende forderte die Verwaltung erneut auf,
notwendige Maßnahmen zusammenzufassen, so dass man
diese im Haushalt 2011 berücksichtigen könne.
Statt der geplanten Ausgabe in Höhe von 20.000 Euro
für eine Steinskulptur auf dem neuen Marktplatz, sollte
dieser Betrag besser in die Sanierung der Straßen
investiert werden. Zumal hier die Finanzierung durch Spenden
noch nicht steht.
Die von der SPD Fraktion geforderte Optimierung der Beleuchtung
in der Einbahnstraße zwischen Haupt- und Böttgerstraße
ist bereits im Haushalt mit Kosten von etwa 3.000 Euro enthalten.
Der Fraktionsvorsitzende wies noch einmal deutlich auf die
Erhöhung der Schulden zum Jahresende 2010 mit einem
Stand von 8.280.600 Euro hin und forderte die Verwaltung
auf, mittelfristig konkrete Maßnahmen im Rahmen des
interkommunalen Entwicklungskonzeptes bei der Zusammenarbeit
der Verwaltungen zu erarbeiten.
Weiteres Thema der Stadtratssitzung war die weitere Ausschreibung
von Arbeiten in der neuen Stadtmitte. So wurde das Konzept
für den Kinderspielplatz vorgestellt, welches einstimmig
von der SPD Fraktion befürwortet wurde. Bei der Diskussion
über eine elektronische Informationssäule stellte
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke die Frage, ob man diese
bei Kosten von etwa 6.000 Euro wirklich brauche. Hier will
die Verwaltung klären, ob es dafür ebenfalls eine
Förderung gibt. Übrigens war man sich im Stadtrat
einig, dass die Bäckerei mit Cafe in der neuen Stadtmitte
den Namen "Café am Rathaus" bekommen soll.
Stadträtin Sonja Schuster fragte, ob die Sanierung
der Schulturnhalle mit dem Beginn der Handballsaison im
September abgeschlossen sei. Dies müsse noch geklärt
werden, so der Bürgermeister. Klaus Jaschke schlug
ein Haltverbot für LKW's in dem Bereich der Rehauer
Straße vor, wo das Gerinne im Parkstreifen sehr weit
abgesenkt habe, damit die Bordsteine nicht weiter kippen.
Der Bürgermeister wird veranlassen, dass erst einmal
die Kosten für eine Sanierung in diesem Bereich ermittelt
werden. Stadtrat Thomas Hörl weist darauf hin, dass
sich während des Frostes das wieder eingebaute Pflaster
auf dem Gehweg vor dem Schönwalder Markt stark gehoben
hatte. Diese Schäden sollen geprüft werden.
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| Stadtratssitzung |
Der Stadtrat hatte bereits im Dezember der Beteiligung
der Stadt |
| 11.02.2010 |
Schönwald am Naturschutzprojekt "Grünes
Band" zugestimmt. In dieser Sitzung wurden noch die
Potenziale vorgestellt, welche Schönwald in dieses
Projekt einbringen kann. Dies sind
- der Perlenbach als Perlmuschelgewässer mit seltenen
Tieren und Pflanzen im weiteren Umgriff, sowie dem nahe
gelegenen Freibad und der "Sophienquelle"
- die vorhandenen Gasthöfe Ploss und Reinsch mit
Campingplatz als Voraussetzung für ein touristisches
Konzept
- Schönwald als Porzellanstadt seit 1879 mit Werksverkauf
Im weiteren Verlauf der Sitzung informierte der Bürgermeister
über die Bewertung der Forderungen der SPD-Fraktion
zu einer besseren Beleuchtung an der Einfahrt zu den Häusern
Geierweg 20 bis 24 und im Verbindungsstück zwischen
Hauptstraße und Böttgerstraße. Der Bürgermeister
erklärt, dass der Aufwand für eine zusätzliche
Beleuchtung am Haus Geierweg 20 zu hoch sei und dieser Zustand
schon seit langem bestehe, so dass er hier keinen Handlungsbedarf
sieht. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke nannte andere
Häuser, beispielsweise in der Ascher Straße,
wo ähnliches über Bewegungsmelder für die
Mieter eingerichtet wurde. In der weiteren Diskussion wurde
vorgeschlagen, einen Anschluss von einer bereits vorhandenen
Außenleuchte zu nutzen.
Für das Verbindungsstück zwischen Hauptstraße
und Böttgerstraße sieht der Bürgermeister
ebenfalls einen hohen Aufwand, zumal eine neue Straßenlaterne
mit Stromversorgung in diesem Bereich Kosten von etwa 4.000
Euro verursachen würde. Alternativ hatte die Verwaltung
zwei Angebote über Solarleuchten eingeholt, welche
die Straße auf eine Länge von 25 m ausleuchten
würden und Kosten bei einer Leuchte von etwa 3.000
Euro entstehen würden. Der Bauhof hat dazu Bedenken
in Bezug auf die Leuchtkraft und den Akku vor allem in den
Wintermonaten geäußert. Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke forderte die Verwaltung auf, diese Solarleuchte
zu beschaffen, um Erfahrungen zu sammeln. Eventuell könnte
diese Möglichkeit auch an anderen Stellen genutzt werden.
Man sollte auch versuchen, einen Preisnachlass für
die Erstinstallation zu erreichen.
Der seit dem Jahr 2002 unverändert zusammengesetzte
Kultur- und Umweltausschuss wurde neu besetzt. Die SPD-Fraktion
ist darin mit den Stadträten Bernd Hummer und Sonja
Schuster vertreten. Stellvertreter sind Rudolf Stich und
Ivonne Korlek. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke wies
in diesem Zusammenhang noch auf die Neufassung der Gemeindeordnung
und den dazu weitergegebenen Vorschlag der SPD-Fraktion
vom Juni 2009 hin. Dieser Punkt mit den weiteren Ausschüssen
sei bis heute noch nicht abschließend behandelt.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke stellte fest, dass in
der Tagespresse zwei Mal auf den gesenkten Steuersatz bei
Bescheiden für Hauswasseranschlüsse hingewiesen
wurde. Es wäre als Serviceleistung für den Bürger
besser gewesen, die betroffenen Grundstückseigentümer
direkt anzuschreiben und ihnen einen entsprechenden Antrag
zuzusenden, zumal - wie von der Verwaltung bereits festgestellt
- der Kreis der Betroffenen überschaubar sei. Kämmerer
Hans Rahm sagte dazu, dass der Aufwand für die Verwaltung,
die Betroffenen einzeln festzustellen und die Bescheide
aus dem Archiv zu holen, zu groß sei.
Klaus Jaschke dankte dem städtischen Bauhof für
die Straßenräumung in den zurückliegenden
Wochen. Der viele Schnee war für die Mitarbeiter doch
eine Herausforderung. Als einzigen Punkt kritisierte der
Fraktionsvorsitzende die Schneeräumung im Bereich von
Kreuzungen und Straßeneinmündungen. Hier ist
durch Schneeberge die Sicht für PKW-Fahrer dermaßen
eingeschränkt, dass man sich mit seinem PKW ziemlich
weit in die Straße hineintasten muss und somit besteht
auch eine erhöhte Unfallgefahr. Es wäre besser,
diese Bereiche frühzeitig anzufahren.
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| Stadtratssitzung |
Für das Jahr 2009 ergab sich einiges an
Haushaltsüberschreitungen |
| 14.01.2010 |
m Verwaltungs- und Vermögenshaushalt. Die SPD-Fraktion
stimmte den Deckungsvorschlägen zu. Allerdings bemängelte
die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sonja Schuster,
dass die Überschreitungen im Verwaltungshaushalt deutlich
über den beiden Vorjahren liegen und forderte die Verwaltung
auf, den Haushalt 2010 so auszurichten, dass die Überschreitungen
wieder zurückgehen.
Ebenfalls befürwortet wurde von der SPD-Fraktion dem
Zuschussantrag zur Durchführung der Sanierungsuntersuchung
der früheren Hausmülldeponie an der Heidestraße
zu. Nachdem bei der bereits durchgeführten Detailuntersuchung
festgestellt wurde, dass Sanierungsbedarf besteht, ist nun
zu ermitteln, in welcher Form eine Sanierung erfolgen kann.
Für die Stadt entstehen dadurch keine weiteren Kosten,
da der Eigenanteil der Stadt bereits durch die vorausgegangene
Untersuchung ausgeschöpft ist. Die neuen Kosten in
Höhe von etwa 28.000 Euro werden von der Gesellschaft
zur Altlastensanierung in Bayern (GAB) übernommen.
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| Stadtratssitzung |
Der Stadtrat wurde durch den Bürgermeister
über die siebte und die |
| 10.12.2009 |
zwölfte Änderung des Regionalplanes Oberfranken-Ost
informiert, Der Schwerpunkt der Änderungen betrifft
im Wesentlichen unser Wasser, das durch die zu erwartenden
Klimaveränderungen an Bedeutung als Faktor für
die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region zunehmen
wird. Schwerpunkte sind unter anderem die Nutzung des Grundwassers
und die Versorgung mit Wasser, sowie der Hochwasserschutz.
Die Stadt Schönwald ist von den Änderungen nicht
direkt betroffen.
Die SPD-Fraktion stimmte der Beteiligung der Stadt Schönwald
an dem Naturschutzprojekt "Grünes Band" zu.
Ziel des Projektes ist es, den früheren Grenzstreifen
zwischen Ost und West von Nordeuropa bis zum Schwarzen Meer
naturbelassen zu erhalten und direkt angrenzende natürliche
Lebensräume zu erfassen, auszubauen und auch touristisch
zu nutzen. Trotz einiger Entfernung von Schönwald bis
zum früheren Grenzstreifen könnte hier jedoch
das Thema "Flussperlmuschel" und vielleicht auch
das "Porzellan" ein wichtiger Beitrag sein. Innerhalb
von sechs Monaten soll zusammen mit den Gemeinden Asch,
Hranice (Rossbach), Krásná (Schönbach),
Rehau und Regnitzlosau ein entsprechendes Konzept erstellt
werden. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke begrüßte
dieses Vorhaben, zumal die anteiligen Kosten relativ gering
sind und es könnten auch für den Tourismus neue
Perspektiven gefunden werden, wie auch bei der Berücksichtigung
der "Sophienquelle".
Ebenfalls zustimmend sieht die SPD-Fraktion die hauptamtliche
Unterstützung im Bereich des Tourismus im Rahmen der
interkommunalen Zusammenarbeit. So soll im Tourismusbüro
der Stadt Weißenstadt eine zusätzliche halbe
Stelle geschaffen werden, um eine aktive Betreuung und Vermarktung
der neun beteiligten Gemeinden zu erreichen. Die Stadt Schönwald
hätte dafür jährlich ca. 3.000 Euro Personalkosten
zu tragen. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke forderte
die Verwaltung auf, vor dem endgültigen Beschluss konkrete
Ziele und Aufgaben dieser neuen Stelle zu nennen.
Einstimmig war die SPD-Fraktion für die Einrichtung
einer DSL-Funkanbindung für den Ortsteil Reichenbach,
was der Stadt etwa 4.800 Euro kosten wird.
Die SPD-Fraktion schließt sich der Meinung der Verwaltung
an, die von der CSU-Fraktion vorgeschlagene Übernahme
der Mitgliedsbeiträge durch die Stadt für Kinder,
welche erstmalig in einen Verein eintreten, auf die Dauer
von zwei Jahren ab 2010 nicht mehr fortzuführen. Bei
der Versammlung des Stadtsportverbandes hatte es bereits
Kritik wegen dem Aufwand gegeben. Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke ergänzte, dass es auch nicht Aufgabe
der Stadt sein könne, Mitgliedsbeiträge in Vereinen
zu finanzieren. Schließlich würden viele Vereine
in Schönwald bereits jährlich durch die Stadt
finanziell unterstützt, so dass die Vereine eigene
Möglichkeiten in der Jugendarbeit finden sollten.
Stadtrat Rudolf Stich wies auf den Erneuerungsbedarf bei
einigen unleserlichen Straßenhinweisschildern hin.
Stadtrat Karl-Heinz Meier bemängelte den schlechten
Zustand des Zaunes im Bereich der alten Mülldeponie
an der Heidestraße.
Stadträtin Ivonne Korlek erkundigte sich nach dem Stand
zu der bereits angeregten Verbesserung der Straßenbeleuchtung
in der Einbahnstraße zwischen Hauptstraße und
Böttgerstraße. Hier habe man sich noch keine
Gedanken gemacht, so der Bürgermeister.
Klaus Jaschke regte an, von Seiten der Stadt ein elektronisches
Newsletter zu schaffen, dass man abonnieren könne,
um persönlich wichtige Informationen aus der Stadt
zu erhalten. Er habe diese Anregung von der Bürgerversammlung
mitgenommen. Der Bürgermeister ließ erkennen,
dass dies nicht notwendig sei. Man könne ja regelmäßig
Informationen auf den städtischen Internetseiten abrufen.
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| Stadtratssitzung |
Der Bürgermeister informierte den Stadtrat
über den aktuellen |
| 12.11.2009 |
Stand für das Entsorgungskonzept der noch nicht an
die zentrale Abwasseranlage angeschlossenen Ortsteile. Zuletzt
hatte am 07.10.2009 mit den betroffenen Eigentümern
ein Gespräch stattgefunden. In einem Gespräch
mit dem Wasserwirtschaftsamtes wurde erklärt, dass
für die Anwesen in Buchbach, Merzenhaus, Gutschönlind
und Neuenbrand eine Hygienisierung verlangt wird. Ein Anschluss
der Ortsteile über Brunn würde etwa 372.000 Euro
kosten, was einem Einwohneranteil von etwa 12.000 Euro entspricht.
Die vorgegebene Wirtschaftlichkeitsgrenze je Einwohner beträgt
maximal etwa 5.000 Euro. Würde es zu einem zentralen
Anschluss der Orteile kommen, müssten alle Grundstückeigentümer
in Schönwald mit einer nicht unerheblichen Gebührenerhebung
rechnen. Die SPD-Fraktion stimmte somit dafür, dass
die Anwesen Buchbach 1,3, und 4, Merzenhaus 23, Gutschönlind
20,21 und 25, Neuenbrand 1 und 5, Lenker, Kleppermühle,
Göringsreuth, Perlenhaus 1 und 3 und Sophienreuth 1,2,3,4
und 5 nicht an die zentrale Abwasserbeseitigungsanlage angeschlossen
werden und für eine eigene Klärung der Abwässer
sorgen müssen, auch wenn dabei für die Eigentümer
höhere Kosten anfallen. Allerdings zahlt auch der Staat
einen Zuschuss für die entsprechenden Baumaßnahmen.
Der Vorschlag von der Verwaltung, die Wassergebühren
von 1,53 Euro auf 1,66 Euro je cbm (Grundgebühr von
bisher 12 auf 18 Euro) und die Abwassergebühren von
3,08 Euro auf 3,33 Euro je cbm (Grundgebühr von ebenfalls
12 auf 18 Euro) zu erhöhen wurde von der SPD-Fraktion
nicht einstimmig mitgetragen. Während Ivonne Korlek,
Karl-Heinz Meier und Rudolf Stich für den Vorschlag
stimmten, lehnten Thomas Hörl, Bernd Hummer, Klaus
Jaschke und Sonja Schuster diesen Vorschlag ab. Klaus Jaschke
begründete die Ablehnung mit der hohen Steigerung der
Grundgebühr, wo Bürgerinnen und Bürger mit
weniger Verbrauch einen wesentlich höheren Anstieg
der Kosten zu tragen hätten. Karl-Heinz Meier betonte,
dass aber dafür Familien mit mehr Verbrauch eine geringere
Erhöhung zu verkraften hätten. So wurde die vorgeschlagene
Erhöhung bei vier Gegenstimmen beschlossen.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke berichtete nun über
das Ergebnis des Rechnungsprüfungsausschusses über
die Jahresrechnung 2008, wobei sich keine grundsätzlichen
Beanstandungen ergeben hatten. Allerdings wurde die Anregung
aus dem Vorjahr, einen Mindeststandard für die Sanierung
von Wohnungen schriftlich festzulegen, noch nicht umgesetzt.
Die Forderung dazu wurde noch einmal gestellt. In Bezug
auf die Prüfung der Gewährleistungen sollte die
Verwaltung ein einfaches Konzept für die elektronische
Dokumentation von Leistungszeitpunkt, Abrechnung, Prüfungszeitpunkt,
Prüfungsergebnis, sowie eventuellen Mängelbeseitigungen
erstellen. Damit würde auch die problemlose Fortführung
der Prüfungen nach dem Ausscheiden des derzeitig zuständigen
technischen Angestellten möglich sein. In Bezug auf
die Vergleichsverhandlungen mit der Firma Fröber über
den Abwasseranschluss von Reichenbach, bemängelte der
Ausschuss, dass es darüber keine entsprechenden Aktennotizen
oder Protokolle gibt.
Zur Entwicklung des aktuellen Haushalts berichtete der Bürgermeister,
dass es aktuell bei den Steuereinnahmen Ausfälle von
etwa 210.000 Euro gäbe. Nach dem Blick auf die Haushaltsstellen
sei erkennbar, dass die geplante Zuführung zum Vermögenshaushalt
von etwa 390.000 Euro nicht erreicht werden könne,
allerdings seien etwa 290.000 Euro möglich. Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke sagte dazu, dass das Jahr 2009 schwierig und
es ein hehres Ziel sei, trotzdem noch eine relativ hohe
Zuführung zu erreichen.
Die SPD-Fraktion war einstimmig für die Zuschussverteilung
an Vereine mit eigenständiger Jugendarbeit und Vereine
mit sozialem und sportlichem Engagement in Höhe von
insgesamt fast 17.000 Euro.
Bekannt gegeben wurde, dass das interkommunale Mitteilungsblatt
"Komm mit" weiter erscheinen wird. Zudem werde
es eine gemeinsame Internetpräsentation der neun beteiligten
Gemeinden geben. Im Rahmen des Mehrgenerationenkonzeptes
"Generation 1-2-3" wurde ein Fragebogen in Schönwald
ausgegeben, aus dessen Rückgabe das Interesse an gemeinsamen
Mittagessen oder an der Inanspruchnahme eines Fahrdienstes
hervorging. Erfreulicherweise haben sich auch Bürgerinnen
und Bürger bereiterklärt, sich für Fahrdienste
zur Verfügung zu stellen. Mittagessen könnten
im Seniorenheim "Haus Perlenbach" nach einer Anmeldung
eingenommen werden. Eine Information dazu habe es bereits
gegeben.
Der Verkauf der städtischen Anwesen Rehauer Str. 34
bis 38 , Schillerstr. 13 und Friedhofstr. 8 an die Firma
MAXINVEST Consulting GmbH in Andechs wurde bereits notariell
beurkundet.
Der Bewilligungsbescheid der Regierung von Oberfranken für
die Sanierung der Turnhalle in Höhe von 1.354.800 Euro
ist eingegangen. Auch die Förderzusage für das
beschlossene Klimaschutzkonzept ist eingegangen.
Stadtrat Rudolf Stich erinnerte an die Beschwerde über
die Beleuchtung bei der Einfahrt zu den städtischen
Anwesen Geierweg 22 bis 24, wo zudem auch der Weg selbst
in schlechtem Zustand ist. Hier sei seit einem Jahr nichts
passiert. Stadträtin Ivonne Korlek bemängelte
dass die Einbahnstraße zwischen der Hauptstraße
und der Böttgerstraße nicht ausgeleuchtet sei.
Hier sagte der Bürgermeister eine Prüfung zu,
wobei entsprechende Maßnahmen sicher nicht einfach
seien.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke erkundigte sich nach
dem Stand der Aktualisierung der Anzeigen der Stadt Schönwald.
Dazu läge bereits ein Vorschlag vor, allerdings habe
man bisher anderen Themen den Vorrang gelassen, so der Bürgermeister.
Klaus Jaschke bemängelte die unterschiedlichen Gehwegbeläge
im Bereich der Hauptstraße 8 und in der Schützenstraße.
Hier müsse aufgepasst werden, dass kein Flickenteppich
entstehe. Der Bürgermeister argumentierte dazu, dass
im Bereich der Stadtkerngestaltung neue Beläge vorgesehen
waren und dass die Erneuerung des Gehweges in der Schützenstraße
irgend wann einmal fortgesetzt werde. Klaus Jaschke sagte
dazu, dass man bei der Erneuerung von Gehwegen auch auf
die zusammenhängende Optik achten müsse.
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| Stadtratssitzung |
Der Stadtrat bekam den Bericht der Aqua Engineering
GmbH |
| 08.10.2009 |
für das Jahr 2008 zur Kenntnis. Die Aqua Engineering
GmbH, an welcher die Stadt Schönwald zu 10 % beteiligt
ist, hat die Werkleitung über die Kläranlage der
Abwasserbetriebe Selb, wo auch die Abwässer von Schönwald
gereinigt werden. Zwar konnte laut dem Bericht ein Jahresüberschuss
erwirtschaftet werden, jedoch stiegen im Berichtszeitraum
die Aufwendungen, während die Umsatzerlöse zurückgingen.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke begrüßte
das Ergebnis, erklärte aber auch, dass man die Geschäftsentwicklung
im Auge behalten müsse.
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| Stadtratssitzung |
Im Rahmen der Neugestaltung der Schönwalder
Mitte stand |
| 10.09.2009 |
in dieser Sitzung die Art der Fenster und Türen für
das Gebäude mit Bäckerei und Cafe an. Nach dem
Architekten Vinzenz Dilcher wären braune Holz-, wie
auch anthrazitfarbene Alufenster passend, wobei er aber
Holzfenster bevorzugen würde. Allerdings müssten
Holzfenster alle zwei bis drei Jahre gestrichen werden (Kosten
von etwa 20 bis 40 Euro je Fenster - also alle zwei bis
drei Jahr Wartungskosten von 400 bis 500 Euro). Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke ist gegen den Einbau von Holzfenstern, da
dies durch die Wartung Zusatzkosten zur Folge hätte
und mit einer Fachfirma ein Wartungsvertrag abgeschlossen
werden müsste, damit die Haltbarkeit der Fenster gewährleistet
wäre. Alternativ könnten auch Alu- oder Holz-Alufenster
eingebaut werden, wobei letztere die teuerste Version wären
und etwa 25 bis 55 % über dem Preis eines Holzfensters
liegen. Kunststofffenster sollen nicht verwendet werden.
Der Vorschlag der SPD-Fraktion auch zweckmäßige
Alufenster in die Ausschreibung aufzunehmen, fand keine
Zustimmung.
Für den Sockel des Gebäudes wird eine Verkleidung
aus hellgrauem Muschelkalk passend zum Natursteinpflaster
vorgesehen.
Zur förmlichen Festlegung der Stadtumbaugebiete fasste
der Stadtrat gemäß der Vorgabe der Regierung
von Oberfranken einen entsprechenden Beschluss.
Einstimmig befürwortete die SPD-Fraktion die Gewährung
eines Essenszuschusses für Schönwalder Kinder
in Ganztagsklassen der Hauptschule Selb 1 (Bognerschule)
in Höhe von 200 Euro je Kind und Schuljahr. Der Zuschuss
wird dann gezahlt, wenn Eltern eine gewisse Bedürftigkeit
gemäß den Richtlinien der Staatsregierung nachgewiesen
haben. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke sagte dazu, dass
es gut sei, in diesen Fällen helfen zu können.
Das Ingenieurbüro Sigma hat mitgeteilt, dass die Arbeiten
zur Sanierung der Stützen an der Schule nicht bis zum
Schuljahresbeginn abgeschlossen werden können, da -
wie bereits im letzten Jahr - die Brandschutzbeschichtung
sehr langwierig ist. Der Schulbetrieb kann jedoch ohne Einschränkungen
aufgenommen werden.
Stadtrat Rudolf Stich bittet die Verwaltung, die Möglichkeit
zu prüfen, bei Baumpflegemaßnahmen durch die
Stadt auch Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit
zu geben, sich gegen Kostenübernahme bei der Begutachtung
und einem eventuell notwendigen Rückschnitt bei privaten
Bäumen zu beteiligen. Die CSU-Fraktion ist wegen der
Einflussnahme auf das freie Angebot in diesem Dienstleistungssektor
gegen diese Einbindung. Trotzdem hat die Verwaltung eine
Prüfung des Vorschlags mit dem Landschaftsarchitekten
Klaschka zugesagt.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke bittet die Verwaltung
die Hinweisschilder in Bezug auf die schlechte Wegstrecke
im entsprechenden Teil der Dr.-Hermann-Gretsch-Straße
dauerhaft fest aufzustellen, damit diese nicht mehr wie
bisher bei jeder kräftigen Windböe umfallen.
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| Stadtratssitzung |
Für die Einordnung der Peuntstraße
für die Berechnung der |
| 10.08.2009 |
Ausbaubeiträge stellte der Stadtrat fest, dass diese
Straße entsprechend der Ausbaubeitragssatzung eine
Haupterschließungsstraße ist. Die Schulstraße
ist dagegen als Hauptverkehrsstraße eingeordnet.
Auf die Anfrage von Fraktionsvorsitzendem Klaus Jaschke
vom Juni 2009 in Bezug auf die Reparatur des eingedrückten
Gerinnes an der Rehauer Straße, teilte die Verwaltung
mit, dass eine Instandsetzung mit geringem Aufwand nicht
mehr möglich sei. Die ordnungsgemäße Instandsetzung
in diesem Bereich würde Kosten in Höhe von etwa
15.000 Euro verursachen. Damit kann diese Maßnahme
voraussichtlich nicht mehr in 2009 durchgeführt werden.
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| Stadtratssitzung |
Der Weiterführung des Stadtumbaumanagementes
durch die |
| 16.07.2009 |
Arbeitsgemeinschaft UmbauStadt aus Weimar im Rahmen des
interkommunalen Entwicklungskonzeptes für ein weiteres
Jahr stimmte die SPD-Fraktion zu. Die Regierung von Oberfranken
hat dafür eine Förderung von 80 % zugesagt, so
dass hier die Stadt Schönwald Kosten von etwa 1.200
Euro zu tragen hat.
Im zurückliegenden Jahr konnten im Stadtumbau gemeinsam
mit den acht weiteren Gemeinden und Städten im Interkommunalen
Entwicklungskonzept einige Projekte begonnen werden:
- Tourismus - Aufbau eines gemeinsamen Internetauftrittes
- Regenerative Energien - Antrag auf Förderung eines
gemeinsamen Klimaschutzkonzeptes
- Leerstandskataster - Erfassung von Geschäftsräumen
und kleineren Gewerbeimmobilien mit der Veröffentlichung
im Standortinformationssystem Bayern (SISBY im Internet)
- Öffentlichkeitsarbeit - Pressearbeit, Foren und Sitzungen
Bekannt gegeben wurde, dass mittlerweile das Ergebnis der
Untersuchung der ehemaligen Mülldeponie vorliegt, wobei
keine wesentliche Gefährdung über den Boden für
den Menschen bei der derzeitigen Nutzung dieses Geländes
festgestellt wurde. Da es jedoch Belastungen des Sickerwassers
und des Grundwassers gibt, soll die Sanierungsuntersuchung
fortgesetzt und mögliche Maßnahmen definiert
werden.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke bemängelt den
schlechten Zustand des Feldweges von der Gartenstraße
bis zur Dr.-Hermann-Gretsch-Straße nach dem Aufbringen
des Fräsgutes von der Stadtmitte. Der Bürgermeister
erklärte dazu, dass diese Maßnahme noch nicht
abgeschlossen sei. Bei warmen Temperaturen werde der Belag
noch einmal geglättet und gewalzt. Das Fräsgut
auf dem Parkplatz des Friedhofes sei übrigens dort
nur vorübergehend bis zu weiteren Verwendung gelagert.
Bereits bei den Haushaltsberatungen hatte die SPD-Fraktion
bei der Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Anzeigenschaltung
Verbesserungsbedarf festgestellt. Klaus Jaschke übergab
dem Bürgermeister mehrere Vorschläge für
eine moderne Gestaltung zukünftiger Anzeigen mit den
Inhalten "Bauen und Wohnen", "Urlaub",
"Freibad" oder "Ausstellungseröffnungen.
Dabei gab der Bürgermeister bekannt, dass er zwischenzeitlich
auch das Marketing der Porzellanfabrik Schönwald in
dieser Sache um Unterstützung gebeten habe.
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| Stadtratssitzung |
Das Portrait des Ehrenbürgers Heinz Obst
wurde vorgestellt. |
| 18.06.2009 |
Die Untere Naturschutzbehörde stellt den "Goldenen
Scheckenfalter" (http://www.lepiforum.de/cgi-bin/lepiwiki.pl?Euphydryas_Aurinia)
vor. Dieser Tagfalter ist stark an den blau blühenden
Teufelsabbiss gebunden. Die letzten Vorkommen des einst
so häufigen Falters finden sich neben Röslau,
Selb auch noch bei Schönwald. Hier sollen nun entsprechende
Schutzmaßnahmen ergriffen werden, um diese Art zu
erhalten. Diese Maßnahmen können zur Folge haben,
dass sich auf den entsprechenden Flächen noch andere
gefährdete Pflanzen und Tiere wieder ansiedeln.
Da die geplante Lagerhalle im Bereich der Bernsteinmühle
nun nicht gebaut wird, hob der Stadtrat die entsprechenden
Beschlüsse zur Änderung des Flächennutzungsplanes
und des Bebauungsplanes in diesem Bereich wieder auf.
Nach einem Vorschlag der Firma Thumser einigte sich der
Stadtrat auf eine Fassadengestaltung des Feuerwehrgerätehauses
in verschiedenen Grau- und Rottönen.
Die Befristung der Anerkennung des Bedarfs von acht weiteren
Plätzen im Evangelischen Kindergarten bis 31.08.2011
wurde aufgehoben. Die Anerkennung gilt nun unbefristet.
Auf die Frage von Fraktionsvorsitzendem Klaus Jaschke nach
dem Verbleib des Netzspielgerätes im Park am Bahnhof,
antwortete der Bürgermeister, dass hier die Kunststoffschutz
über den Stahlseilen teilweise verbrannt wurde. Dieser
grobe Unfug hat wahrscheinlich zur Folge, dass das Netzteil
zum Klettern eventuell komplett erneuert werden muss. Klaus
Jaschke bat auch darum, die Dachrinnen der Friedhofshalle
zu reinigen und das Gerinne im Bereich der Rehauer Straße
in Höhe der Porzellanfabrik zu füllen, um dort
dem Anlieger eine ordentliche Reinigung zu ermöglichen.
Ein weiterer Vorschlag der SPD-Fraktion war, einen kurzen
Bericht mit Bild über das neue Naturbestattungsfeld
auf dem Friedhof in der Tagespresse zu veröffentlichen,
da mittlerweile in diesem Bereich auch die Stele aufgestellt
wurde.
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| Stadtratssitzung |
Zu Beginn der Stadtratssitzung gratuliert Fraktionsvorsitzender |
| 14.05.2009 |
Klaus Jaschke Bürgermeister Robert Frenzl zu seinem
25jährigen Jubiläum. Auch wenn es unterschiedliche
und teilweise auch unterschiedliche kommunale Sichtweisen
gäbe, stehe in der Zusammenarbeit das Wohl der Stadt
mit ihren Bürgerinnen und Bürgern vor allen anderen
Dingen. So erhielt der Bürgermeister von der SPD-Fraktion
einen Blumenstrauß und einen Bücher-Gutschein.
Zustimmung gab es von der SPD-Fraktion zur Änderung
des Bebauungsplanes Nr. 35 für das Gebiet "Bernsteinmühle".
Die Spedition Jäger will sich erweitern und eine neue
Lagerhalle in der Größe 50 x 50 m mit einer Höhe
von 7 m errichten. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke sagte
dazu, dass eine Erweiterung eines Betriebes auch gut für
die Stadt sei.
Die SPD-Fraktion lehnt einen Ausbaubeitrag der Anlieger
für die Maßnahmen zur Neugestaltung der Ortsmitte
ab, da der Umbau städtebaulich und strukturpolitisch
bedingt ist. Der entsprechende Beschluss wurde einstimmig
gefasst.
Das in der Ortsmitte anfallende Fräßgut soll
für die Befestigung folgender Straßen verwendet
werden: Am Selber Rain, Dr.-Hermann-Gretsch-Straße,
Sophienreuther Straße. Die Erneuerung der Gehwege
im Bahnhofspark sollen gemeinsam mit den Baumaßnahmen
im Bereich des Pfaffenberges ausgeschrieben werden.
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| Stadtratssitzung |
Richard Steppan von der Planungsgruppe Steppan,
sowie |
| 29.04.2009 |
Vinzens Dilcher und Marcus Hamberger von der Arbeitsgemeinschaft
UmbauStadt aus Weimar stellten dem Stadtrat den Bauablauf
des ersten Bauabschnittes für die neue Stadtkerngestaltung
vor.
Es wird hier insbesondere im Bereich der Erneuerung der
Versorgungs- und Entsorgungsleitungen drei eigene Abschnitte
geben. Während der Bauzeit bis ins Jahr 2010 ist deshalb
mit erheblichen Verkehrseinschränkungen im Bereich
des Rathauses geben. Auf Umleitungen wird bereits ab der
Rehauer/Selber Straße hingewiesen.
Auf die Frage nach dem Verbleib der Bushaltestelle in der
Schulstraße von Stadtrat Rudolf Stich informierte
der Bürgermeister, dass diese während der Baumaßnahme
aufgehoben werde.
Rudolf Stich bat die Verwaltung darum, die Pläne zur
Stadtkerngestaltung während der Bauzeit den Bürgerinnen
und Bürgern dauerhaft zugänglich zu machen, beispielsweise
im Vorraum der Sparkasse. Der Bürgermeister nahm diese
Anregung auf.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke bat darum, diese doch
für Schönwald bedeutende Baumaßnahme mit
einem "Spatenstich" und den beteiligten Büros
und Behörden in einem entsprechenden Rahmen zu beginnen.
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| Stadtratssitzung |
In Bezug auf die Gestaltung des neuen Stadtkerns
beriet der |
| 09.04.2009 |
Stadtrat über die Anschaffung von Ausstattungsgegenständen
wie Bänke, Fahrradständer und Abfallkörbe.
Da man mittlerweile doch auch öffentlich über
den bereits beschlossenen Natursteinbelag diskutiert, wird
sich der Stadtrat am 17. April 2009 entsprechende Beläge
in Kronach ansehen.
Die SPD-Fraktion stimmte eine Haushaltsüberschreitung,
dem Abschluss des Haushaltsjahres 2008 und der Übertragung
der Haushaltseinnahme- und -ausgabereste des Vermögenshaushaltes
2008 zu.
Den Vorsitz des Rechnungsprüfungsausschusses übernimmt
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke.
Dem Antrag der Ev.-Lutherischen Kirchengemeinde in Bezug
auf die Nutzungsänderung der bisherigen Räume
der Pflegestation als Kinderkrippe stimmte die SPD-Fraktion
ebenfalls geschlossen zu.
Der Bürgermeister informierte, dass beim Thema "Tourismus"
die Städte und Gemeinden des interkommunalen Entwicklungskonzeptes
statt eines gemeinsamen Prospektes verstärkt auf das
Internet setzen und hier einen gemeinsamen Auftritt einstellen
wollen. Hier sollen auch Pauschalangebote genannt werden.
Für den gemeinsamen Bereich "Tourismus" soll
eine eigene Leitstelle geschaffen werden, allerdings erst
dann, wenn die Höhe der Förderung dafür feststeht.
Das Landratsamt Wunsiedel hat mit Schreiben vom 23. März
2009 den Haushalt 2009 der Stadt Schönwald rechtsaufsichtlich
genehmigt.
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| Stadtratssitzung |
Zur Verabschiedung des Haushaltes für das
Jahr 2009 mit einem |
| 12.03.2009 |
Volumen von 8.752.00 Euro wies Fraktionsvorsitzender Klaus
Jaschke darauf hin, dass trotz vielfältiger Ausgaben
voraussichtlich die Mindestzuführung zum Vermögenshaushalt
erreicht werde.
Viele zukunftsweisende Vorhaben entstünden aus der
Erarbeitung von Konzepten. Dies habe den Vorteil, dass Maßnahmen
und Investitionen wohl überlegt und zielorientiert
umgesetzt werden und so auch in den Genuss von Fördermitteln
kommen.
Allein für die Stadtkerngestaltung seien insgesamt
1.300.000 EUR in 2009 eingeplant. In diesem Jahr würden
die neuen Fahrzeughallen am Feuerwehrgerätehaus fertig
gestellt. Es werden Arbeiten zum Umbau im 2. Stock zur Nutzung
als Schulungs- und Übungsräume für Vereine
und Volkshochschule folgen, ebenso wie Maßnahmen im
Bereich der alten Fahrzeughallen, auch zur Unterbringung
der neuen Bergrettungswache. Hier hoffe die SPD-Fraktion,
so Klaus Jaschke, dass der Neuaufbau der Bergrettungswachen
als Chance verstanden werde. Gerade junge Menschen werden
gebeten, sich bei Feuerwehr, Bereitschaft des Roten Kreuzes,
Bergwacht oder Wasserwacht zu engagieren. Es sei ein gutes
Gefühl, anderen zu helfen.
Für Kindergärten, Kinderhort und Schule seien
allein 549.000 EUR im Haushalt enthalten. Vereine und ihre
Jugendarbeit würden mit 16.800 EUR unterstützt.
Neben einer vorgesehenen Kreditneuaufnahme von 360.000 EUR
komme eine weitere Kreditaufnahme als Einnahmerest aus dem
Vorjahr in Höhe von 940.000 EUR, so dass sich mit voraussichtlich
1.300.000 EUR der Schuldenstand der Stadt zum Jahresende
erheblich erhöhen werde.
Klaus Jaschke ging auf einige Anregungen der SPD-Fraktion
ein. So solle mit der Stadtkerngestaltung für Schönwald
in Anzeigen, Veröffentlichungen und eventuell auch
mit Hinweistafeln an der Ortsdurchfahrt geworben werden.
Schließlich investiere man in die Zukunft unserer
Stadt und für eine bessere Lebensqualität.
Die Forderung der SPD-Fraktion aus dem Jahr 2008 nach einer
Eigenheimförderung lehnt die CSU mit dem Bürgermeister
ab. Interessante, aber nicht so günstig gelegene Baugrundstücke
sollten trotzdem günstiger angeboten werden. Wie im
Juli 2008 bereits zugesagt, werde die Stadt-verwaltung demnächst
den Stadtrat über entsprechende Grundstücke informieren.
Bei der Modernisierung städtischer Wohnungen seien
Wünsche der Mieter mit einem zielorientierten Konzept
in Einklang zu bringen, welches einen seniorengerechten
Umbau wie bereits diskutierte energetische Maßnahmen
enthalten müsse.
Einer eventuellen erneuten Studie zu notwendigen Sanierungsmaßnahmen
des Freibades müsse im Anschluss auch die konsequente
Umsetzung der ermittelten Maßnahmen erfolgen. Das
Freibad sei für die Bürgerinnen und Bürger
erhaltenswert. Der Begriff "sagenhaftes Fichtelgebirge"
könne als Ideengeber für eine Neukonzeption des
Freibades Verwendung finden und auch eine ganzjährige
Nutzung beispielsweise als Eisfläche im Winter sei
zu berücksichtigen.
Über die Betreuung von Maßnahmen im Bereich Hochbau
müsse sich die Stadtverwaltung sehr bald Gedanken machen.
Der zuständige städtische Angestellte stehe zur
Zeit im Rahmen der Altersteilzeit nur noch eingeschränkt
und ab März 2011 überhaupt nicht mehr zur Verfügung.
Zukünftig könnte hier eine Kooperation mit einer
anderen Gemeinde aus dem Interkommunalen Entwicklungskonzept
möglich sein. Zur Vergabe von Architektenleistungen
sei die Problematik festzustellen, dass Aufträge an
Architektin Andrea Veit vergeben würden, die gleichzeitig
als 2. Bürgermeisterin Teil der Stadtverwaltung ist.
In dieser Konstellation seien Vergaben zukünftig sehr
sorgfältig zu prüfen. Damit würde auch bereits
vorhandener Kritik aus der Bevölkerung Rechnung getragen.
Klaus Jaschke dankte der Stadtverwaltung für die sachliche
Berücksichtigung der Anregungen aus der SPD-Fraktion
und einmal mehr allen Bürgerinnen und Bürgern,
die sich für das Miteinander in unserer Stadt in Vereinen,
Verbänden, Arbeitskreisen und anderen Einrichtungen
engagieren. Die SPD-Fraktion stimmte dem Haushalt 2009,
sowie die Investitions- und Finanzplan 2009 zu.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde der kaufmännische
Jahresabschluss 2007 der Wasserversorgung vorgestellt, wobei
sich ein geringer Überschuss von 6.895,87 Euro ergeben
hatte. Der Wasserverlust fiel mit 7,26 % höher wie
im Jahr 2006 aus, lag aber immer noch im akzeptablen Bereich.
Die SPD-Fraktion stimmte der Anmeldung der Schulturnhalle
zu energetischen Sanierung im Rahmen des 2. Konjunkturprogrammes
zu.
Ebenso stimmte die SPD-Fraktion der Beschaffung einer weiteren
Urnenwand zum Angebotspreis in Höhe von 12.835,48 Euro
zu. Stadtrat Karl-Heinz Meier bemängelte, dass nur
ein Angebot der Firma Rost aus Burgthann vorlag. Bei der
nächsten Vergabe muss es ein Vergleichsangebot geben.
Die SPD-Fraktion stimmte der Aufstellung eines Klimaschutzkonzeptes
im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung
im Rahmen des Klimaschutzverbundes Nördliches Fichtelgebirge
(entstanden aus dem Interkommunalen Entwicklungskonzept)
zu. Auf die Stadt Schönwald kommen hier Kosten in Höhe
von 5.000 Euro zu. Allerdings bringe dieses Konzept der
Stadt Schönwald sehr viele Erkenntnisse über die
Potenziale und notwendigen Maßnahmen in der Zukunft,
sagte Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke. Neben einer Datenerhebung
(Energieverbrauch, Energiebereitstellung, Betriebe, Haushalte,
usw.) wird das Potenzial in Bezug Sonne, Wind, Erdwärme
und für Energie aus Biomasse ermittelt, sowie ein regionales
Energieerzeugungs- und -versorgungskonzept erstellt.
Der Bauvoranfrage zur Errichtung von zwei bis drei 140 m
hohen Windkraftanlagen bei Brunn steht die SPD-Fraktion
ablehnend gegenüber. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke
verwies auf die ungenauen Angaben in der Voranfrage. Man
habe in diesem Bereich Landschaftsschutzflächen und
bei der Errichtung müssten je Windkraftanlage etwa
5.000 qm Fläche befestigt werden, die zwar später
wieder teilweise landwirtschaftlich nutzbar würden.
Klaus Jaschke fragt nach einem Windgutachten und wollte
auch wissen, ob es in der Nähe bereits Standortsicherungsverträge
mit den Bayerischen Staatsforsten gäbe. Grundsätzlich
müssten die Ergebnisse aus dem Klimaschutzkonzept abgewartet
werden, danach könnte die Stadt eventuell Windvorranggebiete
ausweisen.
Die SPD-Fraktion stimmte der Anerkennung für acht zusätzliche
Plätze im Bereich der Kindergrippe des Evangelischen
Kindergartens zu (insgesamt gibt es hier 25 Plätze).
Für diese Erweiterung sind Baumaßnahmen und Anschaffungen
von Ausstattungsmaterial notwendig, für welche die
Stadt einen Förderantrag stellt.
Stadtrat Karl-Heinz Meier erkundigte sich nach dem Stand
der Eintritte von Jugendlichen und Kindern in Schönwalder
Vereine, wo die Stadt Schönwald den Mitgliedsbeitrag
vorerst für ein Jahr übernimmt. Diese Möglichkeit
sei erst ein einziges Mal genutzt worden.
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| Stadtratssitzung |
Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Arbeitsgemeinschaft
UmbauStadt |
| 12.02.2009 |
aus Weimar wurde die Art der Fassade und der Dacheindeckung
des neuen Gebäudes am Rathausplatz, sowie die Möglichkeiten
beim Bodenbelag im Bereich der neuen Stadtmitte diskutiert.
Aus dieser Beratung heraus stimmte die SPD-Fraktion geschlossen
für eine Putzfassade (kostengünstig und einfach
in der Erhaltung), die Dacheindeckung mit Naturschiefer
(gute Lebensdauer und Optik) und für Natursteinpflaster
als Bodenbelag (sehr lange Lebensdauer und eindeutiges Merkmal
für den neuen Stadtkern).
In der Vorberatung des Haushalts 2009 ging Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke auf einige besondere Punkte ein:
-Steigerung bei den Investitionen gegenüber dem Vorjahr
um 296.000 EUR auf 2.246.000 EUR, davon sind allein 1.300.000
EUR für die Stadtkerngestaltung eingeplant. Dafür
wird ein Zuschuss in Höhe von 80% (= 640.000 EUR) aus
dem Programm Stadtumbau West erwartet. Bereits mit Baubeginn
soll auf diese Weiterentwicklung unserer Stadt in Anzeigen,
bei Veröffentlichungen oder mit Hinweistafeln an der
Ortsdurchfahrt hingewiesen werden, denn hier bewegt sich
etwas in unserer Region.
- In Bezug auf die Investitionssumme von 175.000 EUR bei
städtischen Wohnhäusern wurde ein zielorientiertes
Konzept der Stadt angemahnt, das beispielsweise den seniorengerechten
Umbau von Wohnungen beinhalten könnte.
- Die SPD-Fraktion begrüßt die Übereinstimmung
zwischen Feuerwehr und Bergwacht bei der Unterbringung der
geplanten Bergrettungswache im Feuerwehrgerätehaus
und hofft dass diese Möglichkeit von allen Aktiven
der Bergwacht getragen wird.
- Allein 549.000 EUR sind im Verwaltungshaushalt für
Kindergärten, Kinderhort und Schule und damit für
die Kinder eingeplant.
- Allerdings wird sich bei den geplanten Investitionen im
schlechtesten Fall der Schuldenstand bis zum Jahresende
2009 um 1.300.000 EUR erhöhen.
Im der weiteren Stellungnahme der SPD-Fraktion wird für
die im Jahr 2008 eingegangenen Spenden in Höhe von
etwa 11.000 EUR für den Brandschutz gedankt. Eine Spendensammlung
erscheint auch für 2009 als sinnvoll, da so Spendengelder
sinnvoll im eigenen Ort eingesetzt werden können.
In Bezug auf die Reinigung des Allwetterplatzes bei der
Sporthalle, sollte auch der Baumbestand ausgelichtet werden,
da der Schatten eine wesentliche Ursache für den Zustand
des Platzes ist.
Der Haushaltsansatz bei den Parkanlagen ist zu erhöhen,
da die Gehwege im Park am Bahnhof dringend saniert werden
müssen.
Bei den Gebäuden des städtischen Bauhofes ist
zu prüfen, ob hier Sanierungen wie auch energetische
Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturpaketes II durchgeführt
werden können.
Für den Bereich der Verwaltung wünscht die SPD-Fraktion
die Einstellung eines Auszubildenden.
Bedingt durch eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes
soll versucht werden, Studierende, die in der Vergangenheit
ihren Erstwohnsitz an den Studienort verlegt haben, wieder
zur Anmeldung in Schönwald zu bewegen.
Bei der Erstellung eines Konzeptes für die Sanierung
der Sporthalle ist die Verwendung einer Solar-Luftkollektorenanlage
zur Erwärmung der Raumluft zu berücksichtigen.
Bei der Durchführung einer Studio zur Sanierung des
Freibades in Höhe von 10.000 EUR durch die Arbeitsgemeinschaft
UmbauStadt müssen in den nächsten beiden Jahren
auch die entsprechenden Gelder für die Umsetzung der
ermittelten Maßnahmen bereitgestellt werden. Wenn
dies nicht erfolgt sollte diese Summe besser für aktuelle
Maßnahmen eingesetzt werden. Die SPD-Fraktion verweist
auf mögliche Fördergelder im Rahmen von grenzüberschreitenden
Maßnahmen.
Für die Erneuerung des Bahnüberganges in Sophienreuth
mit Kosten von etwa 17.000 EUR soll es eine Abstimmung mit
der Von der Borch'schen Forstverwaltung über eine Kostenbeteiligung
geben.
Die Verwaltung hat noch die Erhebung von Restflächen
laut Beschluss vom 10. Juli 2008 durchzuführen, um
die Möglichkeit zu schaffen, interessante, aber nicht
so günstig gelegene städtische Grundstücke
preiswerter zu verkaufen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung stimmte die SPD-Fraktion
für die weiteren Umbauarbeiten im Feuerwehrgerätehaus
und die Aufstellung einer Fertiggarage in Bezug auf die
Unterbringung der Bergrettungswache.
Ebenso wurde der Ausbau des Weges vom Merzenhaus bis zum
Weg in die Staatsforsten unter Beteiligung der Anlieger
befürwortet. Dazu gibt es eine 62%ige Förderung
durch den Staatsforst.
Beschlossen wurden die Änderungen der Friedhofssatzung
und der Gebührensatzung für den Friedhof in Bezug
auf die neue Möglichkeit der Naturbestattungen. Für
diese Art der Bestattung wurde eine sehr günstige Gebühr
von 400 EUR festgelegt.
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| Stadtratssitzung |
Architekt Vinzenz Dilcher von der Arbeitsgemeinschaft
UmbauStadt aus |
| 15.01.2009 |
Weimar stellte mit einer Präsentation und einem Modell
die neue Umbauung um den geplanten Rathausplatz vor. Das
Bauwerk soll aus einer Bäckerei mit Cafe und Ladengeschäft,
einem öffentlichen WC und den Kolonaden in Richtung
Rathaus bestehen. Nach längerer Diskussion wurde für
das Gebäude ein Satteldach mit einer Neigung von weniger
als 30 Grad beschlossen. Die Kolonaden sollen mit einer
Stahlkonstruktion errichtet werden. Keinen abschließenden
Beschluss gab es zur Gestaltung der Fassade aus Holz. Hier
forderte der Stadtrat weitere Informationen an.
Grundsätzlich stimmte auch die SPD-Fraktion dem Bauantrag
zu. Damit ist ein weitere wichtiger Schritt in Richtung
neuer Stadtmitte getan.
Durch die Einführung der Möglichkeit von Naturbestattungen
auf dem Friedhof ist eine Satzungsänderung notwendig.
Dem entsprechenden Vorschlag der Verwaltung stimmte die
SPD-Fraktion zu.
Auch in 2008 war es zu einigen Haushaltsüberschreitungen
gekommen. Hier stimmte die SPD-Fraktion den von der Verwaltung
vorgeschlagenen Deckungsmöglichkeiten zu. Die höchste
Überschreitung gab es bei den Energiekosten für
Schule und Sporthalle in Höhe von über 13.000
Euro.
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| Stadtratssitzung |
Für die weitere Planung der neuen "Stadtmitte"
wurden folgende |
| 11.12.2008 |
Arbeiten vergeben:
-Erweiterung des Ingenieurvertrag mit dem Büro Steppan
um die Baumaßnahmen der ESM, der Telekom und von Kabel
Deutschland
- Vergabe der Ausführungsplanung und der Mitwirkung
bei der Auftragsvergabe an die Arbeitsgemeinschaft UmbauStadt
Weimar
- Sechs Rammkernsondierungen zur Bodenuntersuchung an den
Geologen Dr. Walcher
- Zustandsfeststellung zur Beweissicherung der angrenzenden
Gebäude an Dipl.Ing. Klaus Richter
Zur Kenntnis nahm die SPD-Fraktion die Informationen zur
14. Änderung des Regionalplans Oberfranken Ost. Erfreulich
ist hier, so Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke, dass eine
Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs angestrebt
wird, auch dass auf die Wiederinbetriebnahme der Strecke
Hof-Selb/Plößberg (Asch-Eger) hingewirkt werden
soll. Auch der Radwegebau findet in der Änderung Berücksichtigung,
so ist das Radwegenetz (soweit überhaupt vorhanden)
in seiner Qualität zu verbessern. Der Stadtrat diskutierte
auch eine Verbesserung der Ost-West-Verbindung, wo ein umweltschonender
Ausbau der B303 anzustreben ist.
Aus gesetzlichen Gründen wurde eine Neukalkulation
der Beiträge für die Herstellung der Abwasserbeseitigung
notwendig. Ebenso wurde auch die Herstellung der Wasserversorgung
neu kalkuliert. Beide Berechnungen stellte der Bürgermeister
dem Stadtrat vor.
Die SPD-Fraktion stimmte der Nutzungsänderung durch
die Kabelkonfektion Kolb im Anwesen Rehauer Str. 47 zu.
Ebenfalls zugestimmt wurde auch dem Bauantrag der Westfa-Werbung
zur Aufstellung einer Werbetafel in der Schulstraße
gegenüber der Einfahrt A.-Kolping-Straße. Dieser
Bauantrag war einem Kompromiss entstanden, dem man nun aus
rechtlicher Sicht - wenn auch ungern - zustimmen müssen,
so Klaus Jaschke.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke fragte nach, wann das
Straßenschild für die Anwesen hinter der Kabelkonfektion
Kolb (ehemals Möbel-Weiß) aufgestellt wird. Hier
konnte der Bürgermeister keine Auskunft geben.
Klaus Jaschke wies darauf hin, dass es bei der diesjährigen
Abrechnung der Wasser- und Kanalgebühren einige Rückfragen
zu den neuen Grundgebühren gegeben habe. Hier hätte
die Verwaltung im Sinne eines Servicedenkens mit einem separaten
Schreiben auf die Gründe hinweisen sollen. Dadurch
wären sicher weniger Rückfragen eingegangen.
Der Fraktionsvorsitzende erinnerte an das Aufstellen des
Geschwindigkeitsmessgerätes mit Anzeige in der Schützenstraße
und der Schulstraße.
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| Stadtratssitzung |
Der Regionalleiter der Bergwacht Fichtelgebirge,
Herr Rolf- |
| 13.11.2008 |
Dieter Winkler informierte den Stadtrat über die geplante
Einrichtung einer Bergrettungswache in Schönwald. Durch
das geänderte Bayerische Rettungsdienstgesetz ist ab
1. Januar 2009 die Bergwacht für den Rettungsdienst
in unwegsamen Gelände zuständig. Die Zuständigkeit
der Rettungswache Schönwald würde vom Kornberggebiet
bis zum Egertal reichen. Auf die Frage von Stadtrat Karl-Heinz
Meier wer die Ausrüstung stellt und den Unterhalt finanziert,,
antwortete der Regionalleiter, dass zur Ausrüstung
der neuen Wache ein Geländewagen und ein Quad gehören,
welche vom Land zur Verfügung gestellt werden. Für
den Unterhalt der Ausrüstung zahlt das Land jährlich
3.900 Euro. Stadtrat Rudolf Stich erkundigte sich nach dem
benötigten Umfang der Räumlichkeiten. Benötigt
werde eine Garage für die Fahrzeuge, ein Geräteraum
für die Ausrüstung und ein Mannschaftsraum. Die
Einrichtung der neuen Bergrettungswache müsste bis
zum Jahr 2010 erfolgen, wobei die SPD-Fraktion die Meinung
vertritt, dass für die Unterbringung kein Neubau erfolgen,
sondern ein bestehendes Gebäude genutzt werden soll.
Die SPD-Fraktion stimmte der Anerkennung von 23 Plätzen
für Kinder von 0 bis 3 Jahren im Bereich der Kinderkrippe
dees evangelischen Kindergartens bis 31. August 2011 zu.
Weiterhin stimmte die SPD-Fraktion der Auszahlung von Zuschüssen
von über 16.000 Euro an Vereine und Verbände,
sowie an Vereine mit eigenständiger Jugendarbeit zu.
Auf Anregung der SPD-Fraktion erfolgt damit in 2008 erstmals
seit 2003 wieder eine ungekürzte Auszahlung dieser
Gelder. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke wies darauf
hin, dass diese Auszahlung auch eine Würdigung des
Ehrenamtes darstelle.
Die SPD-Stadtratsfraktion nahm den Bericht des Bürgermeisters
zur Haushaltsabwicklung 2008 zur Kenntnis. Dabei werde voraussichtlich
die geplante Zuführung zum Vermögenshaushalt in
Höhe von 650.000 Euro erreicht. Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke freute sich über diese Entwicklung, so
dass einiges erreicht worden sei.
Die SPD-Stadtratsfraktion stimmte der Tekturänderung
zum Einbau einer Manufaktur für Porzellan im Anwesen
Schützenstraße 20 zu.
Stadträtin Ivonne Korlek wies auf die zahlreichen
Schüler an der ungesicherten Haltestelle in der Schulstraße
(Nähe Rathaus) hin, wobei die sichere Haltestelle direkt
am Schulgebäude liegt. Der Bürgermeister wies
darauf hin, dass die Beförderung im öffentlichen
Nahverkehr erfolgt und die Schüler nach eigenem Willen
die entsprechenden Haltestellen aufsuchen.
Stadtrat Rudolf Stich bat die Verwaltung darum, in der
Einfahrt zu den städtischen Anwesen Geierweg 20 bis
24 eine bessere Ausleuchtung zu installieren.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke informierte die Verwaltung
über eine defekte Straßenleuchte in der Ascher
Straße und die schlechte Ausleuchtung der Abzweigung
Ascher Straße - Hainbergstraße, da hier zwei
nebeneinander stehende Straßenleuchten so geschaltet
sind, dass diese zur gleichen Zeit abgeschaltet werden.
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| Stadtratssitzung |
Im Rechnungsprüfungsbericht zur Jahresrechnung
2007 gab es |
| 09.10.2008 |
keine Beanstandungen. Als Anregung wurde vom Rechnungsprüfungsausschuss
vorgeschlagen, zunächst für jedes Wohnhaus einen
zu erreichenden Mindeststandard und Prioritäten dazu
festzulegen. Bei den Mieten ist darauf zu achten, dass diese
beispielsweise innerhalb eines Hauses bei gleicher Aufteilung
der Wohnungen vergleichbar bleiben. Bei Neuvermietungen
sollte sich die Verwaltung am ortsüblichen Mietzins
orientieren. Leerstehende Wohnungen sollten, soweit sinnvoll
in Richtung es festgelegten Standards gebracht werden. Damit
ist ein attraktives Wohnungsangebot der Stadt bei im wesentlichen
gleicher Ausstattung gewährleistet. Die Festsetzung
der Mieten ist nachvollziehbar. Weiter regte der Ausschuss
an, bei Einkäufen auf die Ausschöpfung von Rabatten
zu achten. Die Prüfung der Steuerakten war schwierig,
da in den entsprechenden Aktenschränken noch eine Vielzahl
von Unterlagen vorhanden ist, die jederzeit archiviert werden
könnten. Die zeitnahe Aussonderung der entsprechenden
Vorgänge wurde durch den Rechnungsprüfungsausschuss
gefordert.
Der Bürgermeister informierte über den aktuellen
Stand des Stadtumbaumanagements. Mit diesem Management wurde
die bereits in Schönwald tätige Arbeitsgemeinschaft
UmbauStadt aus Weimar beauftragt. Interkommunal sollen folgende
Themen bearbeitet werden:
Energie - Insbesondere soll hier die Nutzung regenerativer
Energien und die effizientere Nutzung berücksichtigt
werden. Es sollten hier ein bis zwei interkommunale Projekte
in Angriff genommen werden.
Leerstandskataster - Leerstehende Gewerbe- und Einzelhandelsimmobilien
werden erfasst und über das Internet mit bereits vorhandenen
Angebotsplattformen vernetzt.
Tourismus - In Zusammenarbeit mit dem Büro BTE aus
Hannover soll als erste Maßnahme ein gemeinsamer Prospekt
aller neun Städte und Gemeinden erstellt werden. Schwerpunkt
sollen Pauschalangebote für Einzelreisende und Busunternehmen
sein.
Für die weitere Arbeit an diesen drei Themen wird es
auch wieder lokale Arbeitskreise geben. Das Freibad soll
als eigenes örtliches Projekt geführt werden.
Zu den Änderungen der Bebauungspläne 32 und 33
in Bezug auf die Stadtkerngestaltung wurden die Äußerungen
der Träger öffentliche Belange bekanntgegeben.
Die SPD-Fraktion stimmte der Genehmigung eines Hinweisschildes
durch die Firma "Tuning Team" im Bereich Selber
Straße/Peuntstraße zu.
Nachdem es aus Sicht des Rettungsdienstes nicht notwendig
ist, in Bereich Raben-/Pfaffenberg neue Straßennamen
zur besseren Orientierung einzuführen, sieht die SPD-Fraktion
nach wie vor keinen Bedarf, in diesem Bereich etwas zu ändern.
Eine Änderung hätte für die Anlieger einen
entsprechenden Aufwand und auch Kosten zur Folge.
Im weiteren Verlauf der Sitzung gab der Bürgermeister
noch bekannt, dass zusätzliche Kanal- und Straßenschäden
aufgetreten sind. Allerdings lagen noch keine Angebote vor.
Bedingt durch das Wetter verzögern sich die Sanierungsarbeiten
an den Säulen des Schulgebäudes, da der feuerhemmende
Schutzanstrich nicht schnell genug trocknet.
Wegen der starken Verschmutzung der Oststraße durch
die Lagerung von Aushubmaterial in der Kläranlage forderte
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke die Stadtverwaltung
auf, darauf zu achten, dass diese Straße entsprechend
oft gereinigt wird.
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| Stadtratssitzung |
Die SPD-Fraktion nahm den Beteiligungsbericht
der Stadt |
| 11.09.2008 |
Schönwald an der Aqua Engineering GmbH zur Kenntnis.
Bedingt durch das gute Ergebnis erhält die Stadt Schönwald
eine Ausschüttung in Höhe von 2.000 Euro. Die
Aqua Engineering GmbH ist die Werkleitung der Kläranlage
Selb, wo auch die Abwässer aus Schönwald gereinigt
werden.
Die Gesellschaft zur Altlastensanierung in Bayern mbH in
München (GAB) hat der Aufnahme der Stadt Schönwald
mit der früheren Hausmülldeponie in das entsprechende
Förderprogramm zugestimmt. Für die Durchführung
einer Detailuntersuchung ist ein Zuschussvertrag mit der
GAB notwendig. Diesem Vertrag hat nun die SPD-Fraktion zugestimmt,
was eine Kostenbeteiligung für die Stadt Schönwald
in Höhe von etwa 27.000 Euro bedeutet. Damit ist aber
auch der Anteil der Stadt an einer gesamten Sanierung der
früheren Hausmülldeponie abgegolten. Stadtrat
Klaus Jaschke bat darum, den Stadtrat noch zu informieren,
wie lange die Detailuntersuchungen dauern werden.
Einstimmig befürwortet wurde der Zuschuss für
die Evangelisch-Lutherische Gesamtkirchenverwaltung in Hof
in Höhe von 4.250 Euro für die Erneuerung der
Kirchenheizung und die Sanierung des Altars.
Die SPD-Fraktion nahm die Information des Bürgermeisters
zum neuen Rettungsdienstgesetz (ab 01.01.2009) zur Kenntnis.
Eine Strukturkommission hat Schönwald als günstigen
Standort für eine neu zu schaffende Rettungswache für
den Bereich Großer Kornberg einschließlich des
Egertales festgestellt. Die Rettungswache würde einen
Toyota Geländewagen und ein Quad erhalten. Im Gespräch
ist eine staatliche Zuwendung ivon jährlich 3.900 Euro.
Da nicht klar ist, ob neben einer Unterstellmöglichkeit
für die Fahrzeuge weitere Räume notwendig sind
und ob auch die Bereitstellung der Räumlichkeiten bezuschusst
wird und wer für Wartung, Reparatur oder Ersatzbeschaffung
zuständig ist, bat die SPD-Fraktion um die Klärung
weiterer Details.
Da der Stadtrat in seiner Sitzung am 14.07.2005 das gemeindliche
Einvernehmen zur Aufstellung von zwei Werbetafeln durch
die Westfa-Werbung abgelehnt hatte, war es zu einer gerichtlichen
Auseinandersetzung gekommen. Der Verwaltungsgerichtshof
hat nun einen Vergleichsvorschlag angeregt, dem auch die
SPD-Fraktion zustimmte. Statt zwei wird nun nur noch eine
Werbetafel aufgestellt und zwar an der Schulstraße
gegenüber der Einfahrt Adolf-Kolping-Straße.
Das Gericht würde der grundlegenden Ablehnung der Stadt
Schönwald in diesem Fall nicht folgen.
Das gemeindliche Einvernehmen zur Änderung der vorhandenen
keramischen Brennanlage der Porzellanfabrik Schönwald
wurde erteilt. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke hob hervor,
dass die Porzellanfabrik Schönwald an diesem Standort
mit einem neuen Ofen für die Zukunft investiere und
Energieeinsparung mit neuer Technologie verbinde.
Stadträtin Ivonne Korlek forderte die Stadtverwaltung
auf, den Fahrbahnbelag in der Bahnunterführung an der
Peuntstraße instandzusetzen und die großen Schlaglöcher
beseitigen. Sie wurde aus der Bevölkerung darauf angesprochen.
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| Stadtratssitzung |
Für das langjährige ehrenamtliche
Wirken erhielten die |
| 10.07.2008 |
Stadträte Karl-Heinz Meier (SPD-Fraktion) und Volkmar
Wimmer (CSU-Fraktion) aus den Händen von Landrat Dr.
Karl Döhler die Dankurkunde des Freistaates Bayern.
Damit wurde ihr Einsatz in der Gestaltung und Entwicklung
der Stadt, aber auch ihre vielfältigen Aufgaben in
zahlreichen Vereinen und sonstigen Ämtern gewürdigt.
Die Regierung von Oberfranken verlangt einen Beschluss für
die Abgrenzung der Fördergebiete in Schönwald.
Die Stadtverwaltung legte zum Beschluss einen Lageplan vor,
der die Gebiete "Förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet
im Bayerischen Städtebau-Förderungsprogramm"
und die Stadtumbaugebiete "Wohnungswirtschaftliches
Konzept" ausweist. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke
stellte hier den Antrag, dass in das Stadtumbaugebiet zusätzlich
das östlich des Anwesens Hanns-Braun-Str. 1 an der
Kornbergstraße gelegene städtische Grundstück
in das Fördergebiet "Wohnungswirtschaftliches
Konzept" aufgenommen wird. Bedingt durch den geplanten
Rückbau der Kornbergstraße im Rahmen der Stadtkerngestaltung
können auf dem genannten Grundstück Ausweichparkplätze
errichtet werden, die gerade bei Veranstaltungen des Seniorenheimes
oder auf dem zukünftigen Multifunktionsplatz benötigt
werden. Außerdem erfülle an dieser Stelle eine
Rasenfläche keinen sinnvollen Zweck. Diesem Antrag
auf Aufnahme in das Fördergebiet folgten Bürgermeister
und CSU-Fraktion.
Weiter beantragte Klaus Jaschke, wieder einen 3 m breiten
Streifen neben dem neu erstellten Fußweg von der Kornbergstraße
zum Anwesen Hanns-Braun-Str. 1 zu befestigen um eine entsprechend
breite Zufahrt herzustellen, bis die endgültige Gestaltung
des städtischen Grundstückes erfolgt. Klaus Jaschke
begründete dies damit, dass der Stadtrat bereits in
der Sitzung am 2. Mai 2007 eine 5 m breite Zufahrt von der
Kornbergstraße beschlossen habe. Am 12. Juni 2008
habe dann der Stadtrat beschlossen, dass der Fußweg
in einer Breite von 2 m bis zu Kornbergstraße verlängert
wird und die Verwaltung wegen der Gestaltung des Grundstücks
Kontakt mit dem Landschaftsarchitekturbüro Obst Kontakt
aufnehmen soll. Beide Beschlüsse legt der Bürgermeister
heute anders aus. So sei der Beschluss vom Mai 2007 nicht
für immer gewesen und mittlerweile sei das Grundstück
mit einer Schotter-Humus-Mischung aufgefüllt worden.
Der Antrag der SPD-Fraktion zur Wiederherstellung eines
3 m breiten befestigten Streifens zum Anwesen Hanns-Braun-Str.
1 wurde durch die CSU-Fraktion und den Bürgermeister
abgelehnt.
Die SPD-Fraktion stimmte der Vergabe des Stadtumbaumanagements
an die Arbeitsgemeinschaft UmbauStadt in Weimar und einer
entsprechenden Zweckvereinbarung mit den Städten und
Gemeinden des IEK zu. Hier entstehen für Schönwald
jährliche Kosten bis 2010 von jeweils etwa 4.000 Euro.
Mit einem zentralen Stadtumbaumanagement sollen folgende
wichtige Projekte betreut werden:
- Tourismusmanagement (Verbesserung der
Zusammenarbeit und der Information innerhalb des nördlichen
Fichtelgebirges, Entwicklung überzeugender Angebote
im nördlichen Fichtelgebirge für die Vermarktung
über die Fichtelgebirgstouristik)
- Regenerative Energien (Prüfung von Realisierungsmöglichkeiten,
Erarbeitung von Grundlagen, Koordination bestehender Aktivitäten,
Ermittlung von Fördermöglichkeiten und Erstellung
von Projektskizzen)
- Leerstandskataster (Erfassung von Einzelhandelsgeschäften,
kleineren Gewerbeimobilien und Gewerbeflächen)
- Projekte für Familien, Jugend und Senioren (optionale
Vergabe)
In Bezug auf das Leerstandskataster bemängelte Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke, dass alleine die Leerstandserfassung zu wenig
sei. Hier sei die Vermarktung dieser Flächen mit zu
berücksichtigen. Der Bürgermeister sagte zu, dass
dies mit aufgenommen werde, sobald der Umfang der Leerstände
feststehe.
Von der SPD-Fraktion gab es auch Zustimmung für die
Anerkennung folgender Plätze ab 01.09.2008 an:
- 20 Plätze in der Kinderkrippe und
84 Plätze in der Kindertageseinrichtung des ev. Kindergartens
- 33 Plätze in der Kindertageseinrichtung des kath.
Kindergartens
- 28 Plätze im Kinderhort in der Schule
- 5 Plätze in der Betreuung durch Tagespflegepersonen
Die SPD-Fraktion unterstützt eine gemeinsame Resolution
des Stadtrates zur Einführung einer Kombiklasse der
Jahrgangsstufen 2 und 3 an das Ministerium, die Regierung
und das Schulamt.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke forderte die Verwaltung
auf, die Zusammensetzung des Stadtrates im Internetauftritt
der Stadt zu aktualisieren.
Weiter bat er die Verwaltung darum, einen Anlieger am Fußweg
zwischen Böttgerstraße und Dr.-Hermann-Gretsch-Straße
aufzufordern, die dort weit in den Weg hineinragende Hecke
zu schneiden.
Für das nächste Wiesenfest, wo die Schönwalder
Vereine die Festzüge gestalten, regte Klaus Jaschke
an, ein Vorziehen des Wiesenfestes auf Freitag, Samstag
und Sonntag mit Festzügen am Samstag und Sonntag zu
überdenken. Dies könnte sich positiv auf die Gestaltung
der Festzüge (Anzahl Teilnehmer, Kapellen und Zuschauer)
auswirken.
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| Petition |
SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke richtet
an den |
| 30.06.2008 |
Petitionsausschuss des Bayerischen Landtages folgende Eingabe:
Zusammenfassung der Jahrgangsstufen 2 und 3 in der Grundschule
Schönwald, sowie Einsparung von Lehrerstellen an den
Grundschulen in Oberfranken im Schuljahr 2008/2009
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
hiermit wende ich mich mit folgender Eingabe an Sie und
bitte um Ihre Unterstützung.
P e t i t i o n
Ich fordere den Bayerischen Landtag auf, dahingehend einzuwirken,
dass die Einführung einer jahrgangsübergreifenden
Grundschulklasse der Jahrgangsstufen
2 und 3 (Kombiklasse) in Schönwald mit sofortiger Wirkung
gestoppt wird.
Sachverhalt:
Nach dem Schulamt soll an der Grundschule Schönwald
für das Schuljahr 2008/2009 eine Kombiklasse der Jahrgangstufen
2 und 3 gebildet werden, um dem zugeteilten Budget gerecht
zu werden.
Durch das Schulamt für das Schuljahr 2008/2009 geplant:
Jahrgangsstufe 1 = 1 Klasse mit 26 Schülern
Jahrgangsstufe 2 = 1 Klasse mit 23 Schülern
Jahrgangsstufe 2 und 3 = 1 Kombiklasse mit 20 Schülern
Jahrgangsstufe 3 = 1 Klasse mit 23 Schülern
Jahrgangsstufe 4 = 1 Klasse mit 29 Schülern
Vorschlag des Elternbeirats für das Schuljahr 2008/2009:
Jahrgangsstufe 1 = 1 Klasse mit 26 Schülern
Jahrgangsstufe 2 = 1 Klasse mit 16 Schülern
Jahrgangsstufe 2 = 1 Klasse mit 17 Schülern
Jahrgangsstufe 3 = 1 Klasse mit 22 Schülern
Jahrgangsstufe 3 und 4 = 1 Kombiklasse mit 20 Schülern
Jahrgangsstufe 4 = 1 Klasse mit 20 Schülern
Begründung:
- Die beabsichtigte Zusammenlegung der Jahrgangsstufen
2 und 3 ist rechtswidrig und verstößt gegen
den Artikel 32 Abs. 2 der BayEUG.
Danach sind Volksschulen so zu errichten, dass Schüler
grundsätzlich auf Jahrgangsklassen verteilt sind.
Nur bei besonderen örtlichen Gegebenheiten können
an den Grundschulen ausnahmsweise zwei Jahrgangsstufen
in einer Klasse zusammengefasst werden.
Der Ausnahmecharakter einer Zusammenlegung wird damit
im Gesetz deutlich betont.
Ferner darf die Ausnahme nicht etwa mit pädagogischen,
personellen oder fiskalischen, sondern ausschließlich
mit "örtlichen" Argumenten begründet
werden ( vgl. Falckenberg/Kiesl/Stahl, Das Schulrecht
in Bayern zu Artikel 32 BayEUG RN 3).
- Die Einführung einer Kombiklasse verstößt
außerdem gegen den Artikel 126 Erziehungsrecht der
Eltern; Gleichstellung der unehelichen Kinder der Bayerischen
Verfassung, da in Schönwald die Eltern nicht die
Möglichkeit haben, bei der Bildung der Kombiklassen
mitzuwirken.
(1) Die Eltern haben das natürliche Recht und die
oberste Pflicht, ihre Kinder zur leiblichen, geistigen
und seelischen Tüchtigkeit zu erziehen. Sie sind
darin durch Staat und Gemeinden zu unterstützen.
In persönlichen Erziehungsfragen gibt der Wille der
Eltern den Ausschlag.
- Die Lehrpläne der Jahrgangsstufen 2 und 3 passen
nicht zusammen.
Der Stundenplan für die Jahrgangsstufe 2 sieht weiterhin
keine Festlegung auf bestimmte Fächer wie Deutsch
oder Mathematik vor, sondern einen grundlegenden Unterricht,
der von der Lehrkraft selber gestaltet werden kann (keine
Noten in der Jahrgangsstufe 2 im ersten Halbjahr). Die
Schüler der Jahrgangsstufe 3 erhalten einen festen
Stundenplan der nach dem 45min. Muster geplant und eingeteilt
wird. Somit können die Jahrgangstufen 2 und 3 nicht
gemeinsam bildungsgerecht unterrichtet werden, was damit
im Widerspruch einer bestmöglichen Lern- und Leistungsförderung
in der Grundschule steht.
- Die geplante Kombiklasse der Jahrgangsstufen 2 und
3 ist eine reines Sparmodell auf Kosten der betroffenen
Kinder. Mit dieser Maßnahme kann eine Lehrkraft
an die Realschule abgegeben werden.
Insgesamt werden durch die Bildung von Kombiklassen in
Grundschulen allein in Oberfranken über 50 Lehrkräfte
an höhere Schulen versetzt, um dort Engpässe
auszufüllen. Dabei ist gerade in den ersten vier
Jahrgangsstufen eine ordentliche schulische Entwicklung
gerade nach der Einführung der sechsstufigen Realschule
wichtiger denn je.
- An der Grundschule in Schönwald gibt es im Schuljahr
2007/2008 zum ersten Mal eine Kombiklasse der Jahrgangsstufen
3 und 4, wo auch positive Erfahrungen gesammelt wurden.
Diese positive Erfahrung ist dem Engagement und der Weiterbildung
der entsprechenden Lehrkräfte zu verdanken. Nun soll
es jedoch keine Fortführung der Kombiklasse der Jahrgangsstufen
3 und 4 geben, wo die zuständigen Lehrkräfte
bereits Fachkenntnis und Erfahrung gesammelt haben.
Ich bitte Sie darum, meine Eingabe dringlich zu behandeln,
da das Schuljahr 2008/2009 und damit die Einführung
einer Kombiklasse mit den Jahrgangsstufen 2 und 3 an der
Grundschule in Schönwald unmittelbar bevorsteht.
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| Stadtratssitzung |
Dem ausgeschiedenen Stadtrat und stellv. Bürgermeister
Heinz |
| 12.06.2008 |
Obst (CSU-Fraktion) wurde die Ehrenbürgerwürde
verliehen.
Das Architekturbüro Steppan stellte dem Stadtrat die
für die Gestaltung der oberen Peuntstraße möglichen
Varianten an Pflastersteinen vor.
Im Ortsteil Reichenbach gibt es laut Stadtverwaltung mittlerweile
vier Haushalte, welche an einer schnelleren DSL-Verbindung
interessiert sind. Für eine Anbindung an eine bereits
in Marktleuthen realisierte Funkversorgung vom Kornberg
aus würden in Reichenbach Kosten von etwa 6.500 Euro
entstehen, welche die Stadt tragen müsste. Bezüglich
der Anfrage wurden auch andere Möglichkeiten wie eine
Satellitenverbindung oder die Aufteilung der Kosten diskutiert.
Im Moment erscheinen auch der SPD-Fraktion die Kosten von
6.500 Euro für vier Haushalte etwas hoch, so dass die
Verwaltung nochmals Gespräche mit den Haushalten in
Reichenbach führen und Möglichkeiten von Alternativen
prüfen soll.
Die Verwaltung informiert über das Vorhaben des Schulamtes
in Schönwald eine Kombiklasse der Jahrgangsstufen 2
und 3 einzuführen. Schulleitung, Elternbeirat und Stadt
werden versuche, in einem Gespräch mit dem Schulamt
diese Planung abzuwenden. Schreiben an das Schulamt, die
Regierung und das Ministerium seien bereits von der Stadtverwaltung
verfasst worden.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke bittet die Stadtverwaltung,
dass Ferienprogramm für Kinder in diesem Jahr wieder
in der Tagespresse zu veröffentlichen.
Stadtrat Rudolf Stich bemängelt, dass Familienkarten
für das Schwimmbad nicht mehr ausgegeben werden, wenn
das Kind älter als 15 Jahre ist, auch wenn sich dieses
noch in der Ausbildung befindet oder eine Schule besucht.
Der Bürgermeister erklärt, dass dies so in der
Satzung geregelt sei und notfalls eine Satzungsänderung
beschlossen werden müsste.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke forderte die Stadtverwaltung
auf, bei den in der Friedhofstasse durch einen Anlieger
eingebauten Bordsteinen die Kosten zu übernehmen. Außerdem
sei dort auch eine Gefahrenstelle entstanden und Klaus Jaschke
bemängelte, dass der Einbau ohne fachliche Begleitung
erfolge. der Bürgermeister sagte dazu, dass eine Kostenübernahme
für die auf dem Privatgrund eingebrachten Bordsteine
sicher besprochen worden sei und er begrüße hier
auch die Eigeninitiative von Bürgern.
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| Stadtratssitzung |
Beim Abschluss des Haushaltsjahres 2007 hob
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| 08.05.2008 |
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke besonders die Zuführung
an den Vermögenshaushalt in Höhe von etwa 871.000
Euro hervor. Dies sei die Rekordsumme der letzten sechs
Jahre. Der Übertragung von Haushaltseinnahme- und -ausgaberesten
stimmte die SPD-Fraktion zu. In den Rechnungsprüfungsausschuss
wurde von der SPD-Fraktion Klaus Jaschke bestellt, vertreten
durch Rudolf Stich und Bernd Hummer.
In Bezug auf den Antrag der Evang.-Luth. Gesamtkirchenverwaltung
um einen Zuschuss für die Sanierung des denkmalgeschützten
Altars in der Evang. Pfarrkirche, stimmt die SPD-Fraktion
für die Unterstützung im Rahmen des Beschlusses
Nr. 33 vom 10. März 2005. So errechnet sich der genaue
Betrag nach dem Zuschuss des Landes und der tatsächlichen
Kosten.
Stadträtin Ivonne Korlek erkundigte sich nach dem
Beginn der Markierungsarbeiten für die Zebrastreifen
und die Verkehrsführung in der neu gebauten Schulstraße.
Der Bürgermeister merkte dazu an, dass dies Kreisaufgabe
sei und es würden hier Arbeiten auf Landkreisebene
zusammengefasst. Die Verwaltung werde hier nachfassen.
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| Stadtratssitzung |
In der konstituierenden Sitzung wurden die neuen
Stadträte |
| 02.05.2008 |
Thomas Hörl (SPD-Fraktion), Ivonne Korlek (SPD-Fraktion)
und Stefan Magdt (CSU-Fraktion) vereidigt. Als 2. Bürgermeisterin
wurde Andrea Veit (CSU) mit den Stimmen der CSU-Fraktion
und des Bürgermeisters gewählt und vereidigt.
Damit wurde nicht dem Wählerwillen und dem Wunsch der
SPD nach dem Amt des 2. Bürgermeisters entsprochen,
sondern nach der Parteizugehörigkeit. SPD-Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke hatte bei der Kommunalwahl 2008 nach dem Bürgermeister
die meisten Stimmen erhalten.
Einstimmig wurde der Beschluss gefasst, den bisherigen Stadtrat
und stellvertretenden Bürgermeister Heinz Obst (CSU)
als Ehrenbürger zu ernennen. Damit soll seine 30jährige
Stadtratstätigkeit und insbesondere seine 18jährige
Funktion als stellvertretender Bürgermeister gewürdigt
werden.
Verabschiedet wurden neben Heinz Obst auch die langjährigen
Stadträte der SPD-Fraktion Karin Mocker und Dietmar
Krauß. Dietmar Krauß hat in seiner Funktion
als Fraktionsvorsitzender der SPD die Kommunalpolitik in
Schönwald besonders geprägt.
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| Stadtratssitzung |
In dieser Sondersitzung stellten die Architekten
der |
| 17.04.2008 |
Arbeitsgemeinschaft Umbau Stadt den Vorentwurf für
die Neugestaltung der Ortsmitte vor, der auch mit den Stimmen
der SPD-Fraktion beschlossen wurde. Damit kann nun die Detailplanung
beginnen. Es ist feste Absicht, im Jahr 2009 bei entsprechender
Förderung mit dem Bau des Rathausplatzes mit Spielplatz
und dem Umbau der großen Kreuzung Hauptstraße/Bahnhofstraße/Schulstraße/Kornbergstraße
zu beginnen. Ebenso wurde die Änderung der Bebauungspläne
Nr. 32 und Nr. 33 zur Verwirklichung dieses Vorhabens beschlossen.
Das gemeindliche Einvernehmen wurde für die Errichtung
einer Anlage zur zeitweiligen Lagerung von Eisen- und Nichteisenschrotten
sowie Bau- und Abbruchabfällen im Bereich der Oststraße
24 durch die Firma Wagner Baumaschinen erteilt. Die Planung
ist aus rechtlicher Sicht völlig in Ordnung. Stadtrat
und Stadtverwaltung werden auf eine schnelle Umsetzung der
Bebauung drängen, damit dieser Bereich an der Oststraße
wieder einen ordentlichen Zustand bekommt.
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| Stadtratssitzung |
Als erster Punkt stand auf der Tagesordnung
der Neubau der |
| 10.04.2008 |
Peuntstraße von der Einmündung in die Schulstraße
bis zur Einmündung in die Selber Straße. Grund
für den Neubau ist der hydraulisch überlastete
Kanal in Verbindung mit dem bereits schlechten Zustand der
Straße. Hier entspann sich jedoch eine heftige Diskussion
über die Art des Neubaus. Insbesondere CSU-Stadtrat
und Anlieger Dr. Staudacher sprach sich für mehr Parkplätze
aus. Die SPD-Fraktion können sich jedoch mit dem Vorschlag
des Planungsbüros Steppan anfreunden, dass nur einen
durchgehenden Parkstreifen auf der rechten Seite in Richtung
Selber Straße vorsieht, so Fraktionsvorsitzender Klaus
Jaschke. In diesen Parkstreifen werden auch die Versorgungs-
und Entsorgungsleitungen gelegt. Auf der gegenüberliegenden
Seite sollte dann nicht mehr geparkt werden. Richard Steppan
wies in Bezug auf die Vorschläge, dass die Straße
wieder im gleichen Zustand neu oder mit einem Parkstreifen
auf jeder Seite gebaut werden sollte, darauf hin, dass vor
allem für die Gehwege eine bestimmte Breite vorgeschrieben
sei. Auch Karl-Heinz Meier erklärte, dass man doch
nicht etwas neu bauen könne, ohne sich an geltende
Vorschriften zu halten. Selbst ein weiterer Parkplatz statt
einer Grünfläche vor der Arztpraxis und der Hinweis,
dass zwei Parkplätze für die Praxis Staudacher
reserviert werden könnten, bewegte Dr. Staudacher nicht
dazu, sich mit der vorgestellten Planung anzufreunden. Der
Hinweis, dass bis zu fünfzehn Fahrzeuge in der Peuntstraße
parken, kann nicht grundsätzlich als Maßstab
angenommen werden. Schließlich parken vor den Praxen
auch Beschäftigte, die ohne weiteres in der Selber
Straße parken könnten. Schließlich stimmte
SPD-Fraktion geschlossen mit der Mehrheit im Stadtrat für
den Vorschlag des Planungsbüros Steppan, wobei vor
der Praxis Staudacher ein Parkplatz mehr entsteht.
Die vorgeschlagenen acht Parkplätze in der Nähe
der Schiller Straße wurden mehrheitlich abgelehnt,
nur Dietmar Krauß stimmte für den Bau. Auch hier
wurde argumentiert, dass im Bereich der Selber Straße
genügend Parkplätze vorhanden seien.
Weiter wurden der Haushalt, der Investitions- und Finanzplan
2008 beschlossen. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke ging
in der Stellungnahme der SPD-Fraktion zuerst auf einige
Investitionen ein. So seien allein 420.000 Euro für
den Anbau der neuen Fahrzeughallen eingeplant. Klaus Jaschke
dankte den freiwilligen Helfern der Feuerwehr, welche in
2007 mit über 3.300 Arbeitsstunden den Innenausbau
im Feuerwehrgerätehaus gemeistert haben. Weiter dankte
er allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich bei
den Workshops oder über die Fragebogenaktion mit Ideen
und Anregungen in die Verwirklichung einer neuen Ortsmitte
und der Umsetzung eines Wohnungskonzeptes eingebracht haben.
Trotz dieser beiden umfangreichen Maßnahmen dürfe
aber die Instandhaltung der Straßen nicht vergessen
werden. Auch das Freibad gilt es zu erhalten. In den zurückliegenden
Jahren hatte die SPD-Fraktion mehrmals einen Spendenaufruf
zu Gunsten unserer Feuerwehren gefordert. Dies wurde immer
von Bürgermeister und CSU-Fraktion abgelehnt. Erst
in 2008 gab es einen Spendenaufruf durch die Verwaltung
und bislang sind über 10.000 Euro eingegangen. Klaus
Jaschke bedankte sich herzlich bei allen Spendern. Diese
Gelder werden vor Ort für das Allgemeinwohl eingesetzt.
Mit der Erhöhung der Zuschüsse für Vereine
im allgemeinen und der Zuschüsse für die Jugendarbeit
werden für die Vereine in 2008 16.300 Euro zur Verfügung
gestellt. Auf weitere Anregungen der SPD-Fraktion, wie beispielsweise
der Erhöhung der Mittel für die Straßeninstandhaltung
(die entsprechenden Maßnahmen wurden von der Verwaltung
vorgeschlagen) oder die Heizungserneuerung im Rathaus ging
Klaus Jaschke ebenfalls ein. Abschließend merkte er
an, dass das Volumen des Verwaltungshaushaltes auf 5,5 Millionen
Euro und das Volumen des Vermögenshaushaltes auf 2,3
Millionen Euro ansteigt. Durch die geplanten Investitionen
werde eine Kreditneuaufnahme notwendig, so dass die Pro-Kopf-Verschuldung
von derzeit 1.700 Euro auf 2.000 Euro Ende 2008 ansteigen
könnte. In Bezug auf die Situation der bayerischen
Kommunen forderte der Fraktionsvorsitzende von der Staatsregierung
die Erhöhung der Quote aus dem allgemeinen Steuerverbund
von derzeit 11,7 % auf 15 % zu erhöhen, was mehr Schlüsselzuweisungen
für die Kommunen bedeuten würde. Auch die Beteiligung
an der Kfz-Steuer sollte von 50 % wieder auf den Stand von
2002 mit 65 % angehoben werden. Klaus Jaschke dankte allen
Bürgerinnen und Bürgern, die sich in der Stadt
engagieren und der Verwaltung für die geleistete Arbeit.
Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Vereinbarung
zwischen den Städten des IEK zur Erstellung und Umsetzung
eines interkommunalen Altenhilfe- und Mehrgenerationenkonzeptes
in der Region nördliches Fichtelgebirge. Ein Bestandteil
dieses Konzeptes ist übrigens auch die Werbung für
unsere Region.
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| Stadtratssitzung |
In der Vorberatung des Haushaltes 2008 brachte
die |
| 13.03.2008 |
SPD-Fraktion folgende Änderungswünsche ein:
- Erhöhung des Ansatzes für die Spendensammlung
für unsere Feuerwehr von 2.000 Euro auf 8.000 Euro
entsprechend der bereits eingegangenen Gelder
- Erhöhung der Zuschüsse für die Vereine
mit eigenständiger Jugendarbeit von 3.800 Euro auf
5.100 Euro
- Erhöhung der Zuschüsse für die Vereine
(Beispielsweise beim Stadtsportverband von 7.000 Euro auf
9.400 Euro)
- Erhöhung des Unterhalts der Straßen von 33.000
Euro auf 50.000 Euro (für weitere Reparaturmaßnahmen
in der Haupt- und Bahnhofstraße)
- Kürzung bei der Heizungserneuerung im Rathaus von
47.000 Euro auf 37.000 Euro (eine sehr teure Pellets-Heizung
wird im Rathaus nicht als sinnvoll erachtet)
- Die Digitalisierung der Bestandspläne bei der Wasserversorgung
soll auf 2009 verschoben werden. So würden hier im
Haushalt 2008 etwa 40.000 Euro eingespart.
- Die Verwaltung soll bis Juli 2008 eine Richtlinie zur
Förderung des Erwerbs von selbstgenutzten Wohneigentum
oder Grundstücken bebaut oder unbebaut zu Wohnzwecken
erarbeiten, damit noch in 2008 ein Beschluss darüber
gefasst und die hier notwendigen Mittel im Haushalt 2009
eingestellt werden können. Die Eckpunkte für eine
Richtlinie wurde grob durch die SPD-Fraktion vorgegeben.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke dankte Kämmerer
Hans Rahm für die ausführlichen Informationen
zum Haushalt im Finanzausschuss und in der Fraktion.
Einstimmig beschloss der Stadtrat die Beteiligung am Modellprojekt
"Innovatives Altenhilfekonzept" zusammen mit Gemeinden
aus dem IEK "Zukunft nördliches Fichtelgebirge".
Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Instandhaltungsmaßnahmen
bei den Straßen wurde von der SPD-Fraktion befürwortet
(bezüglich der Anregung der SPD-Fraktion wird bis zur
nächsten Sitzung noch eine Ergänzung von Maßnahmen
erfolgen):
- Freibad: Schutzmaßnahme gegen Oberflächenwasser
bei Unwettern
- Weg zum Merzenhaus (Instandsetzung)
- Schützenstraße/Einmündung Pestalozzistraße
(Schachtdeckel und Querungen sanieren)
- Kreuzung Selber Straße/Peuntstraße (Schacht
und Schieber sanieren)
- Peuntstraße von der Selber Straße bis zur
Oststraße (Gehsteige und Querung sanieren)
- Rudolf-Harbig-Straße (Instandsetzung)
- Marienstraße (Gehsteig instandsetzen)
- Ahornberger Straße (Schieber, Schächte und
Querungen sanieren)
- Am Kreuzstein (Restliche Kanalsanierung)
- Richard-Wagner-Straße/Jean-Paul-Straße (Risse
in der Straßendecke sanieren)
In der weiteren Sitzung wurden noch Bauanträge behandelt.
Eine längere Diskussion gab es hier beim Antrag der
Firma Wagner Baumaschinen zur Errichtung einer Anlage zur
zeitweiligen Lagerung von Eisen- und Nichteisenschrotten,
sowie von Bau- und Abbruchabfällen an der Oststraße
24. Insbesondere der derzeitige Zustand des Geländes
ist so nicht in Ordnung. So ist eine schnelle Umsetzung
des Bauantrages der richtige Weg. Um die Dringlichkeit einer
schnellen Verbesserung deutlich zu machen, wird vor der
Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens noch ein Ortstermin
mit dem Landratsamt stattfinden.
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| Stadtratssitzung |
Die DB Systel GmbH hat die Stadt Schönwald
informiert, dass im |
| 14.02.2008 |
Bereich der Autobahnanschlussstelle Schönwald ein
30 m hoher Mast als Antennenträger für GSM-R-Funk
und eine Basisstation errichtet wird, um die Funktelefonversorgung
im Bereich der Bahn zu gewährleisten. Die Zustimmung
der Stadt ist dazu nicht notwendig. Die Genehmigung wird
durch das Eisenbahn-Bundesamt erteilt. Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke bat die Verwaltung zu klären, ob die
Stadt bei einer Erweiterung dieser Sende- und Empfangsanlage
auf den Bereich des allgemeinen Mobilfunkes informiert werden
würde.
Auf Antrag der SPD-Fraktion wurden die Themen "Seniorenheim
- Pflanzung einer Streuobstwiese" und "Friedhof
- Einführung von Naturbestattungen" von der nichtöffentlichen
Sitzung in die öffentliche Sitzung übernommen,
damit so auch die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig
von diesen Vorhaben erfahren. Der Inhaber des Landschaftsarchitekturbüros
Obst, Ralf Klaschka, zeigte hier jeweils eine Gestaltungsmöglichkeit
auf. Während es bei der Streuobstwiese keine großen
Diskussionen gab, wurden die Naturbestattungen auf dem Friedhof
länger diskutiert. In der Nähe der Friedhofshalle
(Grabfeld VI) soll dafür eine freie Rasenfläche
umfunktioniert werden. Es könnten hier nach und nach
bis zu 40 Urnen direkt im Boden eingelassen werden, wobei
die jeweilige Stelle mit einer kleinen und schlichten Grabplatte
abgedeckt wird. Das Grabfeld selbst soll teilweise mit einer
Hecke eingefasst, sowie mit einer Sitzgruppe und einem Denkmal
oder einer Stele gestaltet werden. Stadtrat Karl-Heinz Meier
war grundsätzlich gegen die Einführung dieser
neuen Bestattungsart, da im Laufe der Zeit die Grabplatten
zuwachsen würden und die Gestaltung und die Pflege
diese Grabfeldes insgesamt nicht billiger als die Errichtung
einer neuen Urnenwand kommen wird. So stimmte er als einziger
dagegen. Alle anderen Stadträte und -rätinnen
der SPD-Fraktion stimmten dafür und sahen diese Einführung
als zusätzliche Möglichkeit einer kostengünstigen
Bestattung und als Aufwertung des Friedhofs im Bereich dieser
bisherigen Rasenfläche, zumal auch andere Friedhöfe
diese Möglichkeit der Bestattung verstärkt anbieten
würden.
Stadtrat Rudolf Stich beantragte, an der Einfahrt zu den
Häusern Rehauer Str. 49 a und 49 b einen entsprechend
Hinweis an der Rehauer Straße aufzustellen, da diese
beiden Anwesen heute schwer zu finden seien. Der Bürgermeister
sagte zu, ein Hinweisschild aufstellen zu lassen.
Stadträtin Sonja Schuster erkundigte sich nach den
aktuellen Änderungen im Baurecht und bat um eine Vorstellung
der wichtigsten Änderungen. Dies sei noch nicht einmal
im Landratsamt umfänglich bekannt, so der Bürgermeister.
Sobald hier auch im Rathaus entsprechende Klarheit herrsche,
werde man den Stadtrat gerne informieren.
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| Stadtratssitzung |
Für die Teilnahme an einem Kommunalen Energiemanagement
hat nun |
| 10.01.2008 |
das Bayerische Landesamt für Umwelt einen Zuschuss
in Höhe von 13.029 Euro zugesagt. Über das Energiemanagement
wird in städtischen Gebäuden der Energiebedarf,
das Nutzerverhalten und die Anlagentechnik festgestellt.
Daraus werden Maßnahmen zur Energieeinsparung abgeleitet.
Der Geschäftsführer der Energieagentur Oberfranken,
Wolfgang Böhm, stellte das Energiemanagement nochmals
kurz vor und berichtete über Erfolge in anderen Kommunen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde die Deckung einzelner
Haushaltsüberschreitungen im Vermögenshaushalt
2007 genehmigt. So gab es Überschreitungen beispielsweise
beim Umbau im Feuerwehrgerätehaus, bei der Reparatur
der Heizung im Schwimmbad, beim Straßenbau und durch
den Kauf eines Ersatzfahrzeuges für den Bauhof.
Der Stadtrat wurde über den geplanten Einsatz eines
Stimmzettelerfassungsprogrammes bei der Kommunalwahl 2008
informiert. Dadurch müssten die Wahllokale jeweils
mit einem Notebook ausgestattet werden. Wegen anderer Nutzung
muss das Wahllokal für den Stimmbezirk I vom Gemeindehaus
in den alten Kinderhort an der Friedhofstraße verlegt
werden.
Stadtrat Rudolf Stich forderte die Verwaltung auf, zu veranlassen,
dass bis zur Eröffnung des Seniorenheimes die Verpackungsmüll-
und Glascontainer von der Kornbergstraße an einen
anderen Ort verlegt werden. Diese Container machen durch
das teilweise wilde Lagern von Verpackungsstoffen neben
den Containern keinen guten Eindruck.
Stadtrat Karl-Heinz Meier macht darauf aufmerksam, dass
der Bürgersteig im Bereich des ehemaligen Möbelhauses
Weiß an der Rehauer Straße eisglatt ist und
hier dringend gestreut werden muss. Der Bürgermeister
gab dazu bekannt, dass sich in diesem Bereich nach der angesetzten
Zwangsversteigerung für diesen vorerst wohl durch den
städtischen Bauhof räumen und streuen lassen müsse.
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| Stadtratssitzung |
Einen Sachstandsbericht zum interkommunalen
Entwicklungs- |
| 13.12.2007 |
konzept lieferte der Bürgermeister. Dabei sei Schönwald
im Vergleich mit den beteiligten Gemeinden und Städten
bei den kommunalen Projekten mit am weitesten, so laufe
die Planung für die Stadtkerngestaltung bereits und
zur Zeit werde eine Befragung im Rahmen des Wohnungskonzeptes
durchgeführt.
In Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Hochfranken
und der Fachhochschule Hof werde im Rahmen des IEK eine
Projektskizze für die Bewerbung an dem Modellprogramm
"Innovative Altenhilfekonzepte" des Bayerischen
Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie
und Frauen erstellt.
Ferner soll gemeinsam die Ausschreibung eines Stadtumbaumanagements
vorgenommen werden, das interkommunale Projekte voranbringen
soll. Dieses Management werde die Stadt Schönwald mit
jährlich etwa 3.500 bis 4.000 Euro belasten.
Es wurde innerhalb der teilnehmenden Gemeinden und Städte
auch diskutiert, wie und wo eine Zusammenarbeit in der Verwaltung
möglich wäre.
Die SPD-Fraktion befürwortete einstimmig die Tektur
wegen der Torhöhe (von 3,50 m auf 4 m) beim Anbau der
Fahrzeughallen an das Feuerwehrgerätehaus.
Die Absichtserklärung der Bürgermeister von Selb
und Schönwald, die Grundschulen Erkersreuth und Schönwald
zusammenzulegen und eine gemeinsame Grundschule zu errichten,
wird derzeit von der Regierung von Oberfranken nicht weiter
verfolgt. Dies geht aus einem entsprechenden Schreiben ohne
weitere Begründung hervor.
Das Landratsamt Wunsiedel und das Staatliche Bauamt Bayreuth
sind dem Beschluss des Stadtrates gefolgt und belassen die
Ampeln am Fußgängerüberweg Peuntstraße/Selber
Straße.
Die Anfrage von Stadtrat Rudolf Stich in Bezug des Parkens
von LKW's an der Selber Straße gegenüber der
Tankstelle wurde an die Polizei weitergeleitet, welche hier
nun verstärkt kontrolliert. Es wurde bereits ein Fahrer
darauf hingewiesen, dass das teilweise Parken auf dem Gehsteig
nicht erlaubt ist.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke erklärte, dass
das Schreiben bezüglich der Mietumstellung mit Datum
23. Oktober 2007 zu spät an die Mieter ging. So habe
man sich sicher teilweise nicht rechtzeitig auf zwei Mietzahlungen
im November 2007 einstellen können. Außerdem
habe in dem Schreiben ein Hinweis gefehlt, dass man sich
bei Problemen in Bezug auf die Zahlung an die Stadt wenden
könne.
Auf die Anfrage von dem Fraktionsvorsitzenden, ob auch die
Stadt Schönwald die in der Zeitung angekündigte
Förderung für den Ausbau der Schulstraße
bekäme, antwortete der Bürgermeister, dass die
Stadt ebenfalls 70 % Förderung bekomme und zwar für
Grünflächen und Parkbuchten, aber nicht für
die Gehwege.
Verärgert ist die SPD-Fraktion, so Vorsitzender Klaus
Jaschke darüber, dass bei den Bauanträgen des
Stadtratskollegen Dr. Staudacher nicht wie üblich bekanntgegeben
wurde, dass diese Bauvorhaben bereits seit längerer
Zeit umgesetzt seien. Hier habe man "dicht" gehalten.
Aus einer Wortmeldung der CSU-Fraktion war zu erkennen,
dass dort nicht unbedingt bekannt war, was hier genau genehmigt
wurde.
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| Stadtratssitzung |
Um in den Bereichen Wasserversorgung und Abwasserent- |
| 08.11.2007 |
sorgung wieder kostendeckend zu sein, was auch vom Gesetzgeber
vorgeschrieben ist, ist trotz Einsparungen in den letzten
Jahren eine Erhöhung der Gebühren rückwirkend
zum 1. November 2007 nicht vermeidbar. Die Gebühren
waren hier seit 2004 unverändert. Dabei sind die beiden
Bereiche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in den
Gebühren getrennt zu betrachten. So stimmte die SPD-Fraktion
einstimmig folgender Erhöhung zu:
Wasser - Grundgebühr (abhängig vom Wasserzähler
- 2,5 qbm ist im privaten Haushalt üblich) neu 12,00
Euro/Jahr statt bisher 8,00 Euro/Jahr und neu 1,53 Euro/qbm
Wasser statt bisher 1,40 Euro je qbm.
Abwasser - Grundgebühr (auch abhängig vom Wasserzähler)
neu 12,00 Euro/Jahr statt bisher 0,00 Euro/Jahr und neu
3,08 Euro/qbm Abwasser statt bisher 2,90 Euro/qbm (bei gemeinsamer
Einleitung von Schmutzwasser und Niederschlagswasser).
Ursprünglich war die Grundgebühr eine Zählergebühr.
Heute sichert die Grundgebühr einen wenn auch geringen
Grundbetrag zur Erhaltung des Wasserleitungs- und Kanalnetzes.
Bei den Grundgebühren liegt die Stadt Schönwald
im Vergleich zu vielen Städten und Gemeinden in der
Region an niedrigster Stelle und auch bei den Gebühren
liegt die Stadt Schönwald insgesamt im Vergleich im
Mittelfeld.
Wie in der Vorbesprechung bereits bekanntgegeben, informierte
der Bürgermeister über die positive und so nicht
vorhergesehene Entwicklung des Haushaltes. So lägen
allein die Gewerbesteuereinnahmen bei etwa 510.000 Euro.
Dies zeige eine gute Entwicklung der Betriebe. Weiter wurden
die bereits bekannten Abweichungen oder Überschreitungen
einiger Haushaltsstellen in Vermögens- und Verwaltungshaushalt
erläutert. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke hofft,
dass sich auch in 2008 die ortsansässigen Betriebe
weiterhin positiv entwickeln, was letztlich auch Arbeitsplätze
sichert und vielleicht auch Arbeitsplätze schafft.
Einstimmig befürwortet wurden die geplanten Zuschüsse
an Vereine und Verbände. Die positive Entwicklung des
Haushalts nahm die SPD-Fraktion zum Anlass, eine Erhöhung
der geplanten zusätzlichen Zuschüsse für
Vereine mit eigenständiger Jugendarbeit um 25 % zu
beantragen. Damit käme man hier wieder auf das Niveau
von 2002, da die Vereinszuschüsse insgesamt in 2003
um 25 % gekürzt wurden. Außerdem sei die Jugendarbeit
in den Vereinen auch sehr wertvoll, so Fraktionsvorsitzender
Klaus Jaschke. In unsachlicher Weise warf hier der Bürgermeister
der SPD-Fraktion Wahlkampftaktik vor. Damit hatte der Bürgermeister
den Antrag der SPD erst zu einem Wahlkampfthema gemacht.
Kämmerer Hans Rahm ergänzte, dass dann auch der
andere Zuschuss an die Vereine erhöht werden müsste.
Wenn eine Erhöhung, dann sollte diese im Haushalt 2008
eingestellt werden, so Hans Rahm. Trotz der Kritik des Bürgermeisters,
stimmte er entgegen seiner Fraktion mit der SPD für
die Erhöhung der Zuschüsse. Insgesamt wurde der
Antrag mit den Stimmen der CSU-Stadträte abgelehnt.
Nach der Zustimmung für einige Bauanträge folgte
noch die Bekanntgabe von Veranstaltungsterminen.
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| Stadtratssitzung |
Bereits vor längerer Zeit war das Aufstellen
von Hinweis- |
| 11.10.2007 |
schildern an der Autobahnausfahrt Schönwald ein Thema.
Mit dem Text "Schönwald - Natur und Porzellan"
soll auf die Stärken der Stadt hingewiesen und zum
Besuch eingeladen werden. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke
sagte dazu, dass die SPD-Fraktion in der Vergangenheit bemängelt
habe, dass in Verbindung mit diesen Hinweisschildern ein
touristisches Konzept für den Besucher in der Stadt
Schönwald fehlt. Nun hat der Bürgermeister erklärt,
dass in Verbindung mit der Stadtkerngestaltung auch ein
Leitsystem für den Besucher erstellt werden wird. Dieses
ist entsprechend aufzubauen. Mit dieser Zusage und dem Umstand,
dass die Mittel für die beiden Autobahnschilder im
Haushalt 2007 eingeplant sind, stimmte die SPD-Fraktion
einstimmig für die baldige Aufstellung.
Ebenfalls einstimmig erfolgte die Zustimmung für die
rückwirkende Anerkennung ab 1. September 2007 des Bedarfs
von 20 Plätzen für Kinder von 0 bis 3 Jahren für
die Kinderkrippe und von 84 Plätzen für die Altersgruppen
von 2,5 bis 6 Jahren für die Kindertageseinrichtung
im Evangelischen Kindergarten und des Bedarfs von 33 Plätzen
für die Altersgruppen von 2,5 bis 6 Jahren im Katholischen
Kindergarten jeweils befristet bis 31. August 2008.
Die SPD-Fraktion folgte dem Beschlussvorschlag der Verwaltung,
das Erheben des Büchergeldes für das Schuljahr
2007/2008 ruhen zu lassen. Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke
erklärte dazu, dass die SPD grundsätzlich gegen
die Einführung des Büchergeldes durch die Bayerische
Staatsregierung war und die Abschaffung dringend notwendig
ist. Das ganze war und ist eine "Glanzleistung"
der Bayerischen Staatsregierung.
Einige Bauanträge wurden durch die SPD-Fraktion einstimmig
befürwortet. Stadtrat Rudolf Stich gab die Beschwerden
von Anwohnern der Selber Straße gegenüber der
Tankstelle weiter, dass besonders in den Morgenstunden LKW's,
deren Fahrer die Tankstelle besuchen, am Gehsteig der Selber
Straße geparkt werden und dort das Ein- und Ausfahren
behindern. Der Bürgermeister will diese Information
an die Polizei weitergeben. Fraktionsvorsitzender Klaus
Jaschke forderte die Verwaltung auf, noch vorhandene Löcher
in der Teerdecke des Lindenweges nach der Einfahrt zur Bundesstraße
zu füllen. Auch dieses Anliegen wurde aus der Bevölkerung
weitergegeben.
Stadtrat Rudolf Stich schlug vor, eine der nächsten
Sitzungen im neuen Schulungsraum der Feuerwehr zu halten.
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| Stadtratssitzung |
Bekanntgegeben wurde der Bericht des Rechnungsprüfungs- |
| 13.09.2007 |
ausschusses über die örtliche Prüfung der
Jahresrechnung 2006. Angeregt wurde einmal mehr die vorhandenen
Pachtverträge in einem aktuellen Verzeichnis zu führen,
wobei die vereinbarten Pachten zu prüfen und ggf. anzupassen
sind. Weiter sollten auch bei kleineren Investitionen verschiedene
Angebote eingeholt werden, wobei bei regional zu vergebenden
Aufträgen Anbieter aus dem IEK-Gebiet einbezogen werden
sollten. Außerdem wurde eine Diskussion angeregt,
die vorhandene Straßen- und Wege-, Kehr- und Räumsatzung
abzuschaffen bzw. geeignetere Maßnahmen für deren
Durchsetzung zu schaffen. Die SPD-Fraktion nahm den Bericht
und die Anregungen zur Kenntnis.
Bei der überörtlichen Prüfung der Jahresrechnungen
2002 bis 2005 wurde beanstandet, dass Gemeinkosten und Kosten
für Fahrzeuge und Maschinen nicht auf die betreffenden
Haushaltsstellen durchgebucht wurden, dies gilt auch für
Investitionen, welche im Vermögenshaushalt erfasst
werden. Für die entsprechende zukünftige geänderte
Verfahrensweise erfolgt die Zustimmung der SPD-Fraktion.
Ebenfalls zugestimmt wurde der Änderung der Entwässerungssatzung
in Bezug auf die Satzung der Stadt Selb. Da die Schönwalder
Abwässer in Selb geklärt werden, ist eine inhaltliche
Übereinstimmung beider Satzungen notwendig. Die neue
Entwässerungssatzung kann im Rathaus eingesehen werden.
Das staatliche Bauamt Bayreuth hat die Erforderlichkeit
der Fußgängerampeln an der Ortsdurchfahrt überprüft.
Der Bedarf ist laut Richtlinie gegeben, wenn bei Fußgängerampeln
je Stunde 450 Fahrzeuge und 50 Fußgänger gezählt
werden. Das Ergebnis aus einer Fußgänger- und
Fahrzeugzählung hat ergeben, dass die Ampeln im Bereich
der Porzellanfabrik nicht mehr notwendig und abzubauen sind
(402 Kraftfahrzeuge und 6 Personen je Stunde im geprüften
Zeitraum). Bei den Fußgängerampeln an der Kreuzung
Peuntstraße/Selber Straße wurden dagegen 405
Kraftfahrzeuge und 184 Fußgänger gezählt.
Damit sieht auch die SPD-Fraktion weiterhin die Notwendigkeit,
diese Fußgängerampeln zu belassen. Insbesondere
für ältere Bürgerinnen und Bürger, welche
den Diska-Markt besuchen und für Kinder auf dem Schulweg.
Die Verwaltung wird das staatliche Bauamt entsprechend informieren.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke erkundigte sich, ob
die Stadtverwaltung Schäden durch Überschwemmungen
bei Starkregen erfasst und wenn möglich Maßnahmen
zur Verhinderung von Überschwemmung ergreift. Der Bürgermeister
antwortet, dass bei Rückstau aus dem Kanalnetz der
Hausbesitzer selbst Maßnahmen ergreifen muss, wie
beispielsweise den Einbau von Rückstauklappen.
Weiter erkundigte sich Klaus Jaschke nach dem Termin, wann
das Schreiben in Bezug auf die freiwillige Feuerschutzabgabe
an die Bevölkerung herausgegeben wird. Dies liegt schon
länger im Ordnungsamt und er werde hier nachhaken,
so der Bürgermeister.
Zwei Sinkkästen in der Grünhaider Straße
sind seit Monaten mit Splitt und Steinen gefüllt, so
dass kein Wasser mehr ablaufen kann. Auf die Frage von Klaus
Jaschke, wann die Reinigung der Sinkkästen erfolgt,
antwortete der Bürgermeister, dass dies im Frühjahr
und im Herbst erfolge.
Stadtrat Karl-Heinz Meier forderte die Verwaltung auf,
zu veranlassen, dass ein Loch im Gehweg im Bereich der Einfahrt
zum ehemaligen Möbelhaus Weiß gefüllt wird,
um zu vermeiden, dass Fußgänger stürzen.
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| Info-Besuch |
Auf Einladung des Rektors Günter Tauber
besuchten die |
| 13.07.2007 |
Stadträte beider Fraktionen mit dem Bürgermeister
die Hauptschule der Dr.-Franz-Bogner-Schule in Selb und
wurden hier unter anderem über die Ausstattung der
Unterrichtsräume und die angebotenen Arbeitsgruppen
informiert. Natürlich wurden auch Fragen zum Schulalltag
diskutiert. Der Grund für die Einladung ist, dass die
Schönwalder Schülerinnen und Schüler ab der
5. Klasse in dem Schuljahr 2007/2008 erstmals die Dr.-Franz-Bogner-Schule
besuchen werden. Nach den Vorgaben des Kultusministeriums
wird nun die Zusammenfassung der Hauptschulen in Schulzentren
umgesetzt.
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| Stadtratssitzung |
Mit Schreiben vom 13.06.2007 hatte Fraktionsvorsitzender |
| 12.07.2007 |
Dietmar Krauß aus persönlichen und gesundheitlichen
Gründen schriftlich seinen Rücktritt vom Ehrenamt
als Stadtrat erklärt. Diesen Antrag hat Dietmar Krauß
mit Schreiben vom 01.07.2007 schriftlich zurückgezogen,
so dass nicht mehr über die Berufung von Herbert Kempf
als Nachrücker auf der Liste der SPD zu entscheiden
war. Allerdings gab stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Sonja Schuster bekannt, dass sich die SPD-Fraktion wegen
der Krankheit von Dietmar Krauß auf einen neuen Fraktionsvorsitzenden
verständigt habe. So wird ab sofort Stadtrat Klaus
Jaschke die Fraktion führen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden Beschlüsse in
Bezug auf die überörtliche Prüfung der Jahresrechnungen
2002 bis 2005 über den Gebührenbedarf der Entwässerungs-
und Wasserversorgungseinrichtungen gefasst. Die SPD-Fraktion
befürwortete zudem einige Bauanträge.
Stadtrat Rudolf Stich fragte an, ob bereits die Beförderungszahlen
für das Schuljahr 2007/2008 bekannt seien, da hier
mehr Kinder aus Schönwald nach Selb gefahren werden
und eventuell weitere Busse eingesetzt werden müssen.
Der Bürgermeister wird hier entsprechend nachfassen.
Fraktionsvorsitzender Klaus Jaschke bat darum, das die Verwaltung
in Bezug auf die Homepage der Stadt einen Vorschlag für
eine eigene Familien-Seite erarbeitet. Hier sollten Einrichtungen
wie Kindergärten, Kinderhort und Schule vorgestellt
und diese Informationen auch einfach erreichbar sein. Der
Bürgermeister nahm diese Anregung auf, es müssten
in nächster Zeit sowieso alle Seiten einmal geprüft
werden. Allerdings hatten nicht alle Mitglieder der CSU-Fraktion
diese Idee, die Familienfreundlichkeit Schönwalds besser
zu vermarkten, verstanden.
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| Stadtratssitzung |
Die SPD-Fraktion nahm die Äußerungen
der Träger |
| 14.06.2007 |
öffentlicher Belange in Bezug auf den Entwurf der
Bebauungsplanänderung für das Gebiet Grünhaid-West
zur Kenntnis und stimmte der zweiten beschleunigten Änderung
des Bebauungsplanes für das Gebiet Grünhaid-West
(Bebauungsplan Nr. 36) zu.
Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, die Beschlüsse
zur Änderung des Flächennutzungsplanes zwischen
Schützenstraße und Bundesstraße 15 und
zur Aufstellung des Bebauungsplanes für das Gewerbegebiet
Schönwald-Süd aus dem Jahr 2000 aufzuheben, da
derzeit kein Bedarf bestehe. Es stünden auch noch erschlossene
gewerbliche Bauflächen an der Schützenstraße
und der Oststraße zur Verfügung. Verwundert nahm
die SPD-Fraktion jetzt zur Kenntnis, dass die Erschließung
des Gewerbegebietes, besonders die Entwässerung, mit
technischen Problemen verbunden ist. Bisher hat Bürgermeister
und Verwaltung sehr wenig unternommen, um sich um die Ansiedlung
von weiteren mittelständischen Unternehmen zu bemühen.
Gegen die Stimmen der SPD-Fraktion wurden die beiden genannten
Beschlüsse aufgehoben.
Befürwortet hat die SPD-Fraktion die Anbringung von
zwei Werbeschildern durch Gerlinde Diener und Thomas Kuhn
am "Schönwalder Markt".
Wie von Stadträtin Sonja Schuster vorgeschlagen, wird
nach einer Anfrage aus der CSU-Fraktion demnächst in
der Schul- und Hauptstraße ein Geschwindigkeitsmessgerät
installiert.
In Bezug auf eine Anfrage von Fraktionsvorsitzendem Dietmar
Krauß (vom 12.04.2007) hat die Autobahndirektion Nordbayern
geantwortet, dass die Verkehrsbelastung auf der A93 im Bereich
Schönwald auf 26.487 innerhalb von 24 Stunden angestiegen
ist. Da die Lärmschutzmaßnahmen in diesem Bereich
auf 34.000 Fahrzeuge innerhalb von 24 Stunden ausgelegt
sind, wird es keine weiteren Lärmschutzmaßnahmen
geben.
Stadtrat Klaus Jaschke fragte erneut (wie bereits am 08.03.2007)
an, wann die alten Straßenlampen im Bereich Rabenberg
und die alten Strommasten an der Grünhaider Straße
entfernt werden. Der Bürgermeister wird den Bauhof
entsprechend informieren.
Stadtrat Karl-Heinz Meier informiert, dass beim Anwesen
Karnagel in der Bahnhofstraße erneut die Sträucher
auf den Gehweg hängen, so dass dieser kaum noch passierbar
ist. Der Bürgermeister bittet hier, zukünftig
keine Anfragen mehr zu diesem Anwesen zu stellen, da dieses
Problem der Verwaltung bekannt ist und der Eigentümer
immer wieder an seine Pflichten erinnert werde, auch wurden
bereits Verwarnungsgelder ausgesprochen.
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| Stadtratssitzung |
Bekanntgegeben wurde, dass der kaufmännische
Jahresab- |
| 02.05.2007 |
schluss 2005 einen erfreulichen Jahresüberschuss von
12.671,40 € ausweist.
Einstimmig befürwortete die SPD-Fraktion die Änderung
des Bebauungsplanes 33 "Stadtmitte", wie von der
Verwaltung vorgeschlagen. Eingearbeitet ist hier die Anregung
der Eigentümergemeinschaft des Hauses Hanns-Braun-Str.
1 in Bezug auf die Zufahrt zu ihrem Anwesen und ein von
der Verwaltung entsprechender Kompromiss dazu.
Ebenfalls mit den Stimmen der SPD wurde eine Vereinbarung
mit dem Freistaat Bayern/Vermessungsamt Wunsiedel zum Ausdruck
aktueller Auszüge aus dem Liegenschaftskataster direkt
im Rathaus über das Internet für Bauherren befürwortet.
Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß bezeichnete diese
neue Möglichkeit als Vereinfachung und besseren Service
für den Bürger. Ein Ausdruck kostet wie bisher
30 Euro.
Nach den aktuellen Erkenntnissen stellte der Stadtrat einstimmig
für die Kindergartenjahre 2006/2007 und 2007/2008 den
Bedarf von fünf Plätzen in der Tagespflege für
Kinder von null und sechs Jahren fest.
Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß erkundigte sich
beim Bürgermeister nach zwei Schreiben aus dem März
2007 und dem April 2007, die auch an den Stadtrat gerichtet
waren. Im Schreiben aus dem März 2007 ging es unter
anderem um die Beschwerde eines Schönwalder Bürgers
zur Vorgehensweise bei der Erteilung des Grundsteuerbescheides.
Dieses Schreiben hatte der Bürgermeister nicht an den
Stadtrat weitergegeben und diesen auch nicht unterrichtet.
In dem relativ neuen Schreiben aus dem April 2007 ging es
um die Anregung einer Geschwindigkeitsbegrenzung in der
Johann-Nikol-Müller-Straße. Der Bürgermeister
sagte, dass die Verwaltung auf das Schreiben im März
entsprechend reagiert habe und das Schreiben aus dem April
derzeit noch geprüft werde. Stadtrat Klaus Jaschke
forderte den Bürgermeister auf, Schreiben von Bürgern,
die auch an den Stadtrat gerichtet sind, sofort in der nächsten
Sitzung weiterzugeben und dabei den aktuellen Stand zu den
jeweiligen Inhalten mitzuteilen. So ist es auch den Stadträtinnen
und Stadträten möglich, bei Anfragen dieser Bürger
Auskunft zu geben.
Nach der aktuellen Situation der Wanderwege rund um Schönwald
in Bezug auf die letzten Sturmschäden fragte Stadtrat
Rudolf Stich. Die Wege seien wieder zum größten
Teil wieder begehbar, so der Bürgermeister.
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| Stadtratssitzung |
Der Haushalt 2006 konnte mit einem Überschuss
von |
| 12.04.2007 |
482.675,02 Euro abgeschlossen werden. Dieses gute Ergebnis
wurde durch Kosteneinsparungen und höhere Einnahmen
erreicht. Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß sprach
von einem hervorragenden Abschluss.
Im weiteren Verlauf wurden die Stellungnahmen der Behörden
zur Änderung des Bebauungsplanes Nr. 36 für das
Gebiet "Grünhaid West" bekanntgegeben. Interessant
war dabei die im Jahr 2005 gemessene durchschnittliche Belastung
der angrenzenden Autobahn von durchschnittlich 26.487 Fahrzeugen
innerhalb von 24 Stunden. Für das Jahr 2015 werden
etwa 30.000 Fahrzeuge in 24 Stunden prognostiziert. In diesem
Zusammenhang bat Dietmar Krauß erneut darum, dass
sich die Verwaltung bei der Autobahndirektion um einen verbesserten
Lärmschutz einsetzt, auch wenn diese Anfragen bisher
keinen Erfolg hatten.
Stadtrat Rudolf Stich erkundigte sich nach dem aktuellen
Stand in Bezug auf die Sanierung der ehemaligen Mülldeponie.
Der Bürgermeister informierte dazu, dass diese Sache
weiter in Arbeit ist und zuerst noch die Zuständigkeit
bei den Behörden geklärt werden musste.
Dietmar Krauß bat um Auskunft, wann mit dem zugesagten
Zuschuss für den Abriss des ehemaligen Kinos zu rechnen
ist. Hier will sich der Bürgermeister neu informieren,
da im Zuge der Stadtkerngestaltung sicher erst mit einem
Zuschuss bei Verabschiedung eines Gesamtkonzeptes zu rechnen
sei.
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| Stadtratssitzung |
Der Haushalt 2007 und 2008 wird geprägt
durch den Bau des |
| 08.03.2007 |
Seniorenheimes mit der dafür notwendigen Förderung
und durch den Umbau des Feuerwehrgerätehauses, so Fraktionsvorsitzender
Dietmar Krauß in der Stellungnahme der SPD-Fraktion.
Nach den aktuellen Haushalt mit den angenommenen Zahlen
wird sich der Schuldenstand in 2007 erhöhen. Erstmals
seit Jahren wird jedoch die gesetzlich geforderte Zuführung
zum Vermögenshaushalt erreicht.
Erfreulich ist, so Dietmar Krauß, dass sich der Bürgermeister
nach verschiedenen Anträgen der SPD-Fraktion (2003,
2004 und 2006) nicht mehr weigert, die Bürger jährlich
um eine freiwillige Feuerschutzabgabe zu bitten. Die SPD-Fraktion
sieht darin eine Stärkung der Unterstützung der
Feuerwehr durch die Bevölkerung. Schließlich
helfen die Einsatzkräfte der Wehr bei Notfällen
zu jeder Tages- und Nachtzeit. Durch die Einnahmen kann
sicher auch die Belastung des Haushalts durch den Umbau
des Feuerwehrgerätehauses (ca. 65.000 Euro in 2007)
etwas gesenkt werden.
Investitionen im ehemaligen Kinderhort an der Friedhofstraße
sollten vermieden werden. Dieses Gebäude sollte so
schnell wie möglich verkauft werden, da die Unterhaltskosten
für die aktuelle Nutzung nicht mehr zu rechtfertigen
sind. Wie von der SPD-Fraktion vorgeschlagen, könnte
eine Verlagerung der Gruppen, die sich noch an der Friedhofstraße
treffen, in den 2. Stock des Feuerwehrgerätehauses
erfolgen. Hier wird sicher eine sinnvolle Lösung gefunden.
Die Stadt Schönwald unterstützt die Sportvereine,
die Jugendarbeit in den Vereinen und die Wohlfahrtsverbände
in 2007 mit ca. 20.000 Euro: Ein stolzer Betrag!
An Eintrittsgeldern für das Schwimmbad sind in 2007
12.500 Euro geplant. Es bleibt zu hoffen, dass die Besucher
mit der Bezahlung des Eintritts helfen, das Defizit zu verringern.
Für die teilweise Reparatur der Heizungsanlage sind
entsprechende Mittel eingestellt. Außerdem sollte
der Wunsch der SPD-Fraktion nach einem Wasserspielgerät
rechtzeitig umgesetzt werden. Der SPD-Fraktion ist es ein
wichtiges Anliegen, das Schwimmbad zu erhalten, da diese
Einrichtung dem Gemeinwohl der Bevölkerung und auch
zur Stärkung des Tourismus dient. Wir brauchen hier
ein zukunftsfähiges Konzept für eine Sanierung
bei gleichzeitiger Reduzierung der Energiekosten.
Für den von der SPD-Fraktion geforderten Rückschnitt
der Bäume auf dem Friedhof sind ebenfalls Mittel eingeplant,
wobei hier die Arbeiten schon begonnen haben.
Die Sanierung der Dacheindeckung des Bauhofes ist unumgänglich.
Die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung, sich in diesem Zusammenhang
mit der Energieagentur Oberfranken wegen einem Gesamtwärmeschutzkonzept
für die relevanten Gebäude im Bauhof in Verbindung
zu setzen.
Für die anstehende Stadtkerngestaltung und das Wohnungskonzept
sollten die nächsten Schritte zügig unternommen
werden, um über das Förderprogramm "Stadtumbau
West" die notwendigen Mittel zu bekommen und mit der
Umsetzung bald beginnen zu können.
In Bezug auf das Aufstellen von Touristik-Schildern an der
Autobahn fordert die SPD-Fraktion in Abstimmung mit der
Touristinformation Fichtelgebirge und mit den Erkenntnissen
aus dem Interkommunalen Entwicklungskonzept eine Touristik-Konzept
für Schönwald. Nach dem Hinweis an der Autobahn
sollten Besucher schließlich auch entsprechend geführt
werden.
Mit dem Bau des Seniorenheimes wird es möglich, das
auch ältere und pflegebedürftige Schönwalder
ihren Lebensabend in ihrer Heimatstadt verbringen können
und so weiter der Kontakt zu ihrem Bekanntenkreis erhalten
bleibt. Damit geht ein langjähriger Wunsch der SPD-Fraktion
in Erfüllung. Die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen
kommt als positiver Effekt noch dazu. Als Förderung
sind hier in 2007 318.000 Euro und in 2008 nochmals 150.000
Euro eingeplant.
Dietmar Krauß bedankte sich im Namen der SPD-Fraktion
bei allen Hilfsorganisationen und Vereinen in Schönwald
für die im Jahr 2006 geleistete Arbeit.
Die SPD-Fraktion stimmte dem Haushalt, dem Investitions-
und Finanzplan 2007 ohne Gegenstimme zu.
Ebenfalls einstimmig schließt sich die SPD-Fraktion
der Resolution der Stadt Selb zum Erhalt der dortigen Polizei-Inspektion
an.
Im Rahmen des Interkommunalen Entwicklungskonzeptes befürwortet
die SPD-Fraktion folgende fünf interkommunale Projekte:
- Handlungsfeld Gewerbebrachen:
Leerstandsmanagement für Industriegebäude und
Ladengeschäfte
- Handlungsfeld Infrastruktur / öffentliche Einrichtungen:
Bäderkonzeption
- Handlungsfeld Einzelhandel / Nahversorgung:
Regionaler Branchen- und Einkaufsführer
- Handlungsfeld Wirtschaft / Soziales:
Ausbildungsplatzoffensive und Werbemaßnahmen für
die Region (freie Arbeitsplätze, preisgünstiges
Wohnen, usw.)
- Handlungsfeld Tourismus / Freizeit:
Interkommunales Tourismusmanagement
Die beteiligten Gemeinden werden die hier genannten Handlungsfelder
noch gemeinsam abstimmen.
Die Fragen von Stadtrat Klaus Jaschke, wann die noch vorhandenen
alten Straßenlampen am Rabenberg entfernt und die
noch fehlenden Beleuchtungskörper in der Grünhaider
Straße eingebaut werden, konnten weder der Bürgermeister
noch der technische Angestellte beantworten.
Weiter bat Rat Jaschke die Verwaltung zu veranlassen, dass
der Park am Sparkassenbrunnen in Ordnung gebracht wird,
was wetterbedingt bereits möglich gewesen wäre.
Gerade in der Stadtmitte mache der dortige Zustand zur Zeit
keinen guten Eindruck.
Auf die Frage von Stadtrat Klaus Jaschke, warum nicht mit
einem Zuschuss für den Anbau der Fahrzeughalle am Feuerwehrgerätehaus
zu rechnen ist, antwortete der Bürgermeister, dass
zwar für Neubauten je Stellplatz 40.000 Euro und für
Anbauten je Stellplatz 20.000 Euro an Zuschüssen fließen.
Da jedoch in Schönwald Fahrzeugstellplätze vorhanden
sind, wird hier kein Zuschuss in Aussicht gestellt, auch
wenn die vorhandenen Stellplätze den Sicherheitsanforderungen
nicht mehr entsprechen.
Anlässlich des Internationalen Frauentages überreichte
Stadtrat Klaus Jaschke im Namen der SPD Fraktion an die
Kolleginnen der SPD- und der CSU-Fraktion rote Nelken und
erinnerte an die bedeutenden Leistungen von Frauen in vielen
Bereichen wie beispielsweise Politik und Ehrenamt.
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| Stadtratssitzung |
Vorberaten wurde der Haushalt 2007, wobei hier
der finanzielle Spielraum |
| 08.02.2007 |
geringfügig größer geworden ist, so Fraktionsvorsitzender
Dietmar Krauß. Der Haushalt 2007 wird geprägt
durch den Neubau des Seniorenheimes und weiterer Investitionen.
Dietmar Krauß nahm zu einzelnen Haushaltspunkten Stellung
und dankte Kämmerer Hans Rahm für die Teilnahme
an der vorbereitenden Fraktionssitzung.
Als Vertreter des Stadtrates wird von der SPD-Fraktion
die Rätin Sonja Schuster in den Beirat des Vereins
zur Pflege deutsch- französischer Beziehungen entsendet.
Seit Januar 2007 ist die Stadt Schönwald Mitglied
bei der Energieagentur Oberfranken e. V. Dabei stehen den
Bürgerinnen und Bürgern das Expertentelefon und
die persönlichen Beratungen der Agentur zur Verfügung.
Bei Fragen rund um die Energie helfen Experten unter der
Telefonnummer 0180/5363180 von Montag bis Freitag in der
Zeit von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 16:00 Uhr bis 20:00
Uhr (Telefonkosten 14 Cent je Minute). Am Mittwoch, den
28. März 2007, gibt es in der Zeit von 13:00 Uhr bis
17:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses bei Bedarf eine
erste persönliche Beratung, dazu ist eine telefonische
Anmeldung unter 09287/959411 bis 23. März 2007 notwendig.
Es wird neutral und objektiv beraten zu den Themen Energie
sparen und Energieeffizienz, energieoptimiertes Bauen und
Sanieren, Realisierung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer
Energien und Nutzung von Förderprogrammen. Weitere
Informationen sind auch im Internet unter www.energieagentur-oberfranken.de
zu erfahren.
Stadtrat Karl-Heinz Meier bat die Verwaltung zu veranlassen,
dass ein beim ehemaligen Möbel-Weiß an der Rehauer
Straße durch den Sturm beschädigtes und auf den
Bürgersteig ragendes Schild entfernt wird.
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| Stadtratssitzung |
Einstimmig erfolgte die Zustimmung der SPD-Fraktion
zu einem Zuschuss |
| 11.01.2007 |
in Höhe von 3.025 Euro für die Sanierung des
Anwesens Bahnhofstraße 33 im Rahmen des Denkmalschutzes.
Durch eine Steigerung der Betriebskosten in der Kläranlage
Selb erhöht sich die Einleitungsgebühr ab 1. Januar
2007 von 0,77 Euro auf 0,85 Euro je qbm Abwasser. Da dies
die erste Erhöhung seit sechs Jahren ist, stimmte auch
Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß im Namen der Fraktion
für die Erhöhung.
In der Sitzung am 9. November 2006 hatte Dietmar Krauß
gebeten, dass die Verwaltung bei der Autobahndirektion fordert,
die bereits bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung auf den
Bereich Schönwald wegen der gestiegenen Anzahl von
Unfällen auszuweiten. Die Autobahndirektion Nordbayern
hat nun in einem Schreiben diesen Trend im Bereich Schönwald
bestätigt, wobei die Unfälle hauptsächlich
bei Winterglätte und durch Übermüdung passieren
und hat die Autobahnmeisterei Rehau aufgefordert, beim Winterdienst
einen besonderen Augenmerk auf das Autobahnteilstück
um Schönwald zu werfen. Hier könnte man unterstellen,
so Krauß, dass die Autobahnmeisterei bisher im Bereich
Schönwald den Winterdienst nicht genügend erledigt
hat. Verwundert hat auch, dass gerade bei Schönwald
die Fahrer auf der Autobahn besonders übermüdet
sind.
Stadtrat Rudolf Stich fragte nach den Terminen für
die Informationsveranstaltungen der Energieagentur Oberfranken,
deren Mitglied die Stadt Schönwald seit 1. Januar 2007
ist. Laut dem Bürgermeister wurden hier noch keine
Termine genannt, aber man sei weiterhin in Kontakt.
Wie der Status zur Studie für eine Solarthermoanlage
im Freibad ist, wollte Stadtrat Klaus Jaschke wissen. Schließlich
sei hier der Auftrag für die Energieagentur Oberfranken
bereits in der Sitzung am 11. Mai 2006 beschlossen wurden.
Auch hier gibt es noch keine konkreten Ansätze, so
der Bürgermeister. Offensichtlich reichen die personellen
Kapazitäten bei der Energieagentur für die anstehenden
Aufgaben nicht aus.
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| Stadtratssitzung |
in verschiedenen Sitzungen wurde über die
Aktivitäten im Rahmen des |
| 14.12.2006 |
interkommunalen Entwicklungskonzeptes "Zukunft Nördliches
Fichtelgebirge" berichtet. Für die Stadt Schönwald
haben sich dabei folgende Prioritäten ergeben und wurde
unter Zustimmung der SPD-Fraktion beschlossen:
- Als lokale Impulsprojekte werden die Schaffung eines
Kommunikationsplatzes im Ortskern und Berücksichtigung
des in privater Trägerschaft errichteten Seniorenheimes,
sowie die Erstellung eines Wohnungsbedarfskonzeptes und
dessen Umsetzung geführt. Hierzu erfolgt die Antragstellung
zur Aufnahme in das Bund/Länderstädtebauförderungsprogramm
Teil III - Stadtumbau West 2007 und Folgejahre.
- Als interkommunale Projekte mit den beteiligten Städten
und Gemeinden werden ein interkommunales Tourismusmanagement
mit einer Aufwertung des Kornbergs, sowie die Erstellung
eines Bäderkonzeptes gesehen.
- Somit unterstützt der Stadtrat die Fortführung
der interkommunalen Zusammenarbeit und die Verfolgung
weiterer Ziele, insbesondere in den Handlungsfeldern Einzelhandel/Nahversorgung,
Wirtschaft/Soziales und Natur/Landschaft/Freiraum.
Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß betonte dazu
in der Stellungnahme der SPD-Fraktion, dass insbesondere
in dem angestrebten Bäderkonzept ein Erhalt und eine
Sanierung des Schönwalder Freibades wegen seiner besonderen
Lage im Perlenbachtal erreicht werden muss.
Auch für die SPD-Fraktion gilt, dass große Werbeanlagen
nicht zu einer Verschönerung des Ortsbildes beitragen.
So erklärte Dietmar Krauß die Zustimmung der
SPD-Fraktion zum Erlass einer Satzung über die Gestaltung
von Anlagen der Außenwerbung.
Ebenfalls stimmte die SPD-Fraktion den Bauanträgen
für den Um- und Anbau des Feuerwehrgerätehauses
in der Marienstraße zu. Ziel ist es einmal, möglichst
schnell mit dem Innenausbau für den neuen Schulungsraum
zu beginnen. Dietmar Krauß ergänzte hier, dass
man endlich einen Schritt weiter gekommen sein, um die Wünsche
der Feuerwehr zu verwirklichen.
Zugestimmt wurde auch dem Bauantrag für den Neubau
eines Seniorenheimes an der Kornbergstraße. Architekt
Volker Peetz erläuterte dem Stadtrat die Planungen
des Heimes mit 53 Plätzen. Der Baubeginn soll nun im
Frühjahr 2007 erfolgen. Damit geht auch ein langjähriger
Wunsch der SPD-Fraktion in Erfüllung.

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| Stadtratssitzung |
Insgesamt erhalten Vereine mit eigenständiger
Jugendarbeit |
| 09.11.2006 |
im Jahr 2006 Zuschüsse in Höhe von 3.800 Euro.
Darüber hinaus erhalten Vereine mit sozialem, sportlichem
und kulturellen Engagement Zuschüsse in Höhe von
8.953 Euro. Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß erklärte
die Zustimmung der SPD und dankte für die wertvolle
Arbeit dieser Vereine.
Nach erneuter Prüfung ist nach Meinung der SPD-Fraktion
die Grünhaider Straße, wie bereits festgelegt,
als Haupterschließungsstraße einzustufen. Somit
kommt die bereits angekündigte Umlage in Höhe
von 50 % der Ausbaukosten für die Anlieger zum Tragen.
Nach einer Erhöhung im Jahr 2004 ist laut Verwaltung
eine erneute Anhebung der Friedhofsgebühren ab 1. Januar
2007 notwendig, um das auch im Jahr 2007 zu erwartende Defizit
in Höhe von über 14.000 Euro zu reduzieren. Dieser
Erhöhung stimme die SPD-Fraktion zu, so Dietmar Krauß,
auch wenn dies schmerzlich ist. Gleichzeitig wird die Verwaltung
aufgefordert, die Kosten im Friedhofsbereich zu reduzieren.
Um beispielsweise die laufenden Kosten für das Mähen
des Rasens zu senken, könnten laut Stadtrat Klaus Jaschke
freie Flächen einmalig mit Bodendeckern oder Sträuchern
bepflanzt werden. Hier müsste dann im Herbst auch nicht
jedes Blatt entfernt werden.
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| Stadtratssitzung |
Die Ausschreibung der Erneuerung der Kanalhausanschlüsse, |
| 12.10.2006 |
die Erneuerung der Straßeneinläufe, die Angleichung
der Kanalschächte und die Erneuerung der Wasserleitung
in der Schulstraße wird durch den Landkreis Wunsiedel
erfolgen. Dem wurde von der SPD-Fraktion zugestimmt. Bekannt
wurde auch, dass wegen der Jahreszeit der Beginn des Ausbaus
der Schulstraße vom Dötsch-Werner-Platz bis zur
Einmündung in die Bundesstraße erst in 2007 erfolgen
wird. Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß hofft, dass
der Landkreis auch in 2007 dafür noch die notwendigen
Mittel bereitstellen wird.
Dietmar Krauß erkundigte sich nach dem Stand der Sanierung
der Grünhaider Straße. Hier soll die Teerung
in der 42. Kalenderwoche erfolgen.
Stadträtin Sonja Schuster stellte fest, dass nicht
jeder Haushalt eine Ausgabe des "Komm mit" aus
dem IEK erhalten habe und fragte nach der Art der Verteilung.
Diese erfolgt durch den Frankenpost Zustelldienst, welcher
hier eigentlich sehr zuverlässig arbeitet. Der Bürgermeister
wird diesbezüglich nachfragen.
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| Stadtratssitzung |
Einen Sachstandsbericht zur Arbeit im Interkommunalen |
| 14.09.2006 |
Entwicklungskonzept "Zukunft Nördliches Fichtelgebirge"
(kurz IEK) gab Bürgermeister Robert Frenzl. Hier dankte
er unter anderem den Räten Klaus Jaschke und Sonja
Schuster für die Mitarbeit. Der SPD-Ortsverein hatte
hier die Bevölkerung mit einer Fragebogenaktion um
Mitarbeit gebeten. Besonders für Schönwald haben
sich im Städtebau zwei Punkte herausgebildet: Der fehlende
Ortskern und sehr viele Mietwohnungen im Vergleich zur Einwohnerzahl.
Im Bereich von Freizeit und Tourismus wurde das Freibad
mit dem Perlenbachtal ins Gespräch gebracht. Für
die Freibäder im IEK-Gebiet soll ein eigenes Konzept
erstellt werden. Die Regierung empfehlt dringend, Projekte
anzumelden, um in das Programm Stadtumbau West zu kommen.
Hier sind Förderungen zwischen 60 und 80 % möglich.
Für das Jahr 2007 könnte die Planung für
das Projekt "Gestaltung der Ortsmitte" mit dem
Umgriff des möglichen Seniorenheimes und einem Multifunktionsplatz
erfolgen (Rathausplatz und Teilstück der Kornbergstraße),
wobei auch der Start eines 1. Bauabschnittes ins Auge gefasst
wird. Bürgermeister Robert Frenzl merkte an, dass die
Anmeldung von Projekten nun etwas schnell geht. Dazu sagte
Stadtrat Klaus Jaschke, dass wir froh darüber sein
müssen, einmal eine Sache relativ schnell beginnen
zu können.
Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß erkundigte sich
in Bezug auf den angedachten Regionalmanager nach der Arbeit
des Wirtschaftsförderers im Landratsamt Wunsiedel.
Man hört in der Öffentlichkeit nichts, was der
dortige Wirtschaftsförderer für unseren Landkreis
bringt. Weiter kritisierte Dietmar Krauß, dass noch
kein schlüssiges Konzept für das Schönwalder
Freibad vorliegt.
Die SPD-Fraktion stimmte für die Beteiligung an der
Informationsschrift "Komm mit", mit welcher die
Bevölkerung über die Arbeit im IEK informiert
werden soll. Diese Ausgaben werden durch die Regierung gefördert.
Ebenfalls einstimmig wurde befürwortet, dass für
die Sanierung des denkmalgeschützten Anwesens Bahnhofstraße
33 ein Zuschuss von höchstens 3.025 Euro in Aussicht
gestellt wird.
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| Stadtratssitzung |
Die SPD-Fraktion stimmte für die Vorlage
der Verwaltung |
| 08.06.2006 |
zur Ausschreibung folgender Maßnahmen:
Friedhofstraße vom Zebrastreifen Kirchplatz bis Beginn
Grünhaider Straße - Ausbesserung der Asphaltdecke
und Ersatz von kaputten Bordsteinen
Grünhaider Straße im Bereich der Siedlung bis
zur Einmündung Lindenweg - Ausbesserung der Asphaltdecke
und Erneuerung von Randsteinen und Sinkkästen
Schulstraße bei Haus Nr. 13 - Reparatur des Gehweges
Bahnhofstraße bei Haus Nr. 9 - Ausbesserung der Asphaltdecke
Ortsdurchfahrt Brunn - Erneuerung der Asphaltdecke
Insgesamt liegen die Kosten für diese Maßnahmen
bei etwa 63.000 Euro. Ebenfalls ausgeschrieben wird der
2. Bauabschnitt der Grünhaider Straße wie geplant.
Da der Landkreis Mittel für die Sanierung der Kreisstraße
WUN 15 im Bereich der Schule zur Verfügung gestellt
hat, wird auch hier eine Erneuerung der Fahrbahn durch das
Straßenbauamt erfolgen. Die Stadt hat hier jedoch
die Kosten für die Gehwege, Grünflächen und
die Anpassung der Schieber und Schächte in Höhe
von etwa 50.000 Euro zu tragen.
Mit diesen Maßnahmen wird wenigstens zum Teil eine
deutliche Verbesserung einzelner Straßen erreicht.
Ein weiteres Thema war der Umzug des Kinderhortes in die
Schule. Hier lag ein Angebot für eine neue Küche
mit Kosten von etwa 8.000 Euro vor. Fraktionsvorsitzender
Dietmar Krauß, wie auch Stadträtin Sonja Schuster
waren der Meinung, dass diese Kosten für eine Küche,
in welcher nicht gekocht wird, zu hoch seien. Stadtrat Karl-Heinz
Meier war hier anderer Meinung. Generell bemängelte
die SPD-Fraktion jedoch, dass kein Alternativangebot eingeholt
wurde. Dies soll nun nachgeholt werden, so dass der Umzug
des Kinderhortes in den Sommerferien erfolgen kann. Für
das Schuljahr 2006/2007 liegen für den Hort bereits
22 Anmeldungen vor.
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| Stadtratssitzung |
Einstimmig genehmigt die SPD-Fraktion die Haushalts- |
| 11.05.2006 |
überschreitung 2005 des Vermögenshaushalts, wie
von der Verwaltung vorgeschlagen, ebenso wie die Übertragung
von Haushaltseinnahme- und -ausgaberesten des Vermögenshaushalts
2005, so Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß. Weiter
erkundigt sich der Fraktionsvorsitzende nach den von der
SPD geforderten Anschreiben an den Regierungsbezirk bzw.
die Landesregierung in Bezug auf die Erhöhung bzw.
die Wiedereinführung von Zuschüssen für die
Straßenunterhalt und den Winterdienst. Bürgermeister
Robert Frenzl antwortet dazu, dass diese Schreiben bereits
versendet worden sind. Außerdem erklärt der Bürgermeister,
dass der Umbau des Feuerwehrgerätehauses Thema der
Juni-Sitzung sein wird, so dass in der aktuellen Sitzung
noch nicht über den aktuellen Stand berichtet wird.
Stadtrat Klaus Jaschke erkundigt sich nach dem Zeitplan
für den 2. Sanierungsabschnitt der Grünhaider
Straße. Hierzu antwortet der Bürgermeister, dass
zur Zeit die Schäden der Straßen insgesamt erfasst
und priorisiert werden. Nach der Verwaltung soll dann im
Juli 2006 die Auftragsvergabe des 2. Sanierungsabschnittes
zusammen mit der Behebung von Schäden in anderen Straßen
erfolgen. Somit verzögert sich die weitere Sanierung
der Grünhaider Straße um einige Wochen.
Die Erfassung der Schäden der Ortsstraßen mit
entsprechender Priorisierung sei der richtige Weg, so Klaus
Jaschke. Dies sei von der SPD-Fraktion bereits im Jahr 2002
gewünscht worden.
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| Stadtratssitzung |
Die SPD-Fraktion stimmte dem Haushalt 2006 und
dem |
| 06.04.2006 |
Investitions- und Finanzplan 2006 zu. Die stellvertretende
Fraktionsvorsitzende Sonja Schuster erklärte in der
Stellungnahme der SPD-Fraktion, dass die Nettoverschuldung
der Stadt Schönwald in 2006 um 364.100 Euro auf 6.982.000
Euro steigen wird. Dies ergibt eine Pro-Kopf-Verschuldung
von 1.860 Euro. Nachdem nur eine Zuführung vom Verwaltungshaushalt
zum Vermögenshaushalt in Höhe von 230.000 Euro
erreicht wird, bedeutet das, dass die Stadt Schönwald
105.900 Euro neue Schulden aufnehmen muss, um alte Schulden
zu tilgen. Somit ergeben sich keine großen Gestaltungsmöglichkeiten.
An vorgelegten Rechenbeispiel ist deutlich zu erkennen,
dass der vom Freistaat Bayern gewährte Zuschuss in
Höhe von 20 % für die Solidaritätsumlage
für die Stadt Schönwald tatsächlich nur 14,64
% beträgt.
Da der bisherige Zuschuss der Regierung für Oberfranken
für den Winterdienst in Höhe von 5.700 Euro ersatzlos
gestrichen wurde, wird nach einer Forderung der SPD-Fraktion
der Bürgermeister bei der Regierung die weitere Gewährung
dieses Zuschusses fordern.
Ebenso muss eine höhere Pauschale für den Unterhalt
der Gemeindestraßen bei der Landesregierung, evtl.
mit Unterstützung des Städtetages gefordert werden.
Weiter ist festzustellen, dass die Sitzungsgelder der Stadträte
seit 1984 unverändert sind.
Die SPD-Fraktion ist nicht erfreut darüber, dass der
Wunsch nach einer freiwilligen Feuerschutzabgabe durch die
CSU abgelehnt wurde. Die hier eingenommenen Mittel hätten
den Haushalt jährlich, wenn auch geringfügig,
entlastet.
Die Veränderungen bei der Hauptschule Schönwald
(Geplante Verlagerung der 5. und 6. Klassen nach Selb) wird
den Haushalt mit einer 5stelligen Euro-Summe belasten.
Die SPD-Fraktion befürwortet den Haushaltsansatz in
Höhe von 16.000 Euro für die Musikschule und dankt
gleichzeitig für die hervorragende Ausbildung der Kinder
und Jugendlichen.
Die SPD-Fraktion fordert einen "runden Tisch"
für das seniorengerechte Wohnen in Schönwald.
Ziel muss hier sein, neben seniorengerechten Wohnungen auch
Versorgungspakete anzubieten.
Die seit Jahren von der SPD-Fraktion geforderte Sanierung
der Grünhaider Straße kommt in 2006 zum Abschluss.
Leider wurde aber die Forderung nach einem Restausbau des
Ahornweges durch die CSU abgelehnt. Somit kann in diesem
Bereich für die Anwohner keine Verbesserung erreicht
werden.
Auch die SPD-Fraktion hatte eine Erhöhung der Mittel
für den Unterhalt der Straßen von 30.000 auf
50.000 Euro gefordert. Die Erhöhung ist im Haushalt
berücksichtigt.
Entsprechend der Forderung der SPD-Fraktion wurden im Investitionsplan
ab 2007 jährlich 100.000 Euro für die Kanalsanierung
eingestellt. Nun warten wir auf ein Konzept der Verwaltung
für die Sanierung der Abwasserkanäle.
Wichtige Maßnahmen wären auch ein Ausbau des
Wochenmarktes in Schönwald, sowie die Instandsetzung
des Brunnens bei der Grünauer Mühle.
Positiv bewertet die SPD-Fraktion die Unterstützung
der Stadtbücherei (12.650 Euro), des Kindergartens
(169.500 Euro) und des Freibades (73.000 Euro). Allein für
die Pflege der Park- und Grünanlagen sind 72.000 Euro
geplant.
Die SPD-Fraktion dankt allen sozialen Organisationen und
allen Vereinen für die im Jahr 2005 geleistete Arbeit
und der Bereitschaft, auch im Jahr 2006 für unsere
Bürgerinnen und Bürger da zu sein.
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| Stadtratssitzung |
Einstimmig befürwortet die SPD-Fraktion
die Verlagerung des |
| 09.02.2006 |
Kinderhortes in das Schulgebäude. Sinn mache dies
aber nur, wenn hier auch wirklich entsprechender Bedarf
bestehe, so Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß. Hier
ist das Ergebnis der Antwort der Eltern auf das Anschreiben
der Stadtverwaltung abzuwarten. Sollte der Bedarf zu gering
ausfallen, könnte an der Schule eine Hausaufgabenbetreuung
oder -hilfe eingerichtet werden. Dietmar Krauß bemängelte,
dass der Stadtrat in die Vorgespräche zur Verlagerung
nicht eingebunden waren. Stadtrat Rudolf Stich ergänzte,
dass der Kinderhort auch Kindern und Jugendlichen zur Verfügung
stehen muss, welche Schulen in anderen Orten besuchen und
mittags nach Schönwald zurückkommen.
Unterschiedlicher Meinung war man in der SPD-Fraktion hinsichtlich
der nachträglichen Genehmigung der Errichtung eines
Carports mit Fotovoltaik-Anlage durch die Familie Gafert.
Dieses Carport war bereits ohne Baugenehmigung errichtet
worden und fügt sich mit seiner Größe optisch
nicht in das vorhandene Umfeld ein. Dieser Bau könnte
zwar baurechtlich genehmigt werden, aber einige Stadträte
konnten sich mit der nicht genehmigten Errichtung und der
Größe des Carportes nicht einverstanden erklären,
zumal von Seiten der SPD-Fraktion bereits ein teilweiser
Rückbau angeregt wurde. Bei der Abstimmung zu diesem
Bauvorhaben ergab sich eine Stimmengleichheit im Stadtrat,
was einer Ablehnung des Bauantrags in der vorliegenden Form
entspricht. Nun ist die Stadtverwaltung erneut gefordert,
hier eine sinnvolle Lösung zu vermitteln.
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| Stadtratssitzung |
Unter anderem wurde der Bauantrag der Edeka
Nordbayern Bau- und |
| 12.01.2006 |
Objektgesellschaft mbH behandelt, welche den Neubau eines
Einkaufsmarktes mit Backshop und Metzgerei im Bereich der
Selber Straße und Peuntstraße vorsieht. Der
Neubau hat zur Folge, dass nach der Fertigstellung die vorhandenen
Einkaufsmärkte "Neukauf" an der Peuntstraße
und "Diska" an der Hauptstraße schließen
werden. Vor allem den Verlust des Marktes in der Hauptstraße
bedauerten die Stadträte Sonja Schuster und Karl-Heinz
Meier. Dieser Markt sei vor allem durch ältere Bürgerinnen
und Bürger in der Stadtmitte bequem zu Fuß zu
erreichen. Die Entscheidung der Edeka kann nicht beeinflusst
werden und durch den Neubau würde im Bereich der Selber
Straße die Gebäude des dortigen leerstehenden
Bauernhofes abgerissen. Dies trägt wiederum zur Verbesserung
des Stadtbildes bei. So wurde dieser Bauantrag einstimmig
von der SPD-Fraktion befürwortet.
Stadtrat Klaus Jaschke schlug vor, ähnlich wie in
Marktleuthen die Einwohner jährlich um eine freiwillige
Abgabe für die Ausstattung der Feuerwehr zu bitten.
Dort waren im Jahr 2005 etwa 7000 Euro zusammengekommen.
Mit den Einnahmen könnte der Haushalt an dieser Stelle
entlastet werden. Der Bürgermeister war nicht grundsätzlich
abgeneigt, sieht aber diese Möglichkeit eher bei der
zukünftigen Erweiterung des Feuerwehr-Gerätehauses.
Diesem Vorschlag schloss sich die SPD-Fraktion an.
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| Stadtratssitzung |
In der November-Sitzung hatte auch unsere Fraktion
eine |
| 08.12.2005 |
Resolution zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg
- Hof - Reichenbach unterstützt. Dazu war nun eine
Antwort des Bayer. Staatsministeriums für Wirtschaft,
Infrastruktur, Verkehr und Technologie eingegangen, in welcher
auf die Zuständigkeit des Bundes hingewiesen wird.
Angesichts der Haushaltspolitik des Bundes sei jedoch die
Elektrifizierung der Strecke Nürnberg - Markredwitz
- Hof - Reichenbach noch nicht erfolgt und sei auch derzeit
nicht zu erwarten. Dies zeige wieder einmal, dass unsere
Region auch bei der Verbesserung und Weiterentwicklung der
Bahnverbindungen durch Bund und Land das Nachsehen habe,
vielleicht auch, weil hier immer weniger Menschen leben,
so Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß. So ist aber
positiv zu sehen, dass mittlerweile viele Verbindungen in
unserer Region durch die Vogtlandbahn betrieben werden.
Die Regierung von Oberfranken hatte im November 2005 mitgeteilt,
dass das Sprengel der Volksschule Selb I auch die Stadt
Schönwald beinhalten soll, so dass es in Schönwald
mit dem Beginn des Schuljahres 2006/2007 keine Teilhauptschule
mit den Klassen 5 bis 6, sondern nur noch eine Grundschule
mit den Klassen 1 bis 4 geben soll. Allerdings ist die Lage
jetzt so, dass die Volksschule Selb I im Schuljahr 2006/2007
die Schüler der 5. und 6. Klasse aus Schönwald
wegen Platzproblemen nicht aufnehmen kann und die entsprechenden
Schüler zumindest in diesem Schuljahr weiter in Schönwald
bleiben werden. Unsere Fraktion hatte bereits in der Juli-Sitzung
auf mögliche Platzprobleme hingewiesen. Hier hatte
Bürgermeister Robert Frenzl über die Zukunft unserer
Schule informiert, wobei er betonte, dass es in der Volksschule
Selb I keine Platzprobleme gibt.
An der alten Rehauer Straße wurde ein Carport mit
Geräteunterstellplatz und einer Photovoltaik-Anlage
gebaut. Bei der Größe dieses Bauvorhabens besteht
die Genehmigungspflicht, welche jedoch vom Bauherrn vorher
nicht eingeholt wurde. Der Bauantrag wurde nun nachgereicht.
Beide Fraktionen im Stadtrat appellieren aus diesem Anlass
an die Schönwalder Bürgerinnen und Bürger,
sich vor dem Beginn eines Bauvorhabens bei der Stadtverwaltung
zu erkundigen, ob dafür Genehmigungen notwendig sind.
Da das genannte Carport wegen seiner Größe und
Grenzbebauung nicht in die Umgebung passt, wird die Verwaltung
mit dem Bauherrn Gespräche über mögliche
bauliche Veränderung führen.
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| Stadtratssitzung |
Nach mehreren Beratungen in den zurückliegenden
Sitzungen |
| 13.10.2005 |
stimmte unsere Fraktion mit einer Gegenstimme für
den Erlass der neuen Straßenausbaubeitragssatzung.
Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß stimmte gegen
die neue Satzung, da mit der damit verbundenen Erhöhung
der Beiträge für die Anlieger einmal mehr der
Bürger zur Kasse gebeten wird. Schließlich wird
aber der Vorschlag von Stadtrat Klaus Jaschke bei den Anliegerstraßen
die Beteiligung der Anlieger auf 70 Prozent festzuschreiben
in der neuen Satzung berücksichtigt. Die Verwaltung
hatte hier eine höhere Beteiligung von 80 Prozent vorgeschlagen.
Der Beschluss einer neuen Satzung war notwendig geworden,
da die bisherige Satzung wegen bestimmter Textpassagen bei
einer Klage für ungültig erklärt werden würde.
Stadtrat Klaus Jaschke wies auf die noch verfügbaren
Bildbände der Stadt Schönwald aus dem Jubiläumsjahr
2004 hin. Da sich diese unter anderem als ein besonderes
Präsent eignen, sollte die Verwaltungen rechtzeitig
vor Weihnachten die ortsansässigen Firmen und Vereine
auf diese Geschenkmöglichkeit hinweisen.
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| Stadtratssitzung |
Mit Schreiben vom 19.07.2005 hat das Staatliche
Schulamt in Wunsiedel |
| 08.09.2005 |
mitgeteilt, dass die Schülerinnen und Schüler
der fünften Jahrgangsstufe aus dem Ortsteil Erkersreuth
der Hauptschule Selb zugewiesen werden. So gibt es in Schönwald
im Schuljahr 2005/2006 nur eine fünfte Klasse mit derzeit
22 Schülern. Stadtrat Klaus Jaschke erinnerte hier
an einen Zeitungsbericht aus der Frankenpost vom 08.08.2005,
in welcher das Schulamt diese Vorgehensweise damit begründete,
dass sonst in Schönwald eine sehr große Klasse
mit 32 bzw. 33 Schülern entstehen würde. Dann
hätten hier zwei Klassen gebildet werden können,
so Klaus Jaschke. Er vertrat die Ansicht, dass das Schulamt
bei seiner Vorgehensweise auch die vorhandenen Räume
und Ausstattungen in der Region berücksichtigen sollte.
Die von der SPD-Fraktion angeregte Verlagerung des M-Zuges
nach Schönwald sei aus fachlichen und schulorganisatorischen
Gründen nicht machbar. Hier bat Stadträtin Sonja
Schuster um eine schriftliche Stellungnahme des Schulamtes.
Für den Anschluss Grünhaid an die Kläranlage
mit Baukosten in Höhe von etwa 985.000 Euro wurden
durch den Freistaat Bayern etwa 809.000 Euro an Zuwendungen
zugesagt. Nach der Abrechnung steht nun noch eine Schlussrate
in Höhe von etwa 199.000 Euro an Zuwendung vom Freistaat
Bayern aus. Nach Mitteilung des Wasserwirtschaftsamtes ist
bei der Auszahlung dieses Betrages mit einer Wartezeit von
bis zu drei Jahre zu rechnen. Für die Zwischenfinanzierung
dieser Summe wäre eine Kreditaufnahme durch die Verwaltung
notwendig. Hier äußerte die SPD-Fraktion ihren
Unmut darüber, dass zugesagte Summen nicht entsprechend
ausgezahlt werden, obwohl die Kommunen dringend finanzielle
Mittel benötigen. Stadtrat Klaus Jaschke sagte dazu,
dass der Freistaat Bayern seinen Haushalt auch auf diese
Weise sanieren kann. Ein entsprechendes Schreiben der Verwaltung
an Staatsminister Dr. Werner Schnappauf mit der Forderung
nach einer sofortigen Auszahlung der Restsumme war deshalb
zwingend notwendig.
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| Stadtratssitzung |
Über die Entwicklung der Schule berichtet
Bürgermeister |
| 14.07.2005 |
Robert Frenzl, dass es im Schuljahr 2005/2006 keine 6.
Klasse geben wird, da die Mindestklassenstärke von
15 Kindern nicht mehr erreicht wird. Die Schönwalder
Kinder müssen dann die Hauptschule in Selb besuchen.
Ab dem Schuljahr 2007/2008 wird es voraussichtlich keine
Teilhauptschule I in Schönwald geben, sondern nur noch
die Klassen der Grundschule. Damit werden Klassenzimmer
frei und Fachräume nicht mehr genutzt. Fraktionsvorsitzender
Dietmar Krauß fordert die Verwaltung auf, alles zu
unternehmen, dass Klassenzimmer und Fachräume in unserem
neuen und modernen Schulhaus auch weiterhin einer Nutzung
zugeführt werden, vielleicht durch die Einrichtung
des M-Zuges.
Im März 2005 hatte die SPD-Fraktion angeregt, auf
einem geeigneten öffentlichen Gebäude eine Photovoltaikanlage
zu installieren. Auf die Nachfrage von Dietmar Krauß
antwortet Bürgermeister Frenzl, dass dieser Punkt von
der Verwaltung noch bearbeitet wird.
Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde der Tagesordnungspunkt
über die Sanierung der Grünhaider Straße
aus dem nichtöffentlichen Teil in den öffentlichen
Teil der Sitzung übernommen. Schließlich ist
dieses Thema für alle Schönwalder Bürgerinnen
und Bürger interessant, so Dietmar Krauß. Mit
der geplanten Sanierung in Verbindung mit dem Einbringen
eines Textilgewebes wird eine lange Haltbarkeit erreicht
und die Kosten betragen nur etwa 1/3 der Kosten eines Neubaues.
Ebenfalls auf Antrag der SPD-Fraktion wurde öffentlich
die Sanierung des Regenrückhaltebeckens behandelt.
Hier sind Teile der nördlichen Wand stark nach innen
verdrückt, so dass die komplette Wand freigelegt und
saniert werden muss.
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| Stadtratssitzung |
Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde einstimmig
durch den Stadtrat |
| 12.05.2005 |
eine gemeinsame Resolution zum Klinikum Fichtelgebirge
verabschiedet, welche an den Träger des Klinikums und
an den Kreistag gerichtet ist. Wesentliche Forderung der
Resolution ist es, endlich für die beiden Standorte
in Selb und Marktredwitz eine für die Zukunft tragfähige
Organisation zu entwickeln, damit die Verunsicherung in
der Bevölkerung und in der Belegschaft ein Ende findet.
Weitere Punkte zum Haus Selb sind der Erhalt der chirurgischen
und inneren Versorgung, der dauerhafte Erhalt des Notdienstes
zu Nachtzeiten, an Wochenenden und Feiertagen, die Einrichtung
einer Nachsorgestation (Kurzzeitpflege) im Schwesternwohnheim
und der Erhalt der Gefäßchirurgie in Kooperation
mit dem Klinikum Hof. Stadtrat Klaus Jaschke begründete
die Resolution damit, dass die Gesundheit das höchste
Gut eines jeden Bürgers sei. So ist es auch Aufgabe
der Kommunalpolitik, sich für eine qualifizierte, ausreichende
und - soweit möglich - heimatnahe medizinische Versorgung
einzusetzen.
Bei der Verabschiedung des Haushalts für das Jahr
2005 stand auch eine Erhöhung der Gebühren durch
die Abwasserbetriebe Selb im Raum. Diese Erhöhung hatte
die SPD-Fraktion in Frage gestellt, da eigentlich durch
den Anschluss von Schönwald an die Kläranlage
in Selb eine bessere Auslastung dieser Kläranlage erreicht
wurde. Die SPD-Fraktion hatte die Verwaltung gebeten, aus
diesem Grund mit den Abwasserbetrieben in Selb zu verhandeln.
Nun wurde bekannt, dass die Erhöhung der Abwassergebühren
nicht erfolgt. Stadtrat Klaus Jaschke äußerte
sich dazu zufrieden, denn hier habe es sich gezeigt, dass
der Stadtrat nicht nur Gebühren erhöht, sonder
sich auch dafür einsetzt, wo es möglich ist, auf
Erhöhungen zu verzichten.
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| Stadtratssitzung |
In der Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Haushalt
wies Fraktions- |
| 10.03.2005 |
sitzender Dietmar Krauß darauf hin, dass beide Fraktionen
innerhalb kürzester Zeit den Haushalt vorberaten hatte.
Der Verwaltungshaushalt wird geprägt durch einen Rückgang
der Einnahmen von 166.650 Euro gegenüber 2004. Im Vermögenshaushalt
liegt der Rückgang bei 241.900 Euro. Dies bedeutet
entsprechend weniger Investitionen als 2004. Die Nettoverschuldung
der Stadt wird um 288.100 Euro ansteigen, so dass Ende 2005
ein Schuldenstand von 6.950.700 Euro erreicht wird. Damit
wird die Pro-Kopf-Verschuldung bei etwa 1.841 Euro liegen.
In den letzten 20 Jahren hat sich der Schuldenberg somit
um 3.000.000 Euro erhöht. Der geringe Gestaltungsspielraum
der Stadt wird dadurch gezeigt, dass etwa 150.000 Euro neue
Schulden aufgenommen werden müssen, um alte zu tilgen.
Somit wird nur noch verwaltet, aber nicht mehr gestaltet.
Weiter bittet die SPD-Fraktion darum, im Jahr 2005 die Möglichkeiten
der Installation einer Photovoltaikanlage beispielsweise
im Schwimmbad oder einem anderen geeigneten öffentlichen
Gebäude zu installieren. Diese Investition trägt
sich selbst und würde in der Restlaufzeit Einnahmen
für die Stadt bringen.
Die SPD-Fraktion besteht darauf, dass im Jahr 2005 die Sanierung
der Grünhaider Straße von dem Abzweig Friedhofstraße
bis zur Einmündung der Ascher Straße erfolgt.
In den Vorberatungen wurden entsprechende Einsparungsmöglichkeiten
im Haushalt aufgezeigt, welche die Kosten für die Sanierung
decken könnten. Hier hatte Stadtrat Klaus Jaschke vorgeschlagen,
beispielsweise die Neubürgerbroschüre selbst in
der Stadtverwaltung zu erstellen. Dies würde eine Einsparung
von 1.000 Euro und evtl. sogar zusätzliche Einnahmen
durch Inserenten bedeuten.
Durch den Anschluss Schönwalds an die Kläranlage
in Selb wurde eine besser Ausnutzung der Kläranlage
erreicht und damit ein wirtschaftlicheres Arbeiten. Die
aktuelle Gebührenerhöhung aus Selb erscheint der
SPD-Fraktion daher fraglich.
Weiterhin gibt es in Schönwald positive Dinge, wie
die Stadtbücherei, deren Besuchs- und Ausleihzahlen
trotz rückläufiger Einwohnerzahl steigen. Daher
erscheint es sinnvoll, das Defizit von 12.100 Euro zu tragen.
An den Kosten für Kindergärten und Kinderhort
ist die Stadt mit 195.500 Euro beteiligt.
Das Freibad ist derzeit aus Schönwald nicht wegzudenken,
auch wenn wir hier mit einem Defizit von 79.650 Euro zu
rechnen ist.
Dietmar Krauß dankte allen Hilfsorganisationen und
Vereinen für Ihre Arbeit. Die SPD-Fraktion stimmt dem
Haushalt, dem Investitions- und Finanzplan 2005 zu.
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| Stadtratssitzung |
In Bezug auf den Jahresabschluss 2003 der Wasserversorgung |
| 17.02.2005 |
hob Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß besonders
die Reduzierung des Wasserverlustes von 8,8 % auf 5,7 %
hervor. Dies sei auf die getätigten Investitionen und
auch auf die gute Arbeit der Mitarbeiter des städtischen
Bauhofes zurückzuführen, wofür er seinen
Dank aussprach.
Im Finanz- und Personalausschuss arbeiten die Stadträte
Dietmar Krauß und Sonja Schuster mit, im Bau- und
Wohnungsausschuss Klaus Jaschke und Rudolf Stich. Im Vorstand
des Vereins zur Pflege der deutsch-französischen Beziehungen
wird Sonja Schuster die SPD-Stadtratsfraktion vertreten.
Dietmar Krauß bittet die Verwaltung bei der Autobahndirektion
für die A93 im Bereich von Neuenbrand eine Geschwindigkeitsbegrenzung
wegen Unfallhäufigkeit zu beantragen.
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| Stadtratssitzung |
Architekt Volker Peetz stellte die überarbeiteten
Baupläne des |
| 13.01.2005 |
Seniorenheimes für den zweiten Bauantrag vor. Mit
dem ersten Bauantrag hatte es erhebliche Schwierigkeiten
in der Genehmigung durch das Landesamt für Denkmalpflege
gegeben. In der neuen Planung hat der Neubau nur noch eine
bzw. zwei Ebenen und ist etwas weiter von der "Johne-Villa"
getrennt. Damit ist im wesentlichen dem Denkmalschutz Genüge
getan. Die 55 Pflegeplätze werden mit einem neuen Konzept
in vier Wohngruppen mit jeweils eigenem Küchen- und
Gemeinschaftsbereich zusammengefasst, welches auch vom Kuratorium
Deutsche Altershilfe in Köln als zukunftsweisend betrachtet
wird. Damit erhält unsere Heimatstadt eines der ersten
Seniorenheime mit einem Hausgemeinschaftskonzept in Bayern.
Auf die Frage von Stadtrat Karl-Heinz Meier, warum nun
keine Plätze für betreutes Wohnen geschaffen werden,
antwortete Volker Peetz, dass sich diese Einrichtung nach
den aktuellen Berechnungen nicht tragen werde.
Stadträtin Sonja Schuster und die Stadträte Rudolf
Stich und Klaus Jaschke äußerten sich sehr positiv
über die aktuelle Planung, insbesondere, da damit Schönwald
nicht nur einfach ein Seniorenheim bekomme, sondern ein
Heim mit einem zukunftsweisenden Konzept der Hausgemeinschaft,
mit welchem die Bewohner nicht isoliert sind. So gab Fraktionsvorsitzender
Dietmar Krauß die Zustimmung der SPD-Fraktion für
den vorliegenden Bauantrag.
In weiterem Verlauf der Sitzung regte Stadtrat Klaus Jaschke
an, Neubürgern in Schönwald nicht nur eine Informationsmappe
über unsere Heimatstadt auszuhändigen, sondern
in etwa einem Jahr nach dem Zuzug nachzufassen, was den
neuen Bürgerinnen und Bürgern in unserer Heimatstadt
angenehm oder auch unangenehm aufgefallen sei. Klaus Jaschke
begründete seine Anregung damit, dass gerade neue Bürgerinnen
oder Bürger bestimmte Dinge mit anderen Augen sehen,
als Verwaltung oder Stadtrat. Die Umsetzung dieser Anregung
sei schwierig und wer etwas sagen möchte, wird wie
in der Vergangenheit von selbst in der Verwaltung vorsprechen,
entgegnete dazu der Bürgermeister.
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| Stadtratssitzung |
Von der Stadtverwaltung lag eine neue Straßenausbaubeitrags- |
| 09.12.2004 |
satzung zum Beschluss vor. Ein erster Entwurf war bereits
in der Sitzung im April 2004 beraten worden. Die bisherige
Satzung entspricht einer Mustervorlage der Bayerischen Staatsregierung.
Genau diese Mustersatzung wurde in einem Fall einer anderen
Kommune vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof wegen
einiger Textstellen für nichtig erklärt. Der neue
Entwurf wurde nun nach einer Vorlage des Bayerischen Gemeindetages
erstellt und enthält leider auch höhere Beitragssätze
für die Anlieger.
Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß stellt die dringende
Notwendigkeit einer neuen Satzung in Frage, da die bisherige
Ausbaubeitragssitzung in Schönwald noch ihre Gültigkeit
habe. Bei den Beitragssätzen wird unter anderem nach
Anliegerstraßen, Haupterschließungsstraßen,
Hauptverkehrsstraßen, usw. unterschieden. In einer
Richtlinie zur Umsetzung der neuen Satzung sollten die Straßen
entsprechend zugeordnet werden, damit im Falle eines Ausbaues
einer Straße von Anfang an die Höhe der Beitragssätze
feststehen. Diese Zuordnung wird von der Verwaltung noch
durchgeführt.
Stadträtin Sonja Schuster bat darum, dass sich die
Verwaltung um Stellungnahmen anderer Verbände zur Mustersatzung
des Bayerischen Gemeindetages bemüht. Bürgermeister
Robert Frenzl sagte zu, diese Informationen über den
Bayerischen Gemeindetag einzuholen.
Stadtrat Klaus Jaschke verwies auf die wesentliche Textstelle,
warum die Mustersatzung der Bayerischen Staatsregierung
in einem Fall für nichtig erklärt wurde und vertrat
gleichzeitig die Ansicht, dass die vom Bayerischen Gemeindetag
vorgegebenen Beitragssätze eigentlich nur als Empfehlung
angesehen werden könnten.
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| Stadtratssitzung |
Die SPD-Fraktion unterstützte einstimmig
die Erhöhung der |
| 14.10.2004 |
Wassergebühren für den Privathaushalt von 1,20
Euro auf 1,40 Euro je Kubikmeter, auch wenn diese Entscheidung
nicht leicht gefallen ist. Allerdings war die letzte Erhöhung
bereits im Jahr 1983 und liegt somit lange zurück.
Diese Erhöhung ist notwendig, damit die Wasserversorgung
in Schönwald wieder kostendeckend arbeiten kann. Damit
liegt der Wasserpreis aber noch unter den Preisen anderer
Städte in der näheren Umgebung wie beispielsweise
in Selb.
Die Antwort von Landrat Dr. Peter Seißer zur Einladung
in eine Stadtratssitzung wegen einer Information zur Situation
des Selber Krankenhauses liegt nun vor. In diesem Schreiben
wird mitgeteilt, dass sowohl Landrat und Geschäftsführer
aus "grundsätzlichen Erwägungen" nicht
bereit sind, den Stadtrat in Schönwald zu informieren,
auch da die Stadt Schönwald nur als "außenstehender
interessierter Dritter" zu betrachten ist. Dem entgegnete
Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß: "Dann möge
der Landrat uns auch bei der Landkreisumlage als außenstehender
interessierter Dritter betrachten." Die Stadt Schönwald
finanziert mit der Kreisumlage zumindest einen Teil der
beiden Krankenhäuser mit.
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| Stadtratssitzung |
Stadtrat Klaus Jaschke stellte einen zeitgemäßen
Vorschlag zum |
| 09.09.2004 |
Ersatz der schon seit vielen Jahrzehnten stehenden Willkommensschilder
an den Ortseingängen vor und bittet die Stadtverwaltung
den Austausch entsprechend zu prüfen.
Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß erkundigte sich
nach der Antwort auf die Einladung von Landrat Dr. Peter
Seißer und den Geschäftsführer Martin Schmidt
zu einer Informationsgespräch im Stadtrat. Bürgermeister
Robert Frenzl teilte mit, dass hier noch keine Antwort vorliegt.
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| Stadtratssitzung |
Zur Situation des Krankenhauses in Selb hatte
Fraktionsvorsitzender |
| 08.07.2004 |
Dietmar Krauß vorab einen Bericht angefordert. Hierzu
informierte Bürgermeister Robert Frenzl, dass seit
01.01.2004 die beiden Krankenhäuser in Selb und Marktredwitz
als gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter
Haftung (gGmbH) geführt werden. Der Geschäftsführer
sitzt in Marktredwitz. Die SPD-Fraktion stellte den Antrag,
dass die Verwaltung den Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn
Landrat Dr. Peter Seißer und den Geschäftsführer
Herrn Martin Schmid zu einer Sitzung einzuladen um weitere
Auskünfte über die Situation des Krankenhauses
in Selb zu erhalten. Dieser Antrag wurde vom Stadtrat befürwortet.
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| Stadtratssitzung |
Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß erkundigte
sich nach dem Stand |
| 03.06.2004 |
zum Thema "Seniorenheim". Bürgermeister
Robert Frenzl erläuterte dazu, dass durch die Auflagen
des Denkmalschutzes erneute Verhandlungen zwischen den Eigentümern
des Grundstückes, den Investoren und Betreibern notwendig
geworden waren, wobei auch ein anderer Standort des Seniorenheimes
in Schönwald möglich wäre. Das Interesse
an dem Bau eines Seniorenheimes in Schönwald sei unverändert
vorhanden.
Stadtrat Rudolf Stich wies auf den Zustand des Grundstückes
Karnagel an der Bahnhofstraße hin, wo Äste von
Sträuchern wieder auf den Gehweg und die Straße
ragen und den Verkehr behindern. Gerade in Bezug auf das
bevorstehende Wiesenfest mache das keinen guten Eindruck.
Stadtrat Klaus Jaschke bemängelte, dass gerade in der
Woche vor Pfingsten die Wertstoffcontainer im gesamten Stadtgebiet
nicht abgefahren wurden. So wurden Wertstoffe auch neben
den Containern gelagert.
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| Stadtratssitzung |
Mit den Stimmen der SPD-Fraktion wurde eine
Satzung über |
| 13.05.2004 |
Ehrungen und Auszeichnungen beschlossen, in welcher bisherige
mündliche Absprachen nun auch schriftlich geregelt
sind, so die Ernennung von Ehrenbürgern, Sportlerehrungen,
Vereinsjubiläen und Alters- und Ehejubiläen.
Erneut bat Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß um
einen Termin für eine Grenzbegehung. Bürgermeister
Robert Frenzl hatte dies bereits in der Sitzung vom 13.06.2002
befürwortet, aber bis heute zu keinem Termin eingeladen.
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| Stadtratssitzung |
In der Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Haushalt
wies Fraktions- |
| 01.04.2004 |
vorsitzender Dietmar Krauß auf die vielen
Anfragen und Anregungen der Fraktion in der letzten Stadtratssitzung
hin, die zeigen, dass man sich sehr intensiv mit dem Haushalt
befasst habe.
Trotz der etwas günstigeren Situation wird die Nettoneuverschuldung
um 478.900 Euro ansteigen und Ende 2004 wird der Schuldenstand
6.930.400 Euro betragen, so Krauß. Zwar sind die Schlüsselzuweisungen
um 319.400 Euro gestiegen, doch wurde dieser Betrag bereits
im Mai 2003 zugesagt und die Stadt habe in diesem Zusammenhang
im Juni 2003 einen Kassenkredit in Höhe von 330.800
Euro aufgenommen, also sei dieser Betrag eigentlich bereits
ausgegeben. Durch die Anschaffung eines neuen Unimogs und
die Kosten für den Generalentwässerungsplan wird
der Haushalt der Stadt Schönwald bis 2007 vorbelastet.
Weiter wies der Fraktionsvorsitzende darauf hin, dass die
Solidarumlage, für welche die Stadt in 2004 130.000
Euro aufbringen muss, im Bayerischen Finanzausgleichsgesetz
geregelt ist und daher durch den Freistaat entsprechend
verringert bzw. abgeschafft werden könnte, um die Kommunen
zu entlasten.
Der Freistaat Bayern hat die Unterhaltszuschüsse für
Gemeindestraßen von 1.020 Euro auf 760 Euro je km
gekürzt. Diese Mindereinnahmen schmerzen um so mehr,
da einige Straßen immer schlechter werden. Hier warte
man sehr gespannt auf den Prioritätenplan zum Straßenunterhalt
der Verwaltung.
In seinen weiteren Ausführungen ging Fraktionsvorsitzender
Dietmar Krauß noch auf einige Haushaltspositionen
ein, wie die Erneuerung der DV-Anlage, die Mittel für
die Haushalts- und Familienhilfe der AWO Schönwald
und das Streichen der Mittel für die FUN-Arena. Auch
die SPD-Fraktion ist froh darüber, wenn in Schönwald
neue Arbeitsplätze geschaffen und vorhandene erhalten
werden. So ist es sehr erfreulich, dass die Firma Tools
& Technologies in Schönwald Arbeitsplätze
erhält und zusätzliche schafft.
Trotz der immer noch schwierigen Haushaltslage werden Vereine,
Kindergärten, Kinderhort und Musikschule unterstützt.
So bedankt sich die SPD-Fraktion bei den Freiwilligen Feuerwehren,
der Wasserwacht, dem BRK, der Caritas, dem Diakonieverein,
der AWO und bei allen anderen Vereinen für die in 2003
geleistete Arbeit und für die Bereitschaft auch in
2004 aktiv mitzuarbeiten. Die SPD-Fraktion stimmt dem Haushalts-,
dem Investitions- und Finanzplan 2004 zu.
Stadträtin Sonja Schuster informiert darüber,
dass eine Gemeinde bei Passau Widerspruch gegen die Festsetzung
der Solidarumlage erhoben hat und regt nach diesem Beispiel
an, dass die Stadt Schönwald ebenfalls Widerspruch
gegen die Festsetzung der Solidarumlage erheben.
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| Stadtratssitzung |
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sonja
Schuster richtet einige |
| 11.03.2004 |
Anfragen und Anregungen der SPD-Fraktion zum
vorliegenden Haushalt 2004 an die Stadtverwaltung. So sollte
zur Beschaffung der Gesetzes-Sammlungen ein Vergleichsangebot
eingeholt werden. In Bezug auf die Anschaffung einer FUN-Arena
hat die SPD-Fraktion immer wieder die Resonanz von bereits
vorhandenen Arenen in anderen Gemeinden abgefragt und dabei
ein sehr ernüchterndes Ergebnis bekommen, so dass die
dafür vorgesehenen Mittel gestrichen werden sollten.
Die im Haushalt eingeplanten Mittel für die Reparaturen
des alten Radladers und des MAN-Lkw's sind zu kürzen,
da diese Fahrzeuge ersetzt werden. Weitere Anfragen gab es
aus der SPD-Fraktion zu den Themen Konzessionsabgabe Gas,
Mittel für die Haushalts- und Familienhilfe der AWO,
Dienstfahrzeug der Stadtverwaltung, bauliche Ausschreibungen,
Ausbau der Grünhaider Straße, Pflege der Grün-
und Parkanlagen, um nur einige zu nennen. |
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| Stadtratssitzung |
Die Stadtverwaltung schlägt vor, die Mieten
in den städtischen |
| 12.02.2004 |
Wohnhäusern zu erhöhen, da der Gesetzgeber
die Erhöhung der Instandhaltungs- und Verwaltungskostenpauschale
im sozialen Wohnungsbau bereits zum 1. Januar 2002 neu geregelt
hat und dabei den Städten und Gemeinden auch einen gewissen
Spielraum lässt. Die Mieten der übrigen städtischen
Wohnungen sollen um 10 % erhöht werden. In seiner Stellungnahme
gibt Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß bekannt, dass
die SPD-Fraktion nicht der vollen, sondern nur der Hälfte
der zulässigen Erhöhung dieser Pauschale bei den
sozial gebundenen Wohnungen und bei den übrigen Wohnungen
nur um eine Erhöhung von 5 % zustimmen kann. In seiner
Begründung sagt der Fraktionsvorsitzende. dass in 2004
bereits die allgemeinen Lebenshaltungskosten wieder gestiegen
seien und kleinere Anpassungen der Mieten in kürzeren
Abständen - nicht erst nach 10 Jahren - leichter zu vermitteln
wären. Stadträtin Sonja Schuster ergänzt, dass
in diesen Wohnungen auch sehr viele Rentner mit niedrigem
Einkommen leben. Mit der Mehrheit der CSU-Fraktion und gegen
die Stimmen der SPD-Fraktion wird die volle Erhöhung
der Mieten in den städtischen Wohnungen beschlossen.
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| Stadtratssitzung |
Stadtrat Klaus Jaschke erkundigt sich nach dem
aktuellen Stand |
| 15.01.2004 |
zum Bau des Seniorenheims. Bürgermeister
Frenzl gibt hierzu bekannt, dass es nach wie vor von Seiten
des Denkmalschutzes kein Einvernehmen zu dem geplanten Anbau
an die "Johne-Villa" gibt. Weitere Gespräche
finden Ende Januar 2004 statt. |
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| Stadtratssitzung |
Feierlich wurden die Portraits der beiden Ehrenbürger
Helmut Müller und |
| 11.12.2003 |
Hans Wölfel im Sitzungssaal des Rathauses
enthüllt. Beide wurden bereits im Mai 2002 zu Ehrenbürgen
ernannt. In 30jähriger Stadtratsarbeit in der SPD-Fraktion
haben Helmut Müller und Hans Wölfel die Geschicke
Schönwalds mit verantwortet. Ergänzt wurde diese
Arbeit durch die jahrzehntelangen ehrenamtlichen Funktionen
der beiden Ehrenbürger.
Zur Errichtung einer Fun-Arena mit einem Kosten-Volumen
von etwa 15.000 Euro einmalig und jährlich weiteren
etwa 1.500 Euro für den Unterhalt erklärte Fraktions-Vorsitzender
Dietmar Krauß, dass es schwer zu erklären sei,
wenn man einerseits den Vereinen mit Jugendarbeit den Zuschuss
für diese kürzt und andererseits eine solche Investition
vornehmen würde. Auch sei fraglich, ob diese Einrichtung
entsprechend angenommen werden würde. Die SPD-Fraktion
entspricht der Meinung der Stadtverwaltung, hier noch weiter
die Resonanz bei bereits vorhanden Fun-Arenen in anderen
Städten zu beobachten und erst einmal abzuwarten. Stadträtin
Sonja Schuster schlägt in diesem Zusammenhang vor,
eine spezielle Bürgerversammlung für die Jugend
zu veranstalten, um hier einmal aktuelle Meinungen und Wünsche
zu erfahren. Eine solche Versammlung könnte im März
2004 erfolgen.
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| Stadtratssitzung |
Nachdem Bürgermeister Robert Frenzl in
der Juli-Sitzung bereits |
| 09.10.2003 |
von einem möglichen Baubeginn des Seniorenheimes
im Herbst 2003 gesprochen hatte, fragte Fraktionsvorsitzender
Dietmar Krauß nach dem aktuellen Stand dieses Bauvorhabens.
Auf diese Anfrage teilte Bürgermeister Robert Frenzl
mit, dass es zur Zeit Probleme mit dem Amt für Denkmalschutz
gibt, welches dem Anbau an die "Johne-Villa" in
der geplanten Form nicht zustimmen will.
Die Zustimmung zur fast durchgängigen 25%igen Erhöhung
der Friedhofsgebühren erfolgte im Hinblick auf die
zukünftige Kostendeckung einstimmig von der SPD-Fraktion,
wobei Dietmar Krauß die drastische Erhöhung als
notwendig, aber auch als harte Maßnahme bezeichnete.
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| Stadtratssitzung |
Auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion bittet
der Stadtrat den Zweck- |
| 05.06.2003 |
verband des Krankenhauses Selb bei der Neustrukturierung
der Krankenhäuser im Landkreis Wunsiedel mögliche
Modelle, die den Erhalt der neuen Entbindungsstation im Krankenhaus
Selb möglich machen, eingehend und wohlwollend zu prüfen.
So sei es der Bevölkerung nicht zu vermitteln, dass eine
neu errichtete und neu eingerichtete Entbindungsstation kurze
Zeit nach der Einweihung wieder geschlossen wird. Die entsprechende
Formulierung wurde gemeinsam mit der CSU-Fraktion beschlossen.
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| Stadtratssitzung |
In seiner Stellungnahme zur Haushaltsverabschiedung
2003 |
| 08.05.2003 |
erklärt Fraktionsvorsitzender Dietmar Krauß,
dass leider wieder nur ein Haushalt aufgestellt werden konnte,
der unsere Stadt verwaltet, aber nicht mehr gestaltet. So
sinkt der Einkommenssteueranteil um 222.830 €, der Gewerbesteueranteil
um 10.285 € und die Schlüsselzuweisungen um 70.000
€. Gleichbleibend führt die Stadt 1.021.000 €
an den Landkreis ab und 117.000 € sind als Solidarumlage
abzuführen. Hier ist die Bundes- und Landespolitik gefordert,
um den Kommunen sinnvoll aus der Finanznot zu helfen. Es können
nur noch die notwendigsten Maßnahmen durchgeführt
werden. Durch weniger Sitzungen und Streichung der Bewirtungskosten
sind die Mittel für den Stadtrat gekürzt worden.
Eine Lösung, damit unser Freibad in diesem Jahr beheizt
bleibt, wurde von beiden Fraktionen gefunden. Unser Freibad
sollte aber auch zukünftig beheizt sein, da es den Freizeitwert
von Schönwald erhöht. Einer Abschaltung der Straßenbeleuchtung
in den Nachtstunden hätte die SPD-Fraktion nicht zugestimmt.
Hier gab es erfreulicherweise keine große Diskussion.
Der Erhöhung der Hebesätze für die Gewerbesteuer
(+ 15 Punkte) und die Grundsteuer A (+ 20 Punkte) und B (+
25 Punkte) hätte, wie von der Verwaltung vorgeschlagen,
die SPD-Fraktion noch zustimmen können, da diese eine
Anpassung auf das Landkreisniveau gewesen wäre. Dem Vorschlag
der CSU-Fraktion, die Grundsteuer A um 40 Punkte und die Grundsteuer
B um 35 Punkte anzuheben, konnte die SPD-Fraktion nicht zustimmen.
Weiterhin werden Vereine, Kindergärten, Kinderhort und
Musikschule gefördert, wenn auch durch Kürzungen
geprägt. Die SPD-Fraktion dankt allen sozialen Organisationen
(Feuerwehr, Wasserwacht, Bergwacht, BRK, Caritas, Diakonie
und AWO) und allen Vereinen für die geleistete Arbeit
in unserer Heimatstadt und bittet die Bürgerinnen und
Bürger um Verständnis für die notwendigen Einsparungen. |
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| Stadtratssitzung |
Nach der Vorstellung des Jahresabschlusses 2001
der Wasser- |
| 13.03.2003 |
versorgung dankt Fraktionsvorsitzender Dietmar
Krauß vor allem den Mitarbeitern des städtischen
Bauhofes, welche in der Wasserversorgung tätig sind.
Nur durch ihre gute Leistung und ihr Können ist ein reibungsloser
Betrieb der Wasserversorgung möglich und auch nur so
konnte der Wasserverlust (z. B. durch Rohrbrüche) sehr
gering gehalten werden.
Die Auflassung des Fußgängerüberganges der
Bahnlinie Hof-Selb im Bereich Grünhaid/Oststraße
durch die Stadt bedauert die SPD-Fraktion, so Dietmar Krauß,
da insbesondere Spaziergänger von diesem Übergang
regen Gebrauch machten. Doch für die durch Sicherheitsanforderungen
jetzt notwendigen hohen Instandsetzungskosten für diesen
Übergang stehen im städtischen Haushalt keine Mittel
zur Verfügung. |
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| Stadtratssitzung |
Bei der Antragstellung auf den vorzeitigen Maßnahmenbeginn
für |
| 16.01.2003 |
den Abbruch des ehemaligen Kinos gibt Fraktionsvorsitzender
Dietmar Krauß zu bedenken, dass im Stadtrat bereits
Entscheidungen für Maßnahmen fallen, die mit Kosten
von etwa € 40.000,00 veranschlagt sind, ohne dass der
Haushalt für 2003 feststeht und dadurch bereits jetzt
dieser Haushalt vorbelastet wird. |
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| Stadtratssitzung |
Stadtrat Rudolf Stich bittet die Stadtverwaltung,
den Spazierweg am |
| 12.12.2002 |
Eisteich instandzusetzen. |
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| Stadtratssitzung |
Stadtrat Dietmar Krauß bittet die Stadtverwaltung
für 2003 einen |
| 14.11.2002 |
höheren Kassenkredit einzuplanen, um zukünftig
eine
Überziehung zu vermeiden. |
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| Stadtratssitzung |
Stadträtin Sonja Schuster bemängelt,
dass zum wiederholten Mal |
| 10.10.2002 |
die Stadt Schönwald nicht auf der Ausstellung
"Eurobau" in Hof
vertreten gewesen sei, wo man für freie Grundstücke
hätte werben können. Hier war es der Stadtverwaltung
nicht möglich gewesen, sich vorzubereiten, so Bürgermeister
Robert Frenzl. |
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Stadtrat Klaus Jaschke bezweifelt den Nutzen
und die Dauerhaftigkeit der alljährlichen Ausbesserungsarbeiten
in der Grünhaider Straße, die regelmäßig
Kosten verursachen und sieht als längerfristige Lösung
eine einmalige Überteerung. Wegen der weiteren Vorgehensweise
muss das Ergebnis der Kanal-auswertungen abgewartet werden,
so Bürgermeister Robert Frenzl. |
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Stadtrat Dietmar Krauß bittet die Stadtverwaltung,
sich in Bezug auf das Stadtjubiläum im Jahr 2004, nicht
nur beim Bayrischen Rundfunk, sondern auch bei Antenne Bayern
um eine Veranstaltung zu bewerben. |
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| Stadtratssitzung |
Stadtrat Klaus Jaschke bittet um einen Straßenzustandsbericht
für |
| 12.09.2002 |
die nächsten Haushaltsberatungen. |
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| Stadtratssitzung |
Nach einer Anfrage von Stadträtin Sonja
Schuster in Bezug auf das |
| 13.06.2002 |
Ergebnis der PCB-Messung in dem Schulgebäude
teilt Bürgermeister Robert Frenzl mit, dass gemäß
dem Gutachten keine außergewöhnlichen Belastungen
festgestellt worden seien. |
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Da Stadtrat Karl-Heinz Meier den Fluchtweg aus dem 1. Stock
des Evangelischen Kindergartens in Bezug auf die Sicherheit
für die Kinder bemängelt hatte, teilt Bürgermeister
Robert Frenzl mit, dass eine Aufwandsschätzung für
eine Nachbesserung der Evangelischen Kirchengemeinde als
Eigentümerin bereits vorläge und man hier die
Reaktion abwarten müsse.
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Stadtrat Dietmar Krauß regt an, im Jahr
2002 eine Grenzbegehung durchzuführen. |
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Der Stadtrat beschließt die Anschaffung
eines weiteren Spielgerätes für den Park am Bahnhof.
Gemäß dem Vorschlag von Stadtrat Klaus Jaschke
für die Beschaffung konnte eine Einsparung von über
1000,00 € bei fast gleicher Qualität erreicht werden. |
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| Stadtratssitzung |
Nach der Anregung von Stadträtin Sonja
Schuster wird der Beitritt |
| 16.05.2002 |
der Stadt Schönwald zur Vereinigung "Freunde
im Herzen Europas" beschlossen. Hier soll eine partnerschaftliche
und länder-übergreifende Zusammenarbeit von Gemeinden
aus dem Vogtland, aus Böhmen und aus Bayern erfolgen. |
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